Donnerstag, 20. Mai 2010

Zwei Foxconn-Monatslöhne für ein Abendessen

Foxconn workers only smile on the 10th of every month. That’s the day when they get their salaries. That day, the ATM machines inside the factory are crowded with workers. Their monthly salaries start at 900 Chinese Yuan—about $130.

Quelle: Undercover Report From Foxconn\’s Hell Factory – Foxconn – Gizmodo

Zum Vergleich: In Peking habe ich im „Le Petit Gourmand“ (geniales Interieur im Stile mit unzähligen authentisch gefüllten Büchergestellen) ein dreigängiges Abendessen inklusive Rotwein für 8 Personen bezahlt — und dabei 1’900 Yuan ausgegeben. Und somit umgerechnet zwei Monatslöhne eines Foxconn-Mitarbeiters liegen gelassen. Wahnsinn.

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Mittwoch, 19. Mai 2010

Der Goldene Paragraph: Dann halt beim nächsten Mal!

Wessen Namen lasen wir da vor einigen Tagen in einer illustren Liste aus dem Kreise der Rechtsverdreher, Paragraphenreiter und „quasi“-Liebhaber? Richtig:

Aus Anlass des 10-jährigen Jusletter-Jubiläums wurde ein Preis ins Leben gerufen, um die Autorin bzw. den Autor des besten Jusletter-Beitrags auszuzeichnen: Der goldene Paragraph.

Der GOLDENE PARAGRAPH wird an der Jubiläumsfeier vom 4. Mai 2010 zum ersten Mal verliehen. Die Jury besteht aus der 50-köpfigen Fachredaktion von Jusletter.

Die Nominierten sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Alberto Achermann
  • Regina E. Aebi-Müller
  • Heinz Aemisegger
  • Urs R. Behnisch
  • Samantha Besson
  • François Dessemontet
  • Andrea Egbuna-Joss
  • Astrid Epiney
  • Thomas Gächter
  • Heinz Hausheer
  • Urs Hess-Odoni
  • Michael Hochstrasser
  • Daniel Kettiger
  • Peter V. Kunz
  • Jörg Künzli
  • Stefan Meichssner
  • Magnus Oeschger
  • Stefan Oesterhelt
  • René Rhinow
  • Arnold F. Rusch
  • Markus Schefer
  • Fabian Schmid
  • Marianne Schwander
  • François Vouilloz
  • Bernhard Waldmann
  • Carmen Ladina Widmer

Quelle: Weblaw Aktuell / Weblaw actuel » Blog Archive »Jusletter: Der GOLDENE PARAGRAPH

Leider ging der Preis an an Kollega Prof. Dr. Regina E. Aebi-Müller. Fabios Kommentar zur Endausmarchung werde ich leider erst in Amsterdam (Motto: Pfingsterdam 2010) erfahren, doch ich kann es mir schon jetzt in etwa zusammenreimen:

  • „War ja logisch, dass eine Frau den Preis abräumen musste. Die Jury bestand sicherlich aus 49 Frauen. Die Männer hatten unter diesen Voraussetzungen von Beginn weg keinen Hauch der Chance. Zum Teufel mit dem Matriarchat!“
  • „Die Gewinnerin heisst Aebi? Ha, dass ich nicht lache! Das sind doch alles Nichtsnutze — egal, ob sie sich mit „i“ oder „y“ schreiben …“
  • „Als ich das Bild von ihr gesehen habe, musste ich sofort denken: So kann nur eine Linke aussehen!“

Wie auch immer Junge, in deinem zarten Alter schon in einer Liste der besten 20 schweizerischen Juristen zu kommen, ist eine Glanzleistung. Und das mit einem Artikel, den du damals — noch ohne irgendwelche Berufserfahrung notabene — im Elfenbeinturm der Alma Mater Bernensis verfasst hat. Das muss in Amsterdam gehörig gefeiert werden.

Und sollten wir anlässlich dieser Feierlichkeiten mit dem Gesetz in Konflikt treten — uns kann mit Fabio an der Seite rein gar nichts mehr passieren.

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Dienstag, 18. Mai 2010

Wieso ich mit Fussball — und insbesondere YB — nichts am Hut habe

Etwas zu «veryoungboysen», heisst, im entscheidenden Moment etwas zu verkacheln, das man eigentlich gut begonnen hat. Oberarzt Schwengeler zitiert dazu Schriftsteller Samuel Beckett: «Try again. Fail again. Fail better.» […] «YB steht für mich für einen Diskurs des Scheiterns – auf hohem Niveau.»

Quelle: Schöner scheitern mit den Young Boys – Bern – derbund.ch

Wie üblich: Eine Mannschaft, die die Entscheidung erst beim letzten Spiel herbeiführen will, hat ein massives strategisches Problem. Ein wirklich guter Fussballclub entscheidet eine Meisterschaft doch bereits Monate vor dem Finalspiel.

Folgende Aussage gilt wohl nicht nur für den bernischen Fussballclub:

«Da steckt ein unbewusster Masochismus drin», sagt er. Man wolle gar nicht gewinnen. Man empfinde Lust am Versagen, an der Selbstquälerei, am Geschlagenwerden. Bern fehle eine Siegermentalität, der letzte Biss, der dafür sorge, dass die Saison tatsächlich auf dem ersten Platz abgeschlossen wird.

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Dienstag, 18. Mai 2010

Thing und Data Tables

Instead, they keep a Thing Table and a Data Table. Everything in Reddit is a Thing: users, links, comments, subreddits, awards, etc. Things keep common attribute like up/down votes, a type, and creation date. The Data table has three columns: thing id, key, value. There’s a row for every attribute. There’s a row for title, url, author, spam votes, etc. When they add new features they didn’t have to worry about the database anymore. They didn’t have to add new tables for new things or worry about upgrades. Easier for development, deployment, maintenance.  The price is you can’t use cool relational features. There are no joins in the database and you must manually enforce consistency. No joins means it’s really easy to distribute data to different machines. You don’t have to worry about foreign keys are doing joins or how to split the data up. Worked out really well. Worries of using a relational database are a thing of the past.

Quelle: High Scalability – High Scalability – 7 Lessons Learned While Building Reddit to 270 Million Page Views a Month

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Dienstag, 18. Mai 2010

Den Banken zuliebe die Griechen gerettet

Die Erfahrung mit staatlichen Finanzkrisen lehrt, dass ein Schuldenschnitt so rasch wie möglich vorgenommen werden sollte, sobald er unabwendbar ist. Der gewählte Weg hat nur einen Zweck: Den Banken wird Zeit gegeben, ihre griechischen Bonds loszuwerden. Wäre ein Schuldenschnitt umgehend beschlossen worden, wären die griechischen sowie einige deutsche und französische Banken kollabiert.

Quelle: «Ihr Schweizer lebt neben einem grossen, betrunkenen Elefanten» – News Wirtschaft: Konjunktur – bernerzeitung.ch

Noch Fragen?

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Dienstag, 18. Mai 2010

Wann dreht jemand „2015“?

The US military has warned that surplus oil production capacity could disappear within two years and there could be serious shortages by 2015 with a significant economic and political impact. […]

„By 2012, surplus oil production capacity could entirely disappear, and as early as 2015, the shortfall in output could reach nearly 10 million barrels per day,“ says the report, which has a foreword by a senior commander, General James N Mattis.

Quelle: US military warns oil output may dip causing massive shortages by 2015 | Business | The Guardian

Gesamtbericht: The Joint Operating Environment 2010 (PDF, 3MB)

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Montag, 17. Mai 2010

Subventioniert der Gemeinderat Buchholterberg seine SVP-Sektion mit Steuergeldern?

Der Gemeinderat von Buchholterberg hat die aufgelaufenen Gebühren von 237.50 Franken für die Vermietung der Turnhalle Hasenäscht im Zusammenhang mit der SVP-Wahlveranstaltung mit Ueli Maurer auf Gesuch hin erlassen. Dies teilte die Gemeinde mit.

Quelle: BernerZeitung, 14. April 2010, S. 23.

Feststellungen:

  • Ist die SVP-Sektion wirklich nicht fähig, 237.50 Franken aus der eigenen Kasse zu berappen? Wo bleibt die von dieser Partei sonst so vielgelobten „Eigenverantwortung“? Im schlimmsten Falle hätte ja auch Ueli einspringen können — als Bundesrat lebt er ja auch nicht wirklich knapp am Existenzminimum.
  • Dem Gemeindenamen nach ist zu vermuten, dass es sich hier nicht um eine von linken Kräften dominierte Gemeinde handelt … ob eine SP-Wahlkampfveranstaltung auch subventioniert worden wäre?
  • Die Turnhalle trägt einen wahrlich lustigen Namen …

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Montag, 17. Mai 2010

Fortschrittliches Saudiarabien

Auch in Saudiarabien dürfen Feuerwehrmänner künftig Mädchen retten.

Quelle: Saudische Feuerwehrmänner dürfen Mädchen retten (Panorama, NZZ Online)

Herzliche Gratulation!

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Montag, 17. Mai 2010

Wie sich ganze Berufstände legitimieren

Unbestritten ist allerdings, dass das Reformmetier seine Eigendynamik entwickelt. Es funktioniere wie das Gesundheitswesen, sagt Reichenbach: je mehr Ärzte, desto mehr Kranke. Der Berner Erziehungswissenschaftler Fritz Osterwalder erklärt: «Jede Verwaltungsstelle im Bildungswesen erfindet neue Reformen, um ihre eigene Existenz zu legitimieren.» Und der Ökonomieprofessor Mathias Binswanger, der an einem Buch über Reformzwänge und sinnlose Wettbewerbe arbeitet, schrieb kürzlich im Magazin «GDI»: «Jeder neue Präsident, Rektor, Direktor oder Chefbeamte einer öffentlichen Organisation muss seine Fähigkeiten zuerst einmal mit einer Reform unter Beweis stellen.»

Quelle: Das Magazin » In der Falle

Kurz: Wer Reformatoren sät, wird Reformen ernten. Wer Juristen sät, wird Gesetze ernten. Und wer Historiker sät, wird Geschichten ernten.

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Samstag, 15. Mai 2010

HP Laserjet 1300 im Alltagsgebrauch (3)

Aus aktuellem Anlass (Toner leer) habe ich mir die Mühe genommen, die Kenndaten über meinen getreuen Schwarzweiss-Laserdrucker HP Laserjet 1300 zu aktualisieren. Die ersten Findings wurden im Dezember 2006 und die zweiten Findings im Februar 2009 veröffentlicht.

Tipp: Um den Seitenzähler auszudrucken, muss der Status-Knopf des Druckers an der Vorderseite des Geräts während ca. 8 Sekunden gedrückt gehalten werden.

Chronologisches

  • Kaufdatum: 19. April 2004
  • In meinem Besitz: 73 Monate

Druckvolumen

  • Total 18’334 Seiten gedruckt
  • 251 Seiten/Monat
  • 8 Seiten/Tag

Kosten

  • Gerät: 412.00 SFr.
  • Toner 1: 118.00 SFr. (31. März 2005)
  • Toner 2: 119.00 SFr. (27. Dezember 2006 – Druckvolumen: 3072 Seiten in 235 Jobs)
  • Toner 3: 113.90 SFr. (29. Dezember 2008)
  • Toner 4: 74 SFr. (11. Mai 2010)
  • Total: 837.00 SFr.
  • Seitenpreis: 4.56 Rappen (ohne Blattkosten)

Wichtige Artikelnummern

  • Q2613A – Toner für 2’500 Seiten
  • Q2613X – Toner für 4’000 Seiten
  • Q1887A – 64MB SDRAM DIMM
  • Q2485A – Papierschacht für 250 Blatt

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