China based economist Michael Pettis says that only twice before in history have nations built up foreign exchange reserves similar in size (as a proportion of global GDP) to China’s current hoard. Those two lucky countries were the US in the late 1920s (despite Britain’s attempts to stop the US accumulating gold) and Japan in the late 1980s.
Hoffentlich sehen wir in der Schweiz unsere Exekutivpolitiker auch in ferner Zukunft nicht in solchen doofen Einspielungen:
Eines muss man dem ehemaligen Hollywood-Star lassen: Dramatisch perfekt inszeniert. Bedrohliche Hintergrundmusik, schöne Bluescreen-Aufnahmen (s)eines Büros — inklusive der Flaggen der USA und von Kalifornien im Hintergrund. Sogar Arnis Kravattenknoten ist perfekt — sprich faltenlos — gebunden.
Doch, was ist die Quintessenz seiner Aussage? Ich jedenfalls werde nicht schlau aus seiner Argumentation:
Die Leute haben Angst um ihre Jobs und Häuser — und sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder.
Mit ihm wird es keine Steuererhöhungen geben, denn dies vertreibt Unternehmen und Arbeitsplätze aus dem Staat.
Das Parlament will die Steuern erhöhen und Geld ausgeben, das wir nicht haben.
Er wird kein Budget unterzeichnen, dass „waste, fraud and abuse“ der Regierung nicht bekämpft.
Die Frage ist nun einfach, was die Leute mehr fürchten: Ihren Job zu verlieren oder auf Dienstleistungen des Staates zu verzichten? Kurzfristig sicher ersteres, aber längerfristig wird es Kalifornien und seiner Bevölkerung enorm Schaden, wenn das Schul- und Gesundheitssystem demontiert wird. Ob die Bevölkerung gerade für diese Dienstleistungen nicht bereit wäre, höhere Steuern zu bezahlen, wage ich zu bezweifeln.
Zwar machen das Bildungssystem und das Gesundheitssystem 84 Milliarden US-Dollar des Staatshaushaltes von Kalifornien aus, wie ich in einem früheren Blog-Artikel gezeigt habe — doch gleich darauf folgt das extrem teure Gefängnissystem mit Kosten von 10 Milliarden. Jährlich. Würde man den Konsum weicher Drogen legalisieren, könnte man in diesem Bereich äusserst schnell Milliarden sparen, ohne die Sicherheit auf den Strassen spürbar zu verschlechtern. Davon bin ich überzeugt.
Die neuen Züge kommen ab Dezember 2013 zum Einsatz, zuerst auf der Strecke St.Gallen-Zürich-Bern-Genf. An allen Sitzplätzen sind sowohl in der 1. wie in der 2. Klasse Steckdosen und kabelloses Internet verfügbar.
Endlich! Was in den deutschen ICEs seit Jahren möglich ist, wird es in dreieinhalb Jahren endlich auch auf unserer schweizerischen Paradelinie geben: Laptop-Arbeit ohne permanente Angst, dass der Akku schneller entleert als der Zug in Zürich angekommen ist.
WLAN in den Zügen ist nett, aber bis 2013 wird wohl noch ein viel grösserer Prozentsatz der technikaffinen Pendler über ein iPhone oder sonstiges Smartphone verfügen, das Thethering unterstützt.
“You and I are almost identical in our beliefs! If history has named, say, 520 gods, you don’t believe in 519 of them, I don’t believe in 520 of them.”
We are now draining our economy of several hundred billion dollars a year in order to purchase foreign oil in a global market dominated by the huge reserves owned by sovereign states in the Persian Gulf. This enormous and increasing transfer of wealth contributes heavily to our trade and current-account deficits, and enriches regimes in the most unstable region of the world, helping to finance both terrorism and Iran’s relentless effort to build a nuclear arsenal.
Al Gore hat es erkannt — und spricht es unverblümt aus: Die Xenophoben können hierzulande noch lange Burkas und Koranschulen verbieten und jenste Bauverbote in die Verfassung schreiben. Doch solange ausgerechnet diejenigen, die eigentlich mit dem Islam am wenigsten am Hut haben, SUVs fahren und für jede Tankfüllung einen Hunderter liegen lassen, wird das „Problem“ Islamisierung garantiert nicht kleiner werden …
Everybody wants to be Michael Jordan. We look at Google and eBay, and a handful of vastly profitable billion-dollar businesses and people think that the road to that goes through the VCs. If they want their shot at being the Google, they have to go that path and that is really appealing.
They forget that the odds of that happening are vanishingly small. They forget the fact that they could just aim to be a million dollar business and they’ll probably be a lot better off. They’ll probably have a lot higher odds of success, but it’s just not as sexy.
Theoretically, oil production could continue to rise if there were enough investment. For example, one could theoretically ramp up oil sands production, plus oil shale production, and maybe even add some coal to liquid production. But to do something of this sort would require a huge amount of additional capital, and this in turn would require even more debt. Dennis Meadows of „Limits to Growth“ fame has said the limiting variable in our current predicament is capital. It looks to me as if we are at this point running up against this limit, certainly from the point of borrowing for capital. Real capital, created by net energy, has likely been declining for years.
Wie immer vielleicht etwas simplifizierend, aber im Kern korrekt:
Let’s begin by going back to the 1920s. Back then, the USA was the industrial powerhouse of the world and its number one exporter. In those boom years, America had the largest trade SURPLUS on the planet. At the time, trade balances were settled in gold. So, the US built up the world’s largest reserves – in gold. It still has them. […]
In the 1980s, Japan had the biggest trade surplus in the world. You remember Japan, Inc? It was such an export success story that people worried that the Japanese would take over the world. But in 1989, Japan, Inc. peaked out. Its stocks have been going down ever since – 20 years already.
Now, it’s China’s turn. China has the world’s largest trade surplus and its largest pile of reserves. (Unfortunately for China, after 1971, treasuries switched to using paper dollars for reserves. So China has one enormous pile of paper…not gold.)
Die Frage ist nun doch: Wer kommt nach China? Kann überhaupt noch jemand nachfolgen, oder bricht das ganze Kartenhaus zusammen, wenn uns das Öl auszugehen droht?
Dank des Handelsüberschusses wäre immerhin der WC-Papier-Nachschub Chinas über Jahrzehnte gedeckt. Ob die USA mit ihren Gold-Reserven wirklech glücklich (und zu ihrer alten Stärke zurückfinden) würden, ist hingegen eine völlige andere, unbeantwortbare Frage. Wir werden sehen.
… ich finde es ja wirklich toll, dass ihr auch im vergangenen Jahr so gut geschäftet habt, dass ihr heuer 100 Millionen Franken aus dem Überschussfonds an eure Versicherten ausschütten könnt — mich inklusive.
Würdet ihr aber auch noch auf diese blöden, nichtssagenden Schreiben mitsamt der faltbaren Postkarte zum Thema Überschussfonds verzichten, könnte der Aufwand für Produktion und Versand dieser Sendung ebenfalls an die Kunden weitergegeben werden. Oder noch besser: Ihr stellt gleich euer ganzes Marketing-Team auf die Strasse, welches mit solcher Geldverschwendung glänzt.
Derzeit läuft gerade die PR-Kampagne des Bundes und der Privatwirtschaft über jeden Kanal, um uns Bürgern die SuisseID näherzubringen. Mit dieser Karte — ähnlich einer Debit- oder Kreditkarte — soll ich in Zukunft online einwandfrei als diejenige Person identifiziert werden können, für die ich mich ausgebe.
Interessiert daran sind vor allem die Behörden, um in der Schweiz endlich e-Government anbieten zu können, das den Namen verdient. Nebenbei könnte die Karte auch für Online-Shops benutzt werden.
In der Weltwoche bloggt schreibt der in der Schweizer Blogging- und Twitterszene bekannte Andreas von Gunten (ich sass übrigens am Twitterbeer am Oktoberfest in Pfäffikon neben ihm), wieso wir die SuisseID nicht wirklich benötigen. Kurz zusammengefasst:
Geographische Insellösung. Das Produkt gibt es nur für den schweizerischen Markt. Im Umgang mit internationalen Online-Anbietern wie Facebook, Google werden wir weiterhin auf das gute alte Passwort angewiesen sein.
Technische Insellösung. Mit iPhone und iPad wird das Internet endlich richtig mobil — und dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch weiter verstärken. Die SuisseID setzt aber einen Computer mit USB-Anschluss voraus, um das Lesegerät benützen zu können.
Fazit
Die SuisseID ist ein Produkt aus dem letzten Jahrhundert, mit welchem dem Kunden vorgegaukelt wird, bereit für das 21. Jahrhhundert gemacht zu werden.
Oder wie es Andreas schreibt:
Das eigentliche Problem bei der SuisseID liegt also nicht einfach darin, dass sie keinen Nutzen stiftet und trotzdem im schlechtesten Fall 21 Millionen Franken Steuergelder kostet. Die SuisseID ist eine Gefahr für das offene Internet und für die offene Schweiz. Mit der SuisseID bauen wir eine digitale Mauer um unser Land, denn für unseren kleinen Markt werden ausländischen Anbieter kaum eine weitere Extrawurst implementieren.
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.