Archiv September 2007

Samstag, 15. September 2007

Zwischenverpflegung in Zürich


DSCF2823.JPG
Originally uploaded by emeidi

Am 23. und 24. August 2007 war ich beruflich in Zürich unterwegs.

Leute, die meinen beruflichen Werdegang kennen, wissen, dass ich in der Zwingli-Stadt bereits einmal mein Unwesen trieb: Während 11 Monaten war ich im damals gerade aus dem Dornröschenschlaf erwachenden Kreis 5 bei der bytix AG tätig. Irgendwann hatte ich genug vom Internet-KMU und der Grossstadt ebenso – es ging wieder heim ins Reich in die Provinz. Die Uhren (und Passanten) gingen nur noch halb so schnell, der gesprochene Dialekt war wieder süffig-weich wie in den besten Züri West-Songs.

Nun, mit genügend Abstand steigt der Reiz, wieder einmal nach Downtown Switzerland zurückzukehren – wenn’s sogar noch aus beruflichen Gründen ist, umso besser. Ich tauschte das verschlafene Büro im schicken Zürich West mit dem umtriebigen und geselligen Leben „Chreis Cheib“ – und schnupperte wieder einmal Luft in einer Web-Agentur. Die Gschpändlis liessen mein Herz höher schlagen – ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal mit Leuten zusammengearbeitet habe, die so viel mehr auf dem Kasten haben als ich (was jetzt nicht hochnäsig klingen soll – ist leider einfach ein Faktum).

Arbeit macht hungrig!

Das kulinarische Zürich hingegen war mir in den 6 Jahren Abwesenheit nie verleidet – die deutlich grössere Auswahl an Verpfelgungsstätten hat es in sich. Zufall war es, dass ich am ersten Arbeitstag schon gleich wieder im Lily’s sass – genau so wie am Arbeitsbeginn am 11. Juli 2000, als ich mit Kollege Burgdorfer und Daisy nach einem Meeting bei Pucci & Sulzer in dem mir unbekannten Asien-Lokal einkehrte. Seither gehört es zu jeder To-Do-Liste beim Besuch der Stadt an der Limmat – so auch, als ich mit Melanie aus dem Graubünden zurückkehrte: Anstelle im Hauptbahnhof gleich in den Intercity nach Bern umzusteigen, ging es noch kurz für eine abendliche Verpflegung an die Langstrasse.

Dieses Mal erwischte ich etwas salat-ähnliches (viel rohes Grün mit Ei) – doch das Kraut hatte es in sich: Es schmeckte vorzüglich! Die anderen Bestandteile waren aber recht scharf … der Provinzler muss sich wohl einfach wieder an das spicy Zurich gewöhnen *smile*

Zugfahrten machen hungrig!

„Eine Zugfahrt, die ist lustig …“ – aber von Zürich nach Bern um 18.32 Uhr nur mit dem obligatorischen Feierabendbier (mangels Cardinal halt ein Feldschlösschen). Und, ganz wichtig, einem Thon-Sandwich von der Calypso-Bar bei den Rolltreppen Gleis 18 (unweit der Haltestelle Sihlquai).

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Freitag, 14. September 2007

Bye bye, SCO!

SCO Group today filed for bankruptcy protection.

Quelle: SCO files for US bankruptcy protection

Endlich ist die Bude hops gegangen. In den letzten Jahren produzierte das Unternehmen nichts substanzielles mehr, als es mit Hilfe einer Horde Rechtsverdreher gegen den Giganten IBM vor Gericht zog. Grund der Klage: IBM habe Unix-Quellcode geklaut und in Linux eingebaut.

Ausser Spesen nichts gewesen: In einem Monat sollen 9 Millionen US-Dollar an die Anwälte überwiesen worden sein. Wenn zwei sich streiten freuen sich am Ende nur die Anwälte.

Labels: Linux, USA, Wirtschaft

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Freitag, 14. September 2007

Wahlplakate der NSDAP

Im Fernseher in der Stube läuft die 999. Folge der diesjährigen Zirkusshow namens „Wahlkampf 2007“ mit vielen Clowns und unzähligen Affen. Eigentlich wollte ich mich ja bis nach den Wahlen nicht mehr zum Thema äussern, doch als Geschichtsstudent hat man noch einen anderen Zugang zu Politik als der Durchschnittsbürger. Und siehe da, mein Bauchgefühlt hat sich nach einer kurzen Recherche bestätigt:

Im Deutschland der 1930er-Jahre rückten eine einzige Person in den Vordergrund. Gemäss der NSDAP-Propaganda war nur mehr allein Adolf Hitler fähig, das Land vor dem drohenden Untergang zu retten.

Bis vor kurzem war ich der Meinung, dass unser Land unmöglich anfällig auf solche Propaganda werden könnte – seit Anbeginn der Eidgenossenschaft sind wir „ein einig Volk von Schweizern“. Während um uns herum noch Jahrhunderte lang Monarchien herrschten, ging die Macht von den einfachen Leuten aus (jedenfalls so der heute oft kolportierte Irrglaube). Der Mangel eines Monarchen zieht sich bis in die Moderne – wir kennen keinen Staatspräsidenten, sondern nur einen „primus inter pares“. Es ist meiner Meinung nach Urschweizerisch, dass die Macht auf die vielen verschiedenen Interessengruppen verteilt wird und sie niemand für sich alleine vereinnahmen kann.

Schade, dass gerade diejenige Partei mit dieser Tradition bricht, die sich ansonsten immer auf die „Schweizerischen Werte“ beruft.

„Seit vier Jahren ist unser Land zur alten Stärke zurückgekehrt. Seit vier Jahren ist die Schweiz wieder weltweit Spitze, beneidet und bewundert.“

Der Christoph in Bundebern alleine hat es ganz alleine geschafft, die Weltwirtschaft auf Vordermann zu bringen. Sorry, aber wie blöd muss man sein, um ein solchen Mumpiz zu glauben? Just als gegen den Chrigu vom Herrliberg ein Komplott geschmiedet wird, stürzt auch die Börse in den USA ab. Jawohl! Dass dort faule Kredite verteilt wurden, hat nichts zu Sache – einzig und allein die Attacke auf Chrigu. Nämlich! Und wenn Chrigu morgen einen Regentanz aufführt, werden wir am Sonntag die Jahrhundertsintflut erleben. Ehrenwort. Dafür steht der Chrigu mit seinem Namen.

Könnte man nicht ein klein bisschen wenig schon von einem Personenkult um Herrn Blocher sprechen? Nicht? Och neee!

Merkmale von Personenkult können sein:

  • übertrieben devote Haltung aller öffentlich auftretenden Personen zum Führer
  • unkritische Rezeption aller Äußerungen der gehuldigten Person in der Öffentlichkeit
  • Verfolgung kritischer Haltungen gegenüber der gehuldigten Person, teilweise mit Gefahr für Leben und Gesundheit des Kritikers, Verhaftung oder „Verschwindenlassen“ von Regimekritikern
  • übertriebene Präsenz von Bildnissen und Losungen (Huldigungen an diese Person oder Aussprüche derselben), zum Beispiel in Privathäusern, Schulen oder Betrieben, sowie in sämtlichen Medien
  • Benennung von Betrieben, öffentlichen Gebäuden, Schulen, Straßen, Plätzen, Sportstätten, Städten nach dem Führer (zum Beispiel Stalinstadt)
  • Herstellung von (bei kritischer Betrachtung oft absurden) Zusammenhängen zwischen der Person des Führers und sämtlichen Lebensbereichen.

Quelle: Personenkult

Labels: Politik

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Freitag, 14. September 2007

"Sie wollte es doch auch …"

It is no wonder a lot of men now genuinely believe that women want to be treated as sex objects. Who could blame them when so many of us have internalised an exhibitionistic ideal of our own objectification? You could argue, I suppose, that women who put headless photos of their naked torsos on to the internet are still suffering the legacy of millennia of male sexual oppression. But there must come a point where it is simply implausible to keep blaming men.

Quelle: No wonder men treat us as sex objects if we act like this

Dazu eine kleine Anekdote dazu aus meinem Alltag: Da werde ich letzte Woche auf der Bank von einer neuen, äusserst schüchternen Lehrtochter bedient, um sie wenige Stunden später auf Partyguide zu finden. In eindeutigen Posen, auf denen zwar nichts Verbotenes, aber äusserst freizügig viel Haut zu sehen ist.

Dürfen Bankangestellte das? Oder stelle ich unnötige Überlegungen an, weil ich als Kunde einer seriösen Bank Geschäfts- und Privatleben der Angestellten trennen müsste? Auf jeden Fall werden mir bei jedem künftigen Bankbesuch die Fotos unweigerlich wieder in Erinnerung gerufen werden – was ja durchaus amüsant sein kann …

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Donnerstag, 13. September 2007

Bewegung in der Party-Portal-Szene

Zuerst erfahre ich, dass Partyguide seit kurzem bloggt, und nun das:

Das Medienunternehmen Tamedia baut seine Online-Aktivitäten weiter aus und beteiligt sich an der Schweizer Nightlife-Plattform tilllate.com.

Quelle: Tamedia beteiligt sich an tilllate AG

Gratulation an Silvan & Co. zu der Anerkennung ihrer Leistung. Da bleibt eigentlich nur die Frage, wieso Tamedia nicht in das „meistbesuchte“ Party-Portal investiert hat? Weiss ein Insider mehr?

Nummer 4

Wenn ein anderer, anonym bleibender Informant recht hat, tut sich in der Branche in letzter Zeit viel:

Anderes Gerücht […] scheint die Usgang.ch GmbH an den Axel Springer Verlag verkauft worden zu sein. Natürlich nicht direkt, sondern über den Umweg Axel Springer -> Verlagsgruppe Handelszeitung -> Amiado AG -> Guestlist.ch GmbH -> Usgang.ch GmbH.

Da ich dieses Gerücht nur aus einer Quelle zugetragen bekommen habe, ist es mir unmöglich, die Behauptung zu bestätigen.

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Donnerstag, 13. September 2007

Partyguide bloggt!

Wie es sich für Partyguide gehört, ist die Kommentarfunktion (noch) deaktiviert. Könnte sich da mal jemand reinhacken und die Funktion aktivieren? *zwinker* Kommentare verfasst man, in dem man auf 0 Kommentare klickt. Die Ergüsse der Leser werden aber gegengelesen und erst dann freigeschaltet:

Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.

Grundsätzlich aber begrüsse ich den Entscheid und hoffe, dass damit ein neues, fröhlicheres Kapitel in der Geschichte des meistbesuchten Party-Portals der Schweiz geschrieben wird.

Via: PG goes WordPress?

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Donnerstag, 13. September 2007

Microsoft wirbt unabsichtlich für Open-Source

Microsoft bemängelt etwas, dass Google Apps als ewige Betaversion ein unfertiges, lückenhaftes Produkt sei und dass die Kunden wenig Einfluss darauf hätten, wann welche Features dem Produkt beigefügt würden.

Quelle: Microsoft reagiert nervös auf Capgemini-Google-Deal

Wer Microsofts Ratschlag ernst nimmt, kauft nicht etwa Windows und Office (fehlerbehaftete Bloat-Ware – für welches Unternehmen hat Microsoft denn schon jemals eine neue Funktion in diese beiden Produkte einprogrammiert?), sondern installiert sich Open-Source auf seiner Kiste und programmiert benötigte Funktionen selber.

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Donnerstag, 13. September 2007

Das Einliterauto kommt doch noch

So holte VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch im Frühjahr die Pläne für ein Einliterauto wieder aus der Schublade. Auf der IAA gab er nun den geplanten Baustart bekannt. „Wir wollen das Einliterauto 2010 auf den Markt bringen“, so der frühere Konzernchef.

Quelle: Fiat prüft Bau von Kleinstwagen

Zwei Prognosen:

  1. Das Ding könnte auf Grund der verwendeten Werktsoffe sauteuer werden (auch für Einlieterautos gelten Sicherheitsanforderungen des 21. Jahrhunderts) …
  2. … oder aber das Ding wird nicht Besitzer von Monster-Karossen sicherlich nicht zum „Downgrade“ führen, sondern – im schlimmsten Fall – neue Käuferschichten erschliessen. Unter dem Strich werden dann also noch mehr Abgase als heute ausgestossen.

Kosten

„Als wir das Auto vor fünf Jahren vorgestellt haben, lagen die Produktionskosten bei 35.000 Euro je Fahrzeug. Heute liegen sie bei 5000 Euro.“ So sei die Produktion der Kohlefaserkarosserie viel günstiger.

Da fragt sich doch einfach nur, wie viel CO2 ausgestossen wird, um die Kohlefaserkarosserie herzustellen?

Keine Verlagerung

[Fiat 500] Dabei wechselten rund 15 Prozent der Kunden in Italien von Smart zum 500 und 13 Prozent der Kunden waren zuvor Besitzer eines Mini von BMW, sagte De Meo.

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Donnerstag, 13. September 2007

MySQL: Table is marked as crashed and should be repaired

Als ich gestern phpMyAdmin auf einem von mir betreuten Web-Server aufrief, erhielt ich folgende Fehlermeldung präsentiert:

#145 - Table './wsu/smt_stats' is marked as crashed and should be repaired 

Hossa! In meiner ganzen Karriere habe ich so etwas noch nie erlebt. Nun, was tun? phpMyAdmin verfügt in seiner Oberfläche unter tabelle > Operations > Table Maintenance diverse Möglichkeiten zur Fehlerbehebung:

  • Check table
  • Analyze table
  • Repair table
  • Optimize table

Leider waren diese Befehle im aktuellen Fall nicht zugänglich – anstelle der Liste erschien oben genannte Fehlermeldung.

Glücklicherweise kann man in der Tabellenübersicht einer Datenbank Tabellen mit der Checkbox markieren und aus dem Befehle-Drop-Down dann ‚Repair‘ auswählen. Leider brachte dies nichts, die Fehlermeldung erschien weiterhin. Das Problem schien schwerwiegender zu sein, als zuerst angenommen.

Deshalb ging es einerseits rüber zu Google, ums ich über die Möglichkeiten der Tabellenreparatur schlau zu machen, andererseits per SSH auf den Server selbst.

Auf Ways to repair MYSQL Databases fand ich Empfehlungen für solche Fälle, welche ich der Reihe nach ausprobierte.

mysqlcheck

hist-web:~# mysqlcheck -uroot -p wsu smt_stats
Enter password: 
wsu.smt_stats
error    : Table './wsu/smt_stats' is marked as crashed and should be repaired

Oookey … der Nächste bitte!

myisamchk

Zuerst fährt man MySQL ordnungsgemäss herunter:

/etc/init.d/mysql stop

Dann kann man sich mit dem Brachial-Tool ans Werk machen:

hist-web:/var/lib/mysql/wsu# myisamchk smt_stats.MYI
Checking MyISAM file: smt_stats.MYI
Data records:  139144   Deleted blocks:       0
myisamchk: warning: Table is marked as crashed
- check file-size
myisamchk: error: Size of datafile is: 10473472          Should be: 10473480
- check record delete-chain
- check key delete-chain
- check index reference
- check data record references index: 1
myisamchk: error: Found 139145 keys of 139144
- check record links
myisamchk: error: Recordlink that points outside datafile at 10473420
MyISAM-table 'smt_stats.MYI' is corrupted
Fix it using switch "-r" or "-o"

Ich tat, wie mir befohlen wurde:

hist-web:/var/lib/mysql/wsu# myisamchk -r smt_stats.MYI
- recovering (with sort) MyISAM-table 'smt_stats.MYI'
Data records: 139144
- Fixing index 1
Found block that points outside data file at 10473420

Zur Sicherheit überprüfte ich die Tabelle erneut:

hist-web:/var/lib/mysql/wsu# myisamchk smt_stats.MYI
Checking MyISAM file: smt_stats.MYI
Data records:  139144   Deleted blocks:       0
- check file-size
- check record delete-chain
- check key delete-chain
- check index reference
- check data record references index: 1
- check record links

Da alles wieder rosig aussah, konnte man MySQL wieder hochfahren:

/etc/init.d/mysql start

Labels: Linux

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Donnerstag, 13. September 2007

Wie Behinderte surfen


Surfen mit Schutzbrille und Wollhandschuhen
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Gestern wurde eine sogenannte Accessibility-Studie veröffentlicht, in der behinderte Testpersonen auf Web-Sites von Bundesverwaltung, Swisscom, SBB und der Post nach bestimmten Informationen gesucht haben (Seiten 10 bis 17). Für jeden Web-Entwickler ist die Lektüre ein Muss!

Schutzbrille und Wollhandschuhe

Web-Designer und -Entwickler sind jung – mehrheitlich zwischen 20 und 30 Jahre alt. Ihre Sehkraft und Motorik wird nie mehr so gut sein wie in diesem Alter. Auch sind sie täglich Stunden im Internet unterwegs und kennen alle Tricks und Kniffs. Gut tut es, dem Ratschlag der Macher der Studie zu folgen und mit Schutzbrille und Wollhandschuhen surfen zu gehen. Nein, der Karneval ist nicht zu früh ausgebrochen – anscheinend kann man sich mit diesen „Hilfsmitteln“ in einen surfenden Senior hineinversetzen. Bald hört man mich also schreien: „Vater, wo sind schon wieder die Gartenhandschuhe?!“

Wieder einmal Swisscom …

Die Web-Site von Swisscom ist – trotz sauteurem CMS im Hintergrund – nicht behindertenfreundlich. Titel als Grafiken ohne alt-Attribut – und schon kann ein Blinder nur noch anhand des dazugehörigen Texts auf die Rubrik schliessen. Auch die Navigation besteht nicht aus mit Listen (ul, mit CSS heutzutage wunderschön als Navigation-Menus zu formatieren).

Ein Blick auf das Design zeigt den Anachronismus auf: So etwas sollte man heute nicht mehr ins Netz stellen. Das Design wirkt nicht aus einem Guss, und auch Whitespace „zum Atmen“ fehlt.

(SBB und Post sind nicht viel besser – den Web-Siten des Bundes merkt man hingegen an, dass sie sich dank eines einheitlichen Corporate Designs langsam in die richtige Richtung entwickeln).

Generelle Probleme des Informationsdesigns

Aus persönlicher Erfahrung muss ich sagen, dass auch ich als nicht Behinderter (abgesehen von meiner ertragbaren Sehschwäche) bereits oft an der Informationsstruktur besagter Web-Sites verzweifelt bin (Zufall, oder hängt das mit dem Arbeitgeber zusammen?). Es ist oftmals schier unmöglich, die gesuchten Informationen zu finden – zusätzlich ist – wie übrigens auch die Tester festgestellt haben – die Suchfunktion oftmals unbrauchbar.

Verbesserungsmöglichkeiten

Meiner Meinung nach bilden Unternehmen immer noch viel zu oft die Organisationsstruktur gegen aussen ab – für den Besucher wäre es aber vorteilhafter, wenn die Information gemäss seinen Bedürfnissen und Fragen angeordnet wäre. Wie man das genau macht, kann ich leider auch nicht sagen. Klar ist aber, dass das derzeitige Informationsdesign nicht mehr zeitgemäss und für breite Teile der Bevölkerung nicht nachvollziehbar ist.

Negativdarstellung

Wer Mac OS X benutzt, kann übrigens mit der Tastenkombination Ctrl + Alt + Apfel + 8 die Negativdarstellung einschalten, wie ihn Testperson Drei auf Seite 14 benutzt hat.

Blog

Gemäss der Studie soll sich unter accessforall.ch/blog das Blog der Stiftung befinden. Leider kann der Server nicht gefunden werden. Unter access-for-all.ch/blog gibt es einen 404er … Hmmm!

Labels: Web

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