Mittwoch, 2. Juni 2010

Sex and the City für Männer erklärt

If I knew more about the actual characters of Sex and the City, I would be able to make more parallels. I do know Miranda is your C-3PO. That’s obvious. Beyond that, I’d just be guessing. Which I can do, legally, because I’m a blogger. Carrie is your Luke. Charlotte is Han Solo. Samantha is Chewbacca. All men are Darth Vader. And I bet there are vibrators involved. Hello, R2-D2.

Quelle: Tim Siedell: A Review of Sex and the City 2 by Someone Who Doesn\’t Know Anything About It

Ach sooo … da haben all die Kinogängerinnen, die heute die Fresshalle (engl. „Food Court“) im Westside gestürmt haben, wieder etwas Boden gut gemacht bei mir. Egal ob jung (ca. 16-jährig, noch ohne grosse Ahnung, was die vier Furien antreibt) oder alt (ca. 35-jährig, die Männer zu Hause gelassen und die erste Scheidung knapp vor sich — oder schon hinter sich) — wenn SATC euer Star Wars ist, dann wollen wir euch das lassen. Und doch: Star Wars ist einfach besser. Denn es enthält ferne Welten, Technik, Waffen, Gewalt, komische Kreaturen. Und eine grandiose Liebesgeschichte.

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Die Wirtschaftskrise hat wohl doch was genützt

A whole class of companies forced into existence, forced to be lean, forced to be profitable. Nothing is so bad it’s not good for something.

Quelle: Being a starter in a recession – (37signals)

Drücken wir den Newcomern die Daumen, während die alten, im Grunde erfahrenen Hasen ihre Ölbohrplattformen im Meer versenken, sich weiterhn Millionen-Boni auszahlen und in den unteren Chargen massiv Stellen kürzen.

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Lena und ihr Englisch

Da hatte jemand beim Economist eine böse Vorahnung — die am Samstag dann auch glatt Realität wurde:

When Germany’s Lena Meyer-Landrut takes to the Eurovision stage on May 29th to sing “Satellite” in English, purists will cringe.

Quelle: Defending the German language: Signs of the Zeitgeist | The Economist

Aber nicht, weil eine Deutsche mit einem englischen Song am Eurovision Song Contest antritt (und prompt gewinnt). Sondern weil ich einen solch fürchterlichen Akzent seit Jahren nicht mehr gehört habe — das deutsche Bildungssystem hat ganz klar versagt:

Meine (Euro)Vision: Guido Westerwelle und Lena Meyer-Landrut sollten sich zusammentun und für eine englische Sprachschule Werbung machen. Das wäre der Brüller schlechthin!

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Dienstag, 1. Juni 2010

Der epische Kampf zwischen Programmierern und dem Universum (war: Gott)

Programming today is a race between software engineers striving to build bigger and better idiot-proof programs, and the Universe trying to produce bigger and better idiots. So far, the Universe is winning.

Quelle: 17 computer geek jokes and truisms | Royal Pingdom

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Dienstag, 1. Juni 2010

Der WDR muss 90 Prozent seiner Internetinhalte löschen

Ein Hoch auf die genialen Gesetzgeber im grossen nördlichen Kanton:

Alle WDR-Online-Inhalte haben seit Inkrafttreten der neuen Regelungen am 01. Juni 2009 eine „Verweildauer“. Das heißt: Sie dürfen nur noch für eine bestimmte Frist im Netz bleiben. Bei vielen Inhalten ist diese Verweildauer ein Jahr. Eine Vielzahl von aktuellen Fernsehsendungen (wie etwa die Aktuelle Stunde und die Lokalzeit-Sendungen) bleibt als komplette Sendung nur sieben Tage „on demand“ abrufbar.

Quelle: Das große Löschen – Medienseite – WDR.de

Die spinnen doch — Information wants to be free! Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass hier die mächtigen deutschen Verleger die Politik kurzerhand gekapert und instrumentalisiert haben, um einen leidigen Konkurrenten aus dem Verkehr zu ziehen.

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Dienstag, 1. Juni 2010

Cola, Bier und die Wassernot in Entwicklungsländern

Coca-Cola, for example, has been fiercely attacked in India for its dependence on groundwater and the effects on the water table. Yet even if it takes two litres of groundwater to produce a litre of bottled water, companies like Coca-Cola and PepsiCo are hardly significant users compared with farmers and even many industrial producers

Quelle: A special report on water: Business begins to stir | The Economist

Als ich im Januar 2010 in Westafrika weilte, musste ich beim Genuss von Bier oder eines kühlen Cokes immer wieder daran denken, wie viel kostbares Wasser bei der Produktion und wieviel Energie beim anschliessenden Transport solcher Getränke doch verschwendet wird. Gerade in solch ariden Entwicklungsländern ist Wasser nun mal Mangelware. Wohl nicht zuletzt deshalb waren der Hopfentee und die braune, koffein- und zuckerhaltige Brühe so teuer!

Wie paradox es doch ist: Aus Angst vor verunreinigtem Wasser weicht man in solchen Ländern als zartbesaiteter westlicher Tourist automatisch auf Bier und Cola aus. Denn nur bei solchen Getränken ist man nun halt einmal einfach relativ sicher, dass man am nächsten Tag nicht zwecks einem grossen Geschäft auf der Toilette sitzt — die Mitreisenden aber das Gefühl haben, dass da jemand gerade in die Schüssel pinkelt …

Wie sagt man so schön: In solchen Situationen ist sich jeder Westler immer noch sich selbst am nächsten.

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Montag, 31. Mai 2010

Haben sich die Griechen wirklich Zeit gekauft?

The highlight of the 14 minute set of snapshots was when one of the hosts pointed out that the Greek bailout had „bought time“ to find a solution… even if there was no solution. Marc [Faber] agreed emphatically, much to the distress of his regular followers, before rounding off his sarcasm with the old alcohol analogy: The best way to forestall a hangover is to keep on drinking and drinking through the next day… until you collapse.

Quelle: Germans and Greeks Buying Gold

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Montag, 31. Mai 2010

Fachsimpeln mit Swiss Flight-Attendants

Manchmal ist man gezwungen, das Gespräch zweiter Flight-Attendants unserer hiesigen internationalen Airline zu belauschen. Damit man nicht nur Bahnhof versteht, hier ein erster Anriss über deren Arbeitsplätze. Diese sind mit eindeutigen Nummern gekennzeichnet, die man in etwa so anwendet:

„Auf dem gestrigen Flug hatte ich die 3“

Kurzstrecke

(„Short Haul“)

  1. MC (fr. „Maitre de Cabine“)
  2. Business (vorne im Flieger)
  3. Economy (hinten im Flieger)
  4. Economy (hinten im Flieger

Langstrecke

(„Long Haul“)

  • First Class
    • 1l
    • 1r
  • Business Class
    • 1 (MC)
    • 2l
    • 2r
    • 3r
  • Economy Class
    • 3l
    • 4l
    • 4l
    • 4l

Dank: Mäschu

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Sonntag, 30. Mai 2010

Der grösste Erdölkonsument der Welt

Mr. Obama is not only America’s president. He also presides over the biggest single user of oil in the world – the US military. The pentagon uses twice as much oil as the entire nation of Ireland. It sends soldiers in oil-burning airplanes to places of no apparent importance where they drive around in oil-burning machines for no apparent reason.

Quelle: US Government to Kill Its Own Economy

Nun, ganz so sinnlos fahren die GIs nicht durch die Gegend, zufälligerweise sind diese ja sehr, sehr Nahe an den Erdölvorkommen stationiert, die die Armee zum Überleben zwingend benötigt.

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Sonntag, 30. Mai 2010

Pfingsterdam 2010: Amsterdam für Anfänger

Über Pfingsten machte ich zusammen mit zwei Kollegen Amsterdam unsicher. Nachfolgend einige Tipps & Tricks für einen Trip in diesen Touristenmagneten.

Anreise

Obwohl der Trend für Städtereisen weiterhin klar zu Flügen tendiert, machten wir es dieses Mal anders und reisten per ICE an. Ab Bern gelangt man mit einer etwa 8-stündigen Fahrt via Umsteigen in Frankfurt nach Amsterdam — und das durchgehend in den vorzüglichen ICEs der Deutschen Bahn. Kostenpunkt: 300 CHF bei drei Personen, wobei der erste Reisende über ein GA verfügt, die restlichen über Halbtax-Abos. Randnotiz: Obwohl uns der Mann mit dem GA bei der Hinfahrt in Frankfurt am Main abhanden ging (Insider-Stichwort: „Pull a Zgräsch“), kümmerte das die Schaffner kaum. Einer bot sich spontan als Ersatz an, bemerkte dann aber augenzwinkernd, dass wir uns doch lieber eine junge Dame suchen sollten.

Auf Grund der Distanz Bern–Amsterdam zieht die Eisenbahn im Vergleich zu Flügen wahrscheinlich zwar den Kürzeren (im Gegensatz zu Bern–Paris, wo der TGV problemlos gewinnt), aber gerade in Zeiten der „ejakulierenden“ Vulkane können reservierte Sitzplätze in ICEs plötzlich Gold wert sein. Weitere Vorteile sind die angenehmeren Sitzplätze, Beinfreiheit und Stromstecker für Laptops und iPhones.

Unterkunft

Als preisbewusste Touristen nächtigten wir in einem gemischten 10er-Zimmer im Stayokay Vondelpark. Diese Jugendherberge befindet sich etwas ausserhalb des Stadtkerns, direkt am wunderschönen Vondelpark.

Wer in der Sommerzeit Amsterdam bereist, muss diesen Park — eine der grünen Lungen der Stadt — unbedingt gesehen und erlebt haben. Bei warmem Wetter sammelt sich hier Kreti und Plethi unterschiedlichster Herkunft und geniesst das sorgenfreie Leben. Nur sollte man bei all den Träumereien aufpassen, dass man nicht von den unzähligen Velofahrern überfahren wird.

Das Hostel ist äusserst gross, modern eingerichtet und professionell geführt. Wir waren im alten Teil (der ehemaligen Hausfrauen-Schule, wenn ich mich recht erinnere) einquartiert, doch von der uralten Backsteinfassade merkten wir im Innern nichts: Die Zimmer sind modern und zweckmässig eingerichtet. Unser Zimmer wies 2 Toiletten und 2 Duschen auf, sowie zwei Lavabos — mehr als des Backpackers Herz begehrt.

Das Morgenessen ist vielfältig (verschiedene Brot-Sorten, Käse, Fleisch, Obst, Müesli, Yoghurt, Milch, Wasser und O-Saft) und lässt keine Wünsche übrig. Einzig fallen einem auf, dass — insbesondere osteuropäische — Reisende das Mass nicht kennen und ihr Teller mit bis zu 10–15 Toastscheiben belegen, welche sie anschliessend am Tisch zu Sandwiches verarbeiten, obwohl dies von der Hostelleitung ja eigentlich verboten wird …

Transport

Bei der Ankunft am Bahnhof Amsterdam Centraal sollte man sich umgehend Richtung Tourist Info und GVB Ticket Shop begeben. Dort kann man sich eine Mehrtageskarte für den öffentlichen Verkehr leisten — 72 Stunden kosteten meine Kollegen ca. 15 Euro. Ich selber besass von einem früheren Besuch eine Prepaid-Karte, die ich noch mit 20 Euro aufladen musste. Wie sich herausstellte, gab ich unter dem Strich 10 Euro für die Fahrten aus; meine Kollegen holten den Pauschalbetrag also den nicht ganz raus. Es muss aber angemerkt werden, dass wir sehr oft zu Fuss marschierten und die Trams nur selten benutzten. Kurz: Your Mileage May Vary.

Dem Schweizer fallen in Amsterdam sofort die unzähligen Velofahrenden auf. Wie bspw. auch in Kopenhagen scheinen die fliegenden Holländer mit einem Fahrrad auf die Welt zu kommen und sich danach nie mehr davon zu trennen. Aber recht haben sie: Da die Stadt — im Gegensatz zu unserem geliebten Bern — kaum Steigungen aufweist, gelangt man mit dem Drahtesel innert kürzester Zeit von A nach B. Das haben auch die Hostels erkannt und bieten für 11 Euro einen 24-stündigen Fahrradverleih an.

Essen

Irgendwas ging hier gehörig schief; sprich am Ende der Reise kannte man uns im örtlichen Burger King, dem örtlichen McDonalds und in den unzähligen Filialen von New York Pizza persönlich mit Namen. Kulinarisch hingegen verpassten wir wohl alles, was die Stadt den urbanen Yuppies zu bieten hätte.

Kurios: Die Putzfrau im McDonalds bei der Leidsenplein dealt offen mit Kokain. Meinem Kollege wurde beim Toilettengang völlig offen ein Gramm des weissen Pulvers angeboten. Als er trotz Preisnachlässen nicht zu einem Kauf bewegt werden konnte, ergatterte der hinter ihm stehende Toilettenbenutzer das Paket kurzerhand für 30 Euro. Ganz kurlig.

Nachtleben

Vis-à-vis des Eingangs zum Vondelpark gibt es das Aran Pub, welches wir aber nicht besuchten — die Niederländer würden es sicherlich als Affront empfinden, wenn man Guinness einem Heineken vorziehen würde.

Nach 5 Minuten Fussmarsch erreicht man die Leidseplain, wo sich in der Korte Leidsedwarsstraat die Touristenpartymeile erstreckt (abschätzig könnte man es auch „Touristenfalle“ nennen). Dort endeten wir an jedem Abend, und zwar tingelten wir zwischen dem dunklen und engen Club Amsterdamned und einem zwei Häuser weit entfernten Club namens Royalty! hin und her. Gratis-Tipp am Rande: Kleidungsstücke gibt man im Royalty! zwingend an der Garderobe ab, wenn man nicht auf Diebstähle und/oder Brandflecken steht. Hahnenwasser scheint zudem auf der Menukarte des Club Amsterdamned nicht zu existieren; man kommt also nicht darum herum, für ein Mineralwasser zu bezahlen.

Tipp: Den Hunger nach dem wilden Feiern stillt man im naheglegenen Burger King, der bis in die frühen Morgenstunden geöffnet und von Gästen überlaufen ist.

Lokalitäten, die wir nicht ausprobieren konnten, waren das Dansen bij Jansen, welches aber gemäss Auskunft von Fleur von der Heineken Brewery nicht für 30-jährige unseres Schlages geeignet sei — dort sammle sich das jüngere Publikum, sprich Gymnasiasten oder Studenten in ihrem ersten Studienjahr. Wir standen dennoch an zwei Abenden vor dem Club, aber es herrschte Totenstille, weshalb wir es gar nicht erst wagten, die 5 Euro Eintritt aufzuwerfen.

Hingegen empfahl sie uns die Bar Italia näher am Stadtzentrum. Als wir morgens um 3.30 Uhr noch dort vorbeischauten, wurden wir just Zeuge einer wüsten Schlägerei, in der eine Unbeteiligte Dritte fast von einer leeren Glasflasche bombardiert wurde. Ob das Publikum seine Energie zu früherer Stunde in Tanzaktivitäten investiert, bleibt unklar.

Hierzulande Verbotenes

An allen Ecken stehen Coffee Shops. Leuten, die noch nie gekifft haben, wird es kaum einfacher gemacht: In jedem Shop kann man problemlos vorgefertigte Joints kaufen. Eine Gruppe Ungarinnen, die offensichtlich nur wegen den Coffee-Shops nach Amsterdam gekommen waren, begnügten sich an ihrem zweiten Abend aber damit, Hanfkekse zu verdrücken. Ob die Sache ihre Wirkung gezeigt hat, können wir nicht sagen — wir verliessen das Lokal schlussendlich früher als die Damen.

Touristen

In Amsterdam sammelt sich alles, was in der westlichen Welt Rang und Namen hat: Amis aus Maryland (jung) und Colorado (alt), Kanadierinnen aus Victoria, eine Französin, die bereits erwähnten Ungarinnen — und natürlich auch Schweizerinnen.

Erstaunt war ich aber dennoch, dass wir insgesamt dreimal mit Brasilianerinnen in Kontakt kamen. Es scheint, als ob das B aus den BRICs trotz Wirtschaftskrise eine Mittelklasse hervorbringt, die sich (nun?) problemlos Reisen nach Europa leisten kann. Kaum erstaunlich handelte es sich bei den Touristinnen allesamt um weisse Brasilianerinnen. Die eine war in der Administration einer in London angesiedelten Private Equity-Firma tätig, die andere arbeitet als Chemikerin für eine Erdölfirma (wahrscheinlich Petrobras) und die Mädchen der dritten Gruppe (Raumgenossinnen im Hostel) waren auf dem Weg nach Deutschland, ins Mutterland ihrer Eltern oder Grosseltern, wo sie als Au-Pairs angeheurt hatten.

Ich bin weiterhin der Überzeugung, dass gerade Amsterdam ein grosser Magnet für Angelsachsen ist, welche die prohibitiven Gesetze in ihrer Heimat überwinden möchten: Alkohol ab 18 Jahren, Alkohlkonsum auf den Strassen — und natürlich Weed rauchen!

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