Madoff ist aber kein Intellektueller — seine Denkweise ist die eines «Automechanikers», wie mir ein Hedgefonds-Manager erzählte. Alles muss einfach sein, und so funktioniert es auch.
Quelle: Das Magazin » Knastbesuch bei Bernie Madoff
Samstag, 7. August 2010
Madoff ist aber kein Intellektueller — seine Denkweise ist die eines «Automechanikers», wie mir ein Hedgefonds-Manager erzählte. Alles muss einfach sein, und so funktioniert es auch.
Quelle: Das Magazin » Knastbesuch bei Bernie Madoff
Labels: USA, Wirtschaft
Samstag, 7. August 2010
Die Schicksalsfrage ist: Was kann Spanien anderes produzieren als kreditfinanzierte Immobilien?
Quelle: Das Magazin » Liebe Grüsse aus meinem griechischen Büro
Tags: Europa, Spanien
Labels: Wirtschaft
Samstag, 7. August 2010
«Der Süden ist nicht aus Faulheit wirtschaftlich zurückgeblieben», sagt Marcovecchio, «sondern weil er das agrarische Denken beibehalten hat. Der sichere Arbeitsplatz zählt mehr als die Verlockung unternehmerischen Erfolgs. Der Bauer braucht den sicheren Boden, das sichere Geld auf der Bank. Die Süditaliener sind die grössten Sparer Europas. Hier ist die Sparquote doppelt so hoch wie in Norditalien. Wie glauben Sie, sind wir durch die letzte Krise gekommen? Wie überlebt ein Land eine Jugendarbeitslosigkeit von 27 Prozent? Mit dem Ersparten.»
Quelle: Das Magazin » Liebe Grüsse aus meinem griechischen Büro
Tags: Europa, Italien, Wirtschaftskrise
Labels: Gesellschaft, Wirtschaft
Mittwoch, 28. Juli 2010
Seit einigen Wochen offeriert mir Debian bei jedem apt-get dist-upgrade, mein System auf ein abhängigkeitsbasiertes Bootsystem („dependency-based boot system“) umzustellen.
Leider ist dies bisher jedesmal gescheitert, weil folgende init.d-Skripte die Umstellung verhindert haben:
'libdevmapper1.02' missing LSB tags and overrides, 'iptables' missing LSB tags and overrides, 'xfree86-common' missing LSB tags and overrides, 's3sqld.init' missing LSB tags and overrides, 'libdevmapper1.00' missing LSB tags and overrides, 'dhcp' missing LSB tags and overrides, 'raid2' missing LSB tags and overrides, 'rendezvous' missing LSB tags and overrides,
Gestern habe ich mir nun endlich die Mühe genommen, mein System zu durchforsten, aufzuräumen und auf die neue Boot-Methode umzustellen. Wie es sich herausstellte, war es doch nicht so kompliziert, wie ich es befürchtet hatte.
Zuallererst ist zu überprüfen, ob das bemängelte Script tatsächlich noch vom System benötigt wird oder ob es bei einem apt-get remove <package> versehentlich zurückgelassen wurde.
Als erstes sucht man deshalb auf packages.debian.org mit der Suchfunktion unter „Search the contents of packages“ nach der entsprechenden Datei. Kann diese in keinem aktuellen Paket gefunden werden, ist es wahrscheinlich, dass es sich um ein Überbleibsel handelt. Zur Sicherheit kann man mittels dpkg --list | grep <vermutetes package> überprüfen, ob das Paket tatsächlich vor langer Zeit entfernt wurde (rc steht in diesem Fall zu Beginn der Zeile).
Wird die Datei hingegen irgendwo gefunden, muss man mittels Google herausfinden, ob und wie das init-Skript von Hand angepasst werden kann, um die geforderten „LSB tags“ und „overrides“ eingepflegt zu erhalten.
Konkret sah das Prozedere bei mir folgendermassen aus (Achtung: Sicherheitskopien sind ratsam, um notfalls nicht das gesamte System zu zerschiessen):
Schlussendlich kann man die Boot-Methode nun umstellen:
# dpkg-reconfigure sysv-rc info: Checking if it is safe to convert to dependency based boot. info: Reordering boot system, log to /var/lib/insserv/run-20100727T1330.log success: Enabled dependency based boot system.
Dienstag, 27. Juli 2010
Sommerzeit — Ferienzeit — Vacation-Meldungszeit!
Dies hat heute dazu geführt, dass auf der Arbeit auf automatisch generierte Mails (mit Infos über Änderungen im Personalverzeichnis) mit Vacation-Meldungen der angeschriebenen Mitarbeiterinnen geantwortet wurde.
Um dies zu verhindern, sollte es ausreichen, wenn dem automatisch generiert Mail folgende zwei Header-Zeilen mitgegeben werden:
... Precedence: bulk Auto-submitted: auto-generated ...
Die meisten aktuellen Mail-Server sollten auf solche Mails nicht mehr mit einer Vacation-Meldung reagieren.
In meinem konkreten Fall sah die Anpassung im PHP-Script folgendermassen aus (ich verwende die vorzügliche Klasse PHP Mailer, um Mails zu generieren und zu versenden):
...
$mail->AddCustomHeader('Precedence: bulk');
$mail->AddCustomHeader('Auto-submitted: auto-generated');
...
Und still ward’s auf dem Web-Server …
Tags: E-Mail, Mail, PHP, Web-Entwicklung
Labels: Allgemein
Dienstag, 27. Juli 2010
It’s the greenest and most diverse state, the most globalized in general and most Asia-oriented in particular at a time when the world is heading in all those directions. It’s also an unparalleled engine of innovation, the mecca of high tech, biotech and now clean tech.
Quelle: Despite Its Woes, California\’s Dream Still Lives – TIME
Das wäre doch was: Die Chinesen annektieren Kalifornien und wandeln es in eine Sonderwirtschaftszone um. Noch besser: Statt mit Militärgewalt kauft man den Staat einfach mit den „Barreserven“ an US-Dollars, die in der chinesischen Nationalbank lagern. Die Chinesen besässen so in der Heimat die Produktionskapazität und in Übersee die „Brain Power“, um die Produktionsleistung in die richtige Richtung zu lenken. Nicht zu vergessen sind die Rohstoffreserven, die sich China derzeit in aller Welt zusammenkauft und sichert. Ein weiterer wichtiger Punkt, um die erdölhungrigen Kalifornier einzulullen. Und doch denke ich: Win–Win für beide beteiligte Parteien. Wieso sollte sich Kalifornien weiter mit dem Verlierer (den USA) abgeben, wenn es mit dem Gewinner (China) ins Bett gehen könnte?
Die USA würden einen solchen utopischen Schritt wohl kaum akzeptieren und in den Krieg ziehen. Was aber die Kalifornier zu dem Zeitpunkt von dem Angebot denken würden?
Tags: China, Kalifornien, Zukunft
Labels: USA, Wirtschaft
Montag, 26. Juli 2010
Ignore the California whinery. It’s still a dream state. In fact, the pioneering megastate that gave us microchips, freeways, blue jeans, tax revolts, extreme sports, energy efficiency, health clubs, Google searches, Craigslist, iPhones and the Hollywood vision of success is still the cutting edge of the American future — economically, environmentally, demographically, culturally and maybe politically.
Quelle: Despite Its Woes, California\’s Dream Still Lives — Printout — TIME
Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass der Staat Kalifornien angezählt ist. Die dort ansässigen Unternehmen sind äusserst mobil und flüchten notfalls an einen anderen Ort. Vielleicht irgendwo in Asien?
Via: Raffi
Tags: Kalifornien
Labels: Medien, Politik, USA, Wirtschaft
Freitag, 23. Juli 2010
Das Bundesgericht hatte argumentiert, dass die Mehrheit der Bevölkerung das Fehlen der Waren in der Nacht nicht als Mangel empfinde.
Quelle: 20 Minuten Online – «Das Gericht kennt die Realität nicht» – Schweiz
Wäre es nicht an der Zeit, die Ladenöffnungszeiten, Polizeistunden und all den anderen Gugus ein für allemal in der Versenkung verschwinden zu lassen? Da laufen wieder einmal die von mir so innig geliebten Juristen Amok …
Auf die Gefahr hin, dass ich wie ein Liberaler töne, zitiere ich Christian Wasserfallen, der mir aus dem Herz spricht:
«Die Geschäfte müssen doch selbst wissen, wie lange sie offen haben können, damit es noch rentiert.»
Etwas ähnliches habe ich vor einiger Zeit an einer Gemeinderatssitzung geäussert:
«Wenn jemand mit seinem eigenen Kapitaleinsatz — und somit auf eigenes Risiko — einen weiteren Detailwarenladen in unserem Dorf eröffnen will, wieso sollten wir Gemeindepolitiker da etwas dagegen haben?»
Argumente waren einerseits Konkurrenz für bestehende Läden sowie die Angst, dass sich vor dem Laden plötzlich Jugendliche zusammenrotten und Alkohol konsumieren würden — dabei ging vergessen, dass man in Neuenegg schon heute in jedem anderen mir bekannten Detailhandelsgeschäft Alkohl verkauft erhält …
Tags: Bundesgericht, Gemeinde, Gericht, Jura, Wirtschaftsfreiheit
Labels: Neuenegg, Politik, Schweiz, Wirtschaft
Mittwoch, 21. Juli 2010
Widersprüchlich ist auch das Verhalten der Rabenpartei. Wer hat in den vergangenen Jahrzehnten am meisten ungelernte, billige Arbeitskräte aus Südeuropa und aus dem Balkan rekrutiert? Statistisch sind es: die Wirte und Hoteliers, die Baumeister und die Landwirte. Es sind ausgerechnet die SVP-nahen Branchen Landwirtschaft, Baugewerbe und Gastgewerbe, die jahrzehntelang bis Anfang dieses Jahrzehnts am meisten ungelernte, häfig bildungsferne Hilfsarbeitskräte in die Schweiz holten. Und nun polarisiert deren Partei in der Ausläderfrage erneut mit einem fremdenfeindlichen Spektakel. Auch das ist widersprüchlich und doppelbödig.
Quelle: „Kampf der Raben“, BernerZeitung vom 17. Januar 2009 (Kolumne von Rudolf Strahm)