Dienstag, 20. Juli 2010

China hat die USA im Würgegriff

Want another one? How about ‚Decline?‘ What do we mean by ‚decline?‘ We’re talking about the thing the anglo-saxon empire is in.

Wait a minute. We’re still Number One, right?

Yes…in the sense that we can, in theory, kick any butt in the world. That is, if the Chinese let us. They’ve got so much of our money and so many of our bonds, if they decided to dump them, we’d be in one helluva fix. Because we don’t pay enough in taxes to fund our social programs and the Pentagon at the same time. We can’t afford it. So the nice Chinese lend us money.

But don’t worry. They’ve promised not to dump our bonds. And we’re sure they’ll honor that promise for as long as they want to.

Quelle: A Look Back at the Future of America

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Dienstag, 20. Juli 2010

Man sollte auch mal wieder herzlich über BP (und die Palins) lachen …

Mr. ROCCA: Listen, listen, British Petroleum is an evil BP. Bristol Palin is a kind of a fun, distracting, silly BP.

SAGAL: That’s true.

Mr. PIERCE: And both involved in drilling in their own way.

Mr. ROCCA: All right, yes. And yes, but it’s not Bristol’s fault that the cap wasn’t kept on the well.

Quelle: Opening Panel Round : NPR

Das ganze Scharmützel — rein nur aus Worten von redegewandten Zeitgenossen, ohne dass dabei jemand physisch verletzt würde — ist äusserst lesenswert. Nach den Lachern sollte man aber schleunigst wieder das Schweigejahr für den verschmutzten Golf von Mexiko fortsetzen.

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Dienstag, 20. Juli 2010

Wenn das Fernsehen Reisen (nicht) bezahlt

… ich [habe] an einer Redaktionssitzung vorgeschlagen, eine Sommerserie am Meer zu drehen. Mein Chef meinte dann, dass wir das schon machen könnten, dass es aber nichts kosten dürfe. TeleZüri ist schliesslich nicht das Schweizer Fernsehen.

Quelle: TeleZüri-VJ reiste ans Meer – ohne Geld – News Zürich: Region – tagesanzeiger.ch

Da selbst dem Beobachter vor einiger Zeit aufgefallen ist, dass 10vor10-ModeratorInnen zufälligerweise immer im Winter in ferne (und warme) Gefilde verschwinden und dann nach höchsten journalistischen Ansprüchen darüber berichten — finanziert vom Gebührenzahler — musste ich ab diesem Seitenhieb des TeleZüri-Mitarbeiters schmunzeln.

Ob wir auch einmal die gutverdienenden SRG-Journalisten auf einer solchen Low Cost-Reise begleiten dürfen? Dann aber hoffentlich auch mitten im eiskalten Winter …

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Dienstag, 20. Juli 2010

Eigenheiten Schweizerischer Regierungen

Grosse Egos, Eigenbrötler und schwierige Persönlichkeiten gibt es in allen Regierungen. Das Spezielle bei uns ist, dass das Schicksal dieser Egos nicht aneinandergekettet ist, weil die Regierungsmitglieder nie für die Leistung des gesamten Gremiums geradestehen müssen.

Quelle: Der Club der sieben Einzelgänger – Meinung – tagesanzeiger.ch

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Montag, 19. Juli 2010

Vuvuzelas for BP

Vor einigen Wochen habe ich einer Internet-Aktion 10 US-Dollar überwiesen, damit sich einem Flashmob gleich wildfremde Menschen vor dem BP-Hauptquartier in London versammlen und auf Vuvuzelas während mehreren Minuten rumtrompeten. Die Guerilla-Aktion nannte sich Vuvuzelas for BP.

Der Grund hinter diesem digital mobilisierten Protest: Die versunkene Ölbohrinsel im Golf von Mexico.

Einzig wenn man überlegt, aus was diese Vuvuzelas eigentlich gemacht sind — Plastic, welches wiederum aus Erdöl hergestellt wird — hinterlässt die Aktion doch einen etwas schalen Nachgeschmack. Dies sind die latenten Widersprüche unserer Konsumegesellschaft.

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Samstag, 3. Juli 2010

iPhone 4 mit Empfangsproblemen: Der wahre Grund

We decided from the outset to set the formula for our bars-of-signal strength indicator to make the iPhone look good — to make it look as if it “gets more bars”. That decision has now bitten us on our ass.

Quelle: Daring Fireball: Translation From Apple’s Unique Dialect of PR-Speak to English of the ‚Letter From Apple Regarding iPhone 4‘

Wenn ich Gruber resp. Apples PR-Department richtig verstehe, flippen die Leute aus, weil sie plötzlich zwei oder mehrere Empfangsstriche verlieren. Niemand scheint aber getestet zu haben, ob die Sprachqualität wirklich schlechter und der Datentransfer wirklich langsamer wird …

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Dienstag, 29. Juni 2010

Alex Frei: Wir können jeden Gegner schlagen

Wenn Herr Frei, der Bankkäptn der Schweizer heute allen Ernstes behauptet:

Man hat in dieser WM gesehen, dass wir an einem guten Tag jeden Gegner schlagen können.

dann muss man sich fragen: Sitzt bei dem Mann eine Schraube locker?

Quelle: arlesheimreloaded-manfred-messmer – Herr Hitzfeld, Sie haben etwas Besseres verdient

Gestern Montag-Abend ist der Flieger mit unserer Nationalmannschaft an Bord sicher in Zürich gelandet.

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Dienstag, 29. Juni 2010

Generalverdacht der unerlaubten Anmache

Ich liebe es, an einem Strand oder in einem Kaffee zu sitzen, und ein Schwätzchen mit irgendwem zu beginnen. Auch wenn dies eine einzelne Frau ist. Selten wird dies im Ausland als Affront angesehen. Bei uns daheim ist das meist etwas anders: Eine Frau anzusprechen, seis auch nur zu den letzten WM-Resultaten, birgt irgendwie den Generalverdacht der unerlaubten Anmache.

Quelle: Sind Ausländerinnen die besseren Frauen? | Mamablog

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Donnerstag, 24. Juni 2010

Die optimale Teamgrösse

In championing the virtues of entrepreneurship and people working in small teams, he pointed out that “Jesus Christ tried 12, and that proved one too many.”

Quelle: The unacknowledged giant | The Economist

„One too many“? Wer im Religionsunterricht gepennt hat: Judas

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Mittwoch, 23. Juni 2010

Die BP-Hypokrisie

In a fight between a group of zombies and a real producer, their sympathies should be with the oil man. After all, when they drive into the filling station, it’s not the Congressional Record that they pump into their fuel tanks. And when they heat their homes, it’s not tort lawyers whom they look to for fuel. Gasoline is valuable. They know it. And they know that someone has to get it. In fact, so keen is their demand for octane, and so high is the price, that the producers are lured farther and farther away from dry land. No one would drill a mile below the water for oil unless a lot of people wanted it badly. Sooner or later, one of the rigs was bound to spring a big leak.

Quelle: The Zombies and the Oil Man

Passt doch perfekt zum Comic in der neuesten Ausgabe des Economists:

Quelle: The Economist, „KAL’s Carton“, 17. Juni 2010

Transkribiert:

Obama: „Sam! You’re addicted to oil! But it’s not too late … I can help you …“

Sam: „But we cannot waste any time …“

Obama: „We must embrace alternative sources of Energy!! You can be saved if we act now!!“

Sam: „Yeah!“

Obama: „Come on, sam!! Follow me!!

Sam: „Great!! I’ll get the car!“

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