Mittwoch, 14. Oktober 2020

Mit dem Auto zur Demo gegen Autobahnen?

Vor einigen Tagen auf Nuhr im Ersten gehört und gesehen, liess mich der Witz nicht locker und ich musste recherchieren, ob das wirklich keine Ente ist:

Quelle: Tweet

Da protestieren also Grüne gegen die Autobahn, und ob dieser Polizeimeldung muss man annehmen, dass alle mit dem Auto angereist sind.

Ob dieser Umkehrschluss aber nun wirklich stimmt konnte ich bis jetzt nicht verifizieren.

Egal, lieber die ganze Sendung schauen:

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Covid-19, Erkältung oder doch die Grippe?

Den Screenshot habe ich im März 2020 angefertigt und nun so lange mit der Publikation gewartet, dass das Thema wieder topaktuell ist:

Quelle: Was unterscheidet Covid-19 von Grippe?

Egal, was nun genau die Symptome sind: Dieses Jahr empfehle ich jedem Erkrankten, das Haus nicht zu verlassen und die Krankheit richtig auszukurieren.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Credit Suisse Direct: Keine Textsuche möglich

Es ist 2020, aber die Entwickler der Schweizerischen Grossbank schaffen es nicht, Buchungen ausschliesslich nach einem bestimmten Text zu durchsuchen. Ich muss zwingend noch weitere Suchkriterien angeben (bspw. Mindest- und Maximalbetrag), sonst kann ich das Suchformular nicht absenden:

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Lechts ist Rinks

Quelle: Tragen wir bald alle Li-Nings statt Nikes?

War heute (resp. am 12. August) der Praktikant für die Bildunterschriften zuständig?

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

iPhone ist „Offline“ und kann in Instruments nicht für ein Profiling Template ausgesucht werden

Kürzlich plagte mich die Vermutung, dass ein oder mehrere (Hintergrund-)Prozesse auf meinem iPhone markant viel Leistung verbrauchen.

Ich machte mich auf die Suche nach Debug-Lösungen und wurde auf Apple Instruments aufmerksam, ein Tool, welches mit Apple xCode mitgeliefert wird.

Doch leider war es mir nicht möglich, das iPhone auszuwählen:

Ich habe dann rasch aufgegeben, denn das Problem scheint bisher nicht mehr aufgetreten zu sein.

Doch heute nun habe ich eine mögliche Lösung gefunden: iOS App Wireless Profiling with Instruments: iPhone Always Offline.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Gegenstände auf Bildern vermessen

Kürzlich, beim Stöbern auf IKEA entdeckt: GRUNDVATTNET
Durchschlag, grau
für 4.95 CHF. Interessant! Könnte das auch etwas für unser Spülbecken in der Küche sein?

Die Masse des Hilfsmittels sind auf der Artikelseite angegeben, doch mir fehlt als Angabe die Länge der verkürzten Unterseite. Passt das Ding in unser Spülbecken oder nicht?

Ich lade mir eine Kopie des hochauflösenden Bildes herunter und mache mich auf die Suche nach einer Web-Seite, mit welcher man Gegenstände auf Bildern vermessen kann. Denn die Länge an der Oberseite des Gegenstandes kenne ich ja: 47 Zentimeter.

Ich werde bald fündig: Measure in Photo Online

Ich lade das Photo hoch, erstelle eine Linie über die Länge des Gegenstandes und gebe die Referenzlänge dieser Linie ein. Danach zeichne ich einige andere Linien, und sofort zeigt mir das Tool die reale Länge dieser Linien an:

Fazit: Mittlerweile habe ich den Gegenstand gekauft. Und ja, das Ding passt mit 35 Zentimeter Länge tatsächlich haargenau in unser Spülbecken. Das lässt mich vermuten, dass Spülbecken in Europe offenbar normiert sind.

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Sonntag, 11. Oktober 2020

Die Tourismusregion Schwarzwald hat ihre Selbstzerstörung eingeleitet

Aktualisierung Samstag, 17. Oktober 2020: Dem Spuk wurde gerichtlich ein Ende gesetzt: Auch Saarland kippt Beherbergungsverbot.

Zwangsläufig Stuttgart

Dieses Wochenende besuchten wir (eher zwangsläufig) Stuttgart: Wir hatten im Frühjahr 2020, noch bevor der Corona-Zirkus seinen (ersten) Höhepunkt erreichte, ein Hotelzimmer für unseren alljährlichen Cannstatter Wasen-Besuch gebucht. Zwei Nächte sollten es sein; Freitag bis Sonntag — zum ersten Mal im Le Méridien, ist doch sonst das Steigenberger Graf Zeppelin unser Wasen-Stützpunkt. Notabene: Nächstes Jahr wird es wieder das Steigenberger sein: Bessere Lage für eine Anreise mit dem Zug, für den Besuch des Cannstatter Wasens und für’s Shopping am Samstag-Morgen.

Der 175. Wasen wurde bekanntermassen wenige Wochen später abgesagt, aber da unsere Buchung über Hotels.com nicht stornierbar war, entscheiden wir uns, die Reise wohl oder übel auf uns zu nehmen. Optimisten, wie wir sind, wollten wir das Beste aus der Sache machen.

Neben dem Porsche-Museum am Freitag (noch gerade rechtzeitig, bevor es die grüne Intelligenzia auf die Liste der subversiven Wallfahrtsorte setzt) besuchten wir am Samstag erstmals auch den örtlichen Zoo (Wilhelma) (noch gerade rechtzeitig, bevor es militante Tierschützer auf die Liste der verbotenen Zonen setzen) und liessen es uns kulinarisch gutgehen (The Cube war auch schon besser, aber die Aussicht und die Architektur ist immer noch etwas vom Besten, was Stuttgart zu bieten hat; Valle: wer hier hungrig rausläuft hat etwas falsch gemacht; Weinwirtschaft Weingut Franz Keller: Das Wiener Schnitzel war top!).

Dunkle Wolken ziehen auf

Heute Sonntag-Morgen verliessen wir die Stadt, nichtsahnend, dass gestern Samstag das Robert Koch Institut (RKI) Stuttgart als Risikogebiet deklariert hat, weil im Schnitt der letzten sieben Tage 50.48 Personen auf 100’000 SARS-CoV-19 positiv getestet worden waren. Der Schwellenwert liegt bei 50.

Gemäss Zeitungsartikel werden nun drastische Massnahmen in Betracht gezogen, um der Verbreitung des Virus Herr zu werden.

Unter uns: Auf den ersten Blick sah die Stadt ganz OK aus, vielleicht sogar ein bisschen besser als wenn sie normalerweise von den Lederhosen und Dirndl einem Blitzkrieg gleich überfallen wird. Aber ich muss mich getäuscht haben, Gevätterchen Tod lauerte vermutlich hinter jedem Büschchen und jeder Hausecke? Da haben wir ja noch einmal verdammt Glück gehabt!

Ab in den schwarzen Wald: Essen

Auf dem Weg zu einer Übernachtung im Fritz Lauterbad, unserem (bis heute) Wellness und Spa-Hotel unserer Wahl im Schwarzwald (eine Entdeckung vom letzten Dezember) kehrten wir in einer der Gourmettempel in der Region Freudenstadt ein. Am Tisch neben uns genoss ein älteres Paar aus Stuttgart das grandiose Mittagessen. Zufälle gibt’s! Abgesehen von der Maskenpflicht war das Thema Corona nicht präsent. Schön.

Übernachten … NOT!

Nach dem etwas längeren, fantastischen Mittagessen trudelten wir um ca. 16 Uhr im Hotel in Lauterbad ein. Den auf dem ganzen Areal parkierten Autos zu entnehmen muss das Etablissement extrem gut besucht sein.

Der Check-In verlief so lange reibungslos, bis uns die Empfangsdame eine tagesaktuelle Liste von deutschen Regionen und Städten unter die Nase hielt. Ob wir uns kürzlich in einer dieser Orte aufgehalten hätten, fragte sie. Und siehe da, ganz zuunterst stand „Stuttgart“. Zur Empörung meiner Frau gab ich als ehrlicher, und höchst naiver Bürger brav an, dass wir tatsächlich gerade aus Stuttgart angereist seien.

Das erwies sich als die 0 Punkte-Antwort, wie sich äusserst rasch herausstellen sollte. Die Dame verschwand ins Hinterzimmer, und schon nur die Wartezeit liess nichts Gutes verheissen. Nun nahm sich die Chefin im Schlepptau der Empfangsdame unseres Falles an: Ob wir denn einen negativen Corona-Test hätten, fragte sie allen Ernstes. Nein, natürlich nicht, denn wer lässt sich am Sonntag-Morgen vor der Abfahrt in den Schwarzwald in Stuttgart auf SARS-CoV-19 testen? Insbesondere, da die Resultate ja locker 24 Stunden auf sich warten lassen. Wir hätten vermutlich von Glück reden können, hätten wir die Testresultate rechtzeitig in der Hand gehabt, wenn wir uns am Freitag noch beim Überqueren der Stadtgrenze hätten testen lassen.

Nun, beschied man uns, in dem Fall sei ein Check-In nicht möglich. Die Dame erklärte uns mehrere Arten von Schreckensszenarien für ein KMU in der Hotelleriebranche: Von Bussen bis Betriebsschliessung wurde alles erwähnt, falls man als Unternehmen bewusst Leute aus Risikoregionen beherbergen und dann „etwas passieren“ würde.

Wie ich später auf der Web-Site des Europaparks feststellen durfte: Die Anweisungen der Gesundheitswächter sind tatsächlich unmissverständlich:

Übernachtungsgäste, die aus einer Zone mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aus der Bundesrepublik Deutschland anreisen möchten oder dort ihren Wohnsitz haben, müssen einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, und diesen für 14 Tage aufbewahren. Ansonsten ist es untersagt, diese Personen zu beherbergen (laut § 2 Corona VO Beherbergungsverbot). Bei einem Schwellenwert jenseits von 50 Neuerkrankungen/100.000 Einwohner gilt ein Kreis als Zone mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Richtwert ist die Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts.

Quelle: ALLE INFOS ZUM EUROPA-PARK

Die Liste der Risikogebiete in Baden-Württemberg war heute Sonntag noch auf dem Stand vom 8. Oktober 2020 und listet nur den Landkreis Esslingen (südlich an Stuttgart angrenzend), Stuttgart fehlte. Eine interaktive Karte des Robert Koch Instituts zeigt heute Sonntag bereits die Hiobsbotschaft:

Als Zugabe hier noch der Lagebericht des heutigen Tages.

Immerhin: Das Zimmer hatten wir zwar nicht stornierbar gebucht, aber auch noch nicht bezahlt. Das Hotel verzichtete auf die Belastung der Kreditkarte, und gab uns noch eine Ausfahrtskarte, um die Tiefgarage kostenlos zu verlassen.

Uns blieb also nichts anderes übrig, als den langen Heimweg auf uns zu nehmen. Verrückte Zeiten.

Offene Fragen

  • Haben die Hoteliers echt keine bessere Idee, als Gäste ohne Vorwarnung anreisen zu lassen und sie schlimmstenfalls wieder nach Hause zu schicken? Gibt es keine etwas kundenfreundlichere Methode, welche beiden Parteien Aufwand, den Kunden eine herbe Enttäuschung und den Hoteliers ungenutzte Buchungen ersparen?
  • Hätte man uns kommentarlos einquartiert, falls ich gelogen und gesagt hätte, dass wir direkt aus der Schweiz angereist seien? Hätte ich — hypothetisch — dann bei einem von mir verursachten Corona-Ausbruch im Hotel etwas zu befürchten zu haben? Busse? Gefängnisstrafe? Auspeitschen? Und: Wäre das Hotel aus juristischer Sicht wirklich ausreichend seinen Sorgfaltspflichten nachgekommen, wenn es meinen gelogenen Aussagen ohne irgendwelchen Beleg geglaubt hätte?
  • Wann genau kommt man aus einer Risikozone wenn man seine Wohnadresse nicht dort hat? Reicht es schon, wenn der Zug dort ein Zwischenhalt eingelegt hat und man während des Haltes kurz nach draussen frische Luft schnappen gegangen ist? Oder wenn man bei der Durchfahrt an einer Tanke das Auto gefüllt und Zigaretten gekauft hat? Muss ich mindestens eine Stunde dort geshoppt haben, oder doch acht Stunden allein mit meiner Partnerin in einem Hotelzimmer geschlafen haben?
  • Während das BAG alle 7 Tage Einreisebestimmungen aktualisiert, scheint es in Deutschland für Binnentourismus täglich wechselnde Zahlengrundlagen zu geben. Wie zum Teufel sollen Touristen wie auch die Tourismusindustrie bei sich stets in Bewegung befindlichen Parametern klarkommen? Stichwort: Planungssicherheit. Das muss doch zwangsläufig im absoluten (ökonomischen) Disaster enden, so wie wir es ja bereits in der Fliegerei sehen.
  • Was passiert, wenn nicht alle Tests gemeldet werden (Wochenende und so), meine Herkunftsregion unter dem Schwellenwert bleibt, ich mich erfolgreich in das Hotel einchecke und am nächsten Tag die gestrige Zahl rückwirkend nach oben korrigiert wird? Werde ich dann aus dem Hotel rausgeworfen?
  • Was passiert, wenn ich einen Early Check-In vor der Veröffentlichung der Zahle mache, mein Herkunftsort noch kein Hotspot ist, und nach der Veröffentlichung der Zahlen ein, zwei Stunden später aber offiziell einer wird? Werde ich dann aus dem Hotel rausgeworfen?

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Sonntag, 4. Oktober 2020

Untersterblichkeit im Kanton Bern

Neue Zahlen zeigen: Der Kanton Bern ist von der Pandemie bislang unterdurchschnittlich betroffen. Insgesamt sind gar weniger Menschen gestorben als in den Vorjahresperioden.

Quelle: Trotz Corona weniger Todesfälle

Logisch, dass vereinzelte Wissenschaftler — und das auch noch von meiner Alma Mater — fordern: Verschärft die Gesundheitsmassnahmen, denn die sind ja offenbar ungemein wirksam! Und jeder, der es wagt, die Hand fragend zu heben (Correlation does not imply causation) erfährt dann: Präventionsparadox, du Covidiot!

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Sonntag, 4. Oktober 2020

Einen IKEA-Gegenstand mit bestimmten Dimensionen suchen

Typische IKEA-Kunden unterteilen sich grob zwei Lager: Diejenigen, die genau wissen, was sie suchen. „Ein Sofa!“, „Ein Bett!“, „Eine neue Küche!“. Und deren Wunsch an IKEA ist: „Zeigt mir alle Betten, die ihr so im Angebot habt!“. Das bin auch ich. In ca. 80 Prozent der Fälle.

Aber dann gibt es gelegentlich auch noch Kunden wie mich. Die in derselben Situation sind wie ich heute: Ich war auf der Suche nach einer Ablage, welche in das oberste Regal des IKEA NISSAFORS (Review der Ware hier) reinpasst. Wir lagern dort zwei bepflanzte Kübel, und manchmal läuft der Untersatz über, wenn ich die Pflanzen mit zu viel Wasser giesse. Das Wasser tropft dann unweigerlich auf das darunter liegende Regal, respektive die Ware, die wir dort lagern. Denn das oberste Regal des NISSAFORS-Rollwagens besitzt einen durchlässigen Gitterboden.

Die gesuchte Ablage — Material undefiniert — musste primär eine Eigenschaft erfüllen: Sie muss in eine Fläche von ca. 29×47 Zentimeter passen. Was genau das Ding effektiv ist spielte eine Nebenrolle.

Leider bietet IKEA auch 2020 noch keine Dimensionen-Suche an; d.h. eine Suche, in welcher ich die Minimal und Maximal-Dimensionen angeben könnte, und IKEA mir dann alle Artikel anzeigen würde, die diese Dimensionen aufweisen.

Obwohl mich diese Fragestellung seit Jahren plagt, überwand ich mich erst heute, genau diese Frage in Google einzugeben. Und siehe da, ich Depp, es gibt so ein Tool. Von einem Leidensgenossen programmiert. Und es führt nur IKEA UK, Irland, USA, Canada und China-Artikel. Aber: Es hat mir geholfen, die Auswahl auf fünf Artikel einzugrenzen, welche ich in der kommenden Woche im Laden genauer anschauen gehen werde.

IKEA By Size

Vielen herzlichen Dank, Brodyr!

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Sonntag, 4. Oktober 2020

Ergraute amerikanische Classe politique

Donald Trump is 74. Joe Biden is 77. Nancy Pelosi is 80. Mitch McConnell is 78. Jerome Powell is 67. Anthony Fauci is 79.
Biden, Pelosi, McConnell, and Fauci have been in government for a combined 185 years. Naturally, they arranged the furniture to suit them.

The High Price of COVID-19 Lockdowns – Rogue Economics

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