Archiv 10. Dezember 2007

Montag, 10. Dezember 2007

Christmas-Shopping – wohin?


Weihnachtsshopping
Originally uploaded by emeidi

Dank eines Angebotes von Kollege Ritz studiere ich momentan daran herum, ob ich in einer hirnverrückten Aktion für knapp zwei Tage nach New York düsen soll. Natürlich mit Rabatt – und dennoch müsste ich eine stolze Summe für den Kurzaufenthalt hinblättern. Und Heiligabend würde ich das erste Mal in meinem Leben an Bord einer A330 erleben. Wobei dieser Umstand gar nicht mal so erschreckend ist, denn interessanter als das übliche Pflichtprogramm wird es allemal. Einzig der Ausflug in die Dorfdisco Outside, wo sich alljährlich gegen Mitternacht all die jungen Weihnachtsflüchtlinge versammeln, würde mir so durch die Lappen gehen.

Als (naheliegendere) Alternative (Plan B, Ausweichroute) habe ich nun Tel Aviv ausgemacht, ohne vom Kollegen aber bisher etwas gehört zu haben. Umso besser, denn so bleibt mir Zeit, einen kürzlich im Magazin erschienen Artikel über die wohl europa-kompatibelste Stadt in Israel durchzulesen:

Dafür sieht man viele, viele Schwule. Tel Aviv ist ein Schwulenmekka. Seltsamer Satz.

Quelle: GELOBTE STADT

Oder das hier:

Der Tel Aviver Nachmittag abseits der Hauptverkehrsachsen ist entspannt wie ein Ferienlager und atmet das Lebensgefühl einer Demografie, in der 64 Prozent der Bevölkerung unter 44 Jahre alt sind.

Eh ja – vielleicht feiere ich Heiligabend wie die letzten 26 Jahre auch: Zu Hause. Me muess ja nid geng CO2 usstosse u ir Wäutgschicht desumeflüge!

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Montag, 10. Dezember 2007

Ohne Eltern aufwachsen

Without parents to help them mature, the mental world of these young killers stays stuck in an infantile, egotistic state, […]

„What keeps us from killing each other is empathy, and we learn it from bonding with parents who pick us back up when we get hurt or teased as children,“ Johnston said. „Without it, you get guys who live in a constant state of protecting the fantasy that they are the most important thing this side of the Milky Way. And because they don’t have empathy, they will shoot or stab to protect their illusion.“

[…] Without anyone in charge of their moral development, young boys come up with their own rules. When they get in disputes, they don’t have the ability to resolve them because no one has ever taught them how to manage anger and stress other than with fists or a gun.

Quelle: Many young black men in Oakland are killing and dying for respect

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Montag, 10. Dezember 2007

Wie der Markt Katastrophen abwendet

[…] True believers do not trouble themselves with niggling trifles like entropy; they harbor unshakeable faith that a scarcity of resource “x” will inevitably spur The Market to develop an even better substitute in the form of “y”.

[…] despite billions spent on research into petroleum alternatives over many decades, we have uncovered no evidence that any practical “new” form of energy will ever approach the abundance and convenience of petroleum.

Quelle: Money Talks

Denn die Titanic ist schlussendlich ja auch nicht untergegangen – je weiter das Heck in die eiskalte Luft ragte, desto schneller arbeitete das an Bord versammelte Kapital und desto schneller tüftelten die Köpfe an einer Lösung, wie das Loch gestopft, das Wasser rausgepumpt und das Schiff wieder in die Horizontale gebracht werden könnte.

Bei dieser Katastrophe starben nicht zuletzt derart viele Leute, weil unzählige Reisende bis fünf vor zwölf an die „Unsinkbarkeit“ des Schiffes glaubten: Der Glaube an die Allmacht des „Systems“ verschwand endgültig mit einem ohrenbetäubenden Gurgeln in den Tiefen des Atlantiks.

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