Donnerstag, 1. Oktober 2009
NYT berichtet über das Schweizer Gesundheitssystem
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Like every other country in Europe, Switzerland guarantees health care for all its citizens. But the system here does not remotely resemble the model of bureaucratic, socialized medicine often cited by opponents of universal coverage in the United States.
Quelle: Swiss Model for Health Care Is Gaining Admirers – NYTimes.com
Dank der UBS, Steuerhinterziehern und der Polanski-Festnahme schafft es die Schweiz in die us-amerikanische Presse. Deutlich positiver geht es im Artikel der New York Times über das schweizerische Gesundheitssystem zu und her. Dieser Artikel gehört zur Pflichtlektüre für alle, die sich gerne einmal für den Blick von aussen interessieren.
Zugegeben, aus Sicht der Amis (deren geiles Motto bekanntlich lautet: „Jahrelang Krankenkassenprämien zahlen, um im Notfall die Leistung verweigert und die Police gekündigt zu bekommen“) ist unser System wohl ein Klon des Paradieses. Wir Schweizer hingegen sollten nicht zu den schlechten Beispielen herab-, sondern zu den guten hinaufblicken. Es gibt noch viel zu tun!
Tags: Gesundheit, Gesundheitssystem
Labels: Politik, Schweiz, USA
Mittwoch, 30. September 2009
Lufthansa Systems setzt auf das zuverlässige™ superstabile™ Microsoft® Windows™
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Computerprobleme haben an diesem Morgen bei der Fluggesellschaft Lufthansa dazu geführt, dass Passagiere zeitweise kein Gepäck aufgeben und nicht einchecken konnten. Auslöser des Problems ist nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers ein Update des zentralen Check-in-Systems in Kelsterbach bei Frankfurt am Main. Nach dem Update seien die Server nicht wie gewünscht hochgefahren.
Quelle: heise online – 30.09.09 – Computerprobleme legen Check-in-System der Lufthansa lahm
Tönt verdammt nach Microsoft Windows, nicht wahr? Eine Google-Suche gibt einem vollkommen recht. Ich glaube es wird mal Zeit für ein anständiges UNIX.
Nachtrag
An der diesjährigen OpenExpo in Winterthur sprach auch Olaf Laber von Ingres und wies darauf hin, dass die Lufthansa die quelloffene Datenbank Ingres für geschäftskritische Anwendungen einsetze (Case Study).
Wer hat nun versagt – OSS oder Microsoft Windows? Man weiss es leider nicht …
Dank: Matthias
Tags: Absturz, Luftfahrt, Lufthansa
Labels: IT
Mittwoch, 30. September 2009
Aus dem Entwicklerleben gegriffen
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3. About a week of development time is lost whenever someone from marketing makes a fuss about adding „a trivial feature that’ll only take 1 hour“ so he can close a sale
4. Most clients will not provide the most important requirement until a project is two-thirds developed. They will not even realize it was a requirement until they begin to see proofs
Quelle: N Examples of Why Time Estimates are Always Wrong (Software Engineering Tips)
Tags: Programmierung, Web-Entwicklung
Labels: IT
Mittwoch, 30. September 2009
Windows-Benutzer brauchen Geduld
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It takes an average of 12 minutes to patch the latest vulnerability in Internet Explorer, 7 minutes to shut-down eight instances of Visual Studio, 3 minutes to reboot, and 3 hours to run a virus scan on the whole machine
Quelle: N Examples of Why Time Estimates are Always Wrong (Software Engineering Tips)
Tags: Microsoft, Sicherheit, Viren, Windows
Labels: Funny
Mittwoch, 30. September 2009
Keynes für Bibelkenner
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Keynes took a page from the Old Testament. Government should act like an enlightened Egyptian Pharaoh, he didn’t say, but should have. It should run surpluses in the fat years and deficits in the lean years…thus flattening out the pattern of boom and bust.
[…] He stored up grain for seven years, when the harvests were bountiful. Then, when the seven lean years came, he released the grain to the people. Problem solved.
Keynes believed that modern government could do the same thing. But Pharaoh was not running a democracy. He had no voters to answer to. So, if he wanted to store grain in the fat years, he could do so.
Quelle: US Federal Government Ran the Biggest Deficit in History
Labels: Funny, Wirtschaft
Mittwoch, 30. September 2009
Photoshopped? Bald mit Pflicht-Hinweis!
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In case you hadn’t heard, earlier this month fifty politicians put a law in front of French parliament under which digitally manipulated images would bear the somewhat rueful label “Retouched photograph aimed at changing a person’s physical appearance.” The goal is essentially one of public health and consumer expectation: don’t try looking like this at home.
Quelle: Subtraction.com: The Meaning of Photoshop
Ich sehe die Mehrheit aller Plakatreklamen mit solchen Hinweisen verunstaltet. Fürchterlich, dabei haben diese Magersuchts-Models doch überhaupt nichts Verwerfliches an sich!
Die Franzosen könnten dieses Gesetz noch derart auf die Spitze treiben, dass man wie bei den Zigaretten mindestens 50 % des Plakats mit diesem Hinweis zupflastern müsste.
Tags: Frankreich, Kunst, Photographie, Werbung
Labels: Gesellschaft, Medien, Politik
Dienstag, 29. September 2009
Das Ende der eierlegenden Wollmilchsau-Software?
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Each app’s a joy to use precisely because it’s built from scratch to solve certain problems real people have in a certain context — not to do everything for everyone and certainly not to fit into a “Suite” that was invented by some white-toothed Stanford grad who knows each app’s “Features & Benefits” bullets better than the needs of its battlefield users.
Quelle: kung fu grippe
Ja, Adobe und Microsoft, ich meine eure Produkte.
Tags: Adobe, Microsoft, Software
Labels: Allgemein
Dienstag, 29. September 2009
MCR: Einfach mal Fresse halten!
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Jetzt kommt also diese Frau Calmy-Rey und meint, sie müsse sich auch noch zur Verhaftung von Herrn Polanski äussern, nachdem die Justizministerin den Fall aus Sicht der offiziellen Schweiz dargelegt hatte.
Quelle: Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. – Warum tut sie das nur?
Liebe Micheline, auch wenn du eine Genossin von mir bist (oder ich von dir) – musste das nun wirklich sein?
Tags: Bundesrat, Polanski, Recht
Labels: Medien
Dienstag, 29. September 2009
Jahrgang 1979
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Dass wir erfolgreich werden würden, war von Anfang an klar. Wir waren eine Generation, die gefördert wurde. Ähnlich wie die Kinder von heute, aber wir trugen keinen Helm beim Fahrradfahren. Wir hatten Ballettunterricht, Musikunterricht, Reitunterricht. Notfalls auch Nachhilfeunterricht, denn — und das war die vielleicht deutlichste Lektion, die uns unsere Eltern mit auf den Weg gaben, das vielleicht einzige Mal, dass sie den Mahnfinger erhoben — Ausbildung ist alles. Sie ist der Schlüssel zu sozialem Aufstieg, zu einem geglückten Leben.
Quelle: Das Magazin » Wir Dreissigkäsehochs
Auch wenn ich aus der Jahrgangslese 1980 stamme, habe ich genau dieselbe Leier auch gehört.
Wir haben fröhlich und ausgiebig PhilI-Gänge studiert, weil wir nicht das Gefühl hatten, den Abschluss wirklich zu brauchen. Zu sehen, wie die angestrengten Jus- und Wirtschaftsstudenten heute Jobs annehmen müssen, die sie auch ohne das Liz gekriegt hätten, freut uns ein kleines bisschen.
Und dann auch das noch:
Haben wir mal den Job, den wir wirklich wollen, arbeiten wir bis zum Umfallen. Denn dann ist der Job nicht mehr Arbeit, sondern Erfüllung und Selbstverwirklichung und -darstellung.
Das Wichtigste im Leben sind unsere Freunde. Sie sind uns heilig. Freundschaft ist unsere Religion, die Bar unsere Kirche, Bier unser Wein. Unsere vielen Freunde sind der Grund dafür, dass wir am liebsten nur 80 Prozent arbeiten. Sie fangen uns auf zwischen Vereinzelung und Kollektivdruck. Sie sind der Fixpunkt, sie sind die Heimat für uns globale Nomaden.
Tags: Eltern, Kinder, Kindheit, Konsumgesellschaft, Lebenshilfe
Labels: Gesellschaft, Leben, Schweiz
Dienstag, 29. September 2009
Zur Geschichte der Shopping Malls
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Für Grünbaum, der sich inzwischen in Gruen umbenannt hatte, sollte eine Mall niemals nur eine Mall sein – sie sollte den amerikanischen Vorstädten das geben, was sie bislang nicht hatten: einen Ortskern, den er aus den gewachsenen Städten Österreichs kannte, eine Art Marktplatz des sub-urbanen Raums.
Quelle: Untergang der Konsumtempel – einestages
Tags: Geschichte, Konsum, Konsumgesellschaft, Shopping
Labels: Allgemein