After all, do we really need to have a 6,000-pound S.U.V. take a 100-pound high school student across town to buy a Diet Coke?
Quelle: Everybody’s Business – Running Out of Fuel, but Not Out of Ideas – NYTimes.com
Sonntag, 25. Mai 2008
After all, do we really need to have a 6,000-pound S.U.V. take a 100-pound high school student across town to buy a Diet Coke?
Quelle: Everybody’s Business – Running Out of Fuel, but Not Out of Ideas – NYTimes.com
Sonntag, 25. Mai 2008
Klar, und erst recht noch bevor Ogg MP3 den Rang abläuft …
The new format, which has a file extension format of MT9 and a commercial title of Music 2.0, is poised to replace the popular MP3 file format as the de facto standard of the digital music source, its inventors say.
Quelle: New MP3 Revolutionizes Way You Listen to Music
MT9s Schicksal ist klar vorauszusehen: Das gehypte Musik-Format landet auf der Müllhalde, wo sich auch alle anderen „bahnbrechenden“ Formate tummeln.
Sonntag, 25. Mai 2008
Heute war es endlich soweit – zusammen mit dem König und Onkel Ben’s ging es ab nach … nein, nicht Bern (das Alhambra war hoffnungslos ausverkauft), sondern nach Fribourg ins Cap Ciné, wo wir uns in einem 326 Personen fassenden Kinosaal mit höchstens 30 Leuten auf einer 15 Meter-Leinwand die neuesten Abenteuer des wagemutigen Archäologen Henry Jones Jr. vorführen liessen.
Gut zu wissen, dass das Kino in Fribourg als valable Alternative zu Bern taugt – zumindest dann, wenn neben der „VF“ (Version francaise) in einem zweiten Saal die „VOst“ (Version originale soutitre) gezeigt wird. Während die Welschen wie üblich ihrem Sprachimperialismus folgend jegliche Filmkost ablehnen, die nicht in ihrer Muttersprache gezeigt wird, bietet sich für uns Allemannen und Anglophilen die einmalige Gelegenheit, in einem halbleeren Kino einen gerade angelaufenen Blockbuster zu geniessen. Mir soll’s recht sein!
Übrigens: Sobald das Westside in Bern-Brünnen mit seinen Multiplex-Kinos aufgeht, sollte das Überangebot an Kinositzen im Raum Bern zu einer deutlich besseren „Verteilung“ der Zuschauer kommen.
Doch zum Film: Nett gemacht, mit Schwächen. Ich würde ihm eine knappe 3 von 5 geben.
Cate Blanchett – eine wunderschöne Frau, was auch die vielen Nahaufnahmen ihres Gesichts beweisen (Na Steven, hat sich deine Frau, die du während den Dreharbeiten zu Indiana Jones kennengelernt hast, etwa Sorgen zu machen?). Und dieser russische Akzent – grandios!
Bubigesicht Shia LaBeouf (bekannt aus Transformers mit dem besten Soundtrack der letzten Jahre) – ist er noch einigermassen erträglich oder überschreitet er die Nerv-Grenze bereits? Bis jetzt kann ich das noch nicht abschliessend beurteilen, tendiere aber eher auf Letzteres. Nebenbei: Für einen James Dean-Verschnitt kann er erstaunlich gut fechten … Doch was sollte diese Tarzan-Szene? Lächerlich!
Fehlt noch Harrison Ford – da habe ich für einmal nichts auszusetzen.
Die Schwäche des Films sind aber nicht die Schauspieler an sich, sondern das Drehbuch: Dafür, dass es 20 Jahre in der Mache gestanden haben soll, ist es erbärmlich. Nach dem fulminanten Start in der Wüste von Nevada (ich sage nur: ab sofort kommen mir nur noch bleiverkleidete Kühlschränke ins Haus) kommt ein ca. 10-15 minütiger Hänger, in dessen Verlauf einige Szenen verdächtig an das WDR Schulfernsehen erinnern. Die zu diesem Zeitpunkt in einer Bar für Lederjacken und Jeans tragende Jungspunde ausgelegte Story-Konstruktion ist unbefriedigend. (Seit ich im Januar 2007 ein Movie-Studio in Burbank besichtigt habe, kommen mir die Backsteinbauen ausserhalb der Bar irgendwie bekannt vor …)
Nur mit (zugegebenermassen grandios inszenierten) Action-Szenen hält sich kein Film über Wasser. Schade auch, dass die Computer-Animationen nicht immer so astrein ausgefallen sind, wie man das 2008 von einer Spielberg/Lucas-Produktion erwarten würde.
Ganz schlimm ist schlussendlich aber, dass doch tatsächlich Aliens in den Plot eingebaut wurden – diese tragen eindeutig Spielbergs Handschrift. Hat die Welt mit den Close Encounters of the Third Kind, E.T.: The Extra-Terrestrial und Taken Spielbergs Faszination für Geschichten mit Ausserirdischen längst begriffen, werden wir nun auch sogar in der Fortsetzung von Indiana Jones nicht davon verschont. Schade, das wäre nun wirklich nicht nötig gewesen – auch wenn Indy seit jeher das Mystische und Parapsychologische zu seinem bevorzugten Arbeitsgebiet gemacht hat.
Wer sich mit der Literatur Erich von Dänikens auskennt, erkennt derart deutliche Parallelen, dass man sich fragen muss, ob EvD als „Gastautor“ am Drehbuch mitgewerkelt hat. Die Linien von Nacza, die deformierten Schädel und die Verbindung von Maya-Kultur mit Altägypten könnten sich genauso in einer Doku-Serie aus der Feder des Bestseller-Autoren wiederfinden.
Der Schluss kommt dann eher unerwartet, die dann eigentlich zu erreichende Spannungsspitze fehlt gänzlich.
Beim Abspann fragt man sich dann: „Was, das war es schon?“ und erhofft sich noch irgendeine Pointe. Nicht mal die Heirat mag einen noch aus den Socken zu hauen.
Eine viel ausführlichere, aber deutlich treffendere Filmkritik hier:
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Was mich schon am Trailer gestört hat, wird hier endlich fachmännisch erklärt:
Es sind nicht einige wenige Szenen, die digital “verbessert” wurden, sondern es ist der gesamte Film.
Jedes Bild ist Colorgraded, was sich grade in der Eröffnungssequenz störend bemerkbar macht, denn die Bilder sehen künstlicher und mehr nach Fototapete aus, als jede Studioszene der alten Trilogie.
Treffender geht’s nicht:
Das wirklich Tragische ist, daß der Film seine Momente hat. Das zwischendurch immer wieder das aufblitzt, was Indy mal war und eigentlich auch wieder sein könnte. Das es schöne Momente gibt. Indy erscheint als Schattenriss und setzt seinen Hut auf.
Samstag, 24. Mai 2008
Heute Nachmittag fuhr ich seit langem wieder einmal bei Tageslicht durch unser Dorf und durfte feststellen, dass sich die Mehrfamilienhäuser reich beflaggt zeigen. Angesichts der in zwei Wochen stattfindenden Euro08 lässt sich in unserem beschaulichen Dorf niemand lumpen und hängt kurzerhand die Landesflagge gut sichtbar auf den Balkon.
Neben den Schweizerkreuzen sind mir auch mehrere italienische (einmal sogar unmittelbar neben einer Schweizerflagge) und eine portugiesische Flagge aufgefallen. Suberi Sach …
Es ist anzunehmen, dass bis zum Anpfiff des ersten Matches rote (und andere) Farbtupfer an Balkonen exponentiell zunehmen werden – dieser neuartige (?) Brauch sich rasend schnell durch die Agglo zu verbreiten.
Der Renner in diesem Jahr sind aber ganz klar die Kleinstausführungen der Flagge, die man mit Plastic-Steckern ans Auto pinnen kann. Mindestens zwei müssen es schon sein, rein nur, um die Symmetrie zu wahren. Ich habe aber bereits ein Fahrzeug gesehen, dessen Besitzer wohl vier Chips-Packungen verdrückt und sein Auto gleich mit vier Fähnchen geschmückt hat. Auch hier wieder: Suberi Sach.
Ich persönlich bin nicht so der Fahnen-Typ, zumal die Halbwertszeit der Flaggen dank den absehbaren Leistungen unserer Nati äusserst gering ausfallen wird. Klar, die Hoffnung stirbt zuletzt, doch unser Land ist nun einfach nicht der Ort, um eine erfolgreiche Fussball-Nationalmannschaft heranzuzüchten.
Einige Unbeirrbare akzeptieren die schmerzliche Wahrheit auch heute Anno Domini 2008 immer noch nicht – und versuchen mit den Fähnchen wohl, das Unterbewusste emotional zu überlisten. Nützen wird all das nichts.
… Träumt weiter!
Um mir eine kluge Prognose über das Abschneiden unserer Mannschaft nicht aus den Fingern saugen zu müssen, kopiere ich kurzerhand den Text, den ich hier bereits anlässlich der Weltmeisterschaft 2006 zum Besten gegeben habe:
Wie immer wird unser Team auch dieses Jahr verbissen kämpfen müssen. Wenn wir weiterkommen, dann nicht auf Grund der (nicht existenten) Stärke als Fussballernation, sondern weil ungefähr 300 Faktoren eingewirkt haben, die nichts mit unserer Mannschaft zu tun haben. Also im Stile von „Wenn der Zweite in dem Spiel vier Goals macht, der Viertplatzierte aber mindestens ein Unentschieden herausholt und – ganz wichtig – Beni Turnheer im dritten Spiel in der vierzehnten Minute kurz das Bewusstsein verliert, ja dann kommen wir weiter“.
Quelle: Prognose Frankreich – Schweiz
Noch kürzer zusammengefasst: Andere Nationalmanschaften spielen sich dank ihrer gewohnten Stärke souverän durch alle Vorrundenspiele. Bei Köbis Jungs ist es aber immer ein enormes „gniet unes knorz“ mit vielen Dämpfern und noch mehr Stossgebeten, ohne dass wir jemals auf einen grünen Zweig kommen. Wir spielen immer derart schlecht, dass vom letzten Spiel alles abhängt und man diesen mit einem Torvorsprung gewinnen müsste, den nicht mal ManU gegen einen Dritt-Ligisten erzielen würde …
Tags: Fussball, Patriotismus
Labels: Neuenegg, Schweiz
Samstag, 24. Mai 2008
Bereits im September 2007 habe ich mich gewundert, wie Coca Cola seine Kunden für dumm verkauft. Auch der Spiegel hat sich nun mit dem Problem der Nährwertangaben auf Nahrungsmitteln auseinandergesetzt. Ein äusserst lesenswerter Artikel (auch du, Randal?):
um die Nährwertangaben möglichst gering zu halten, wird dem Verbraucher empfohlen, bei Erdnüssen und Chips nur eine winzige Handvoll von 25 Gramm zu essen, von der Tiefkühlpizza soll die Hälfte liegen gelassen und auch von der Halbliterflasche Cola darf nur die Hälfte getrunken werden.
Tags: Deutschland, Essen, Kunde, Nahrung
Labels: Medien
Samstag, 24. Mai 2008
„There are no tankers waiting in the Middle East, there are no cars waiting at gasoline stations because they are out of stock. This has to do with psychology in the markets and you cannot forecast psychology“.
Quelle: Shell CEO says record oil not due to shortage | Markets | Reuters
Tags: Erdöl
Labels: Energie, Wirtschaft
Samstag, 24. Mai 2008
Doch just im zeitkritischen Flugsektor scheint 2008 einiges aus dem Takt zu laufen. Auf Expansionspläne und steigende Flugzeugauslieferungen treffen ein seit Jahresanfang um 88 Prozent gestiegener Kerosinpreis und die Gefahr abnehmender Passagierzahlen. […] Credit Suisse schätzt, dass bereits bei einem Ölpreis von 120$ keine Gesellschaft mehr profitabel fliegen kann,
Quelle: FTD.de – Marktberichte – Das Kapital – Für die Flieger brechen harte Zeiten an
Na dann Feierabend! Grounding 2.0, bis Jahresende in ihrem örtlichen Kino?
Tags: Airlines, Flug
Labels: Wirtschaft
Samstag, 24. Mai 2008
Das Papier trägt den Titel „Drei Thesen zur Stärkung der Leistungsträger“. Ludewig fordert darin: „Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen, müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein.“ Allein mit „Hartz IV-Beziehern und Rentnern“ könne der soziale Ausgleich in Deutschland nicht funktionieren.
Tolle Idee. Dieses „one man, one vote“-Geschwafel war auch mir seit jeher im Dorn im Auge. Zurück zum geschassten Dreiklassenwahlrecht des guten, alten Preussens:
Der Begriff Dreiklassenwahlrecht wird allgemein für das Wahlrecht verwendet, das 1849 von Friedrich Wilhelm IV. zur Wahl der zweiten Kammer des Preußischen Landtags, dem Abgeordnetenhaus, eingeführt wurde und bis 1918 in Kraft blieb. Der Name rührt daher, dass die Wähler ein nach Steuerleistung in drei Abteilungen („Klassen“) abgestuftes Stimmengewicht besaßen.
Quelle: Dreiklassenwahlrecht
Natürlich nahm mich Wunder, was dieser Spassvogel denn so studiert. Für einmal war es nicht BWL – knapp daneben ist auch vorbei:
2003 – 2005 Grundstudium der Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin
Quelle: Gottfried Ludewig
Das Nebenfach Geschichte würde vielen Studentennaturen gut tun …
Tags: Deutschland, Wahlen, Wahlkampf
Labels: Gesellschaft, Politik
Samstag, 24. Mai 2008
Die finanzstarken grossen Verbände, die staatsbürgerlichen Organisationen: Sie schweigen. Wie die Parteien. Einbürgerung bewegt sie nicht. Im Kampf der Medien gegen Blocher markieren sie die desinteressierten Zuschauer.
Quelle: Beobachtungen zum Abstimmungskampf | WINKELRIED.INFO
Nichtbeachtung ist das Schlimmste, was der Polterpartei SVP passieren kann. Mangels Widerspruch bleibt die Medienmaschinerie stumm – niemand verschafft der „Volkspartei“ die nötige Plattform, um den Abstimmungskampf in die heisse Phase zu führen.
Ehrlich gesagt: Ich persönlich habe das Gefühl, dass wir momentan andere, grössere Probleme haben als Ausländer anstelle durch Gemeinderäte, Kommissionen oder Hand-Erheben an der Gemeindeversammlung durch geheime Urnenabstimmungen einzubürgern (und nachher von der EMRK noch eins auf Dach zu kriegen).
Daran vermögen auch die unzähligen „Ausländer-Kriminalität“-Werbungen in den Tageszeitungen nichts zu ändern.
Schlüer hat Recht: Irgendwie ist in diesem Abstimmungsmonat die Luft draussen, obwohl sich die gewieften Medien-Dompteure der SVP wirklich alle Mühe gegeben und alle Register gezogen haben. Früher hat das doch immer funktioniert?
Aber äbe: Vielleicht bin ich mittlerweile so richtig zu einem weltfremden Cüpli-Sozi mutiert, dass ich den Draht zu den wahren Probleme der Einwohner unseres Landes längst verloren habe … Und deshalb die Initiative mit 60 Prozent Ja-Stimmen angenommen wird.
Freitag, 23. Mai 2008
the Butler, Missouri auto dealership is offering a free handgun to anyone in the market for a new car or truck.
Quelle: American auto dealer offers free handguns | The Register