Freitag, 14. Dezember 2018

Die norwegische Marine versenkt aus Unfähigkeit ihre eigenen Schiffe

[…] the modern 5,300-ton Norwegian frigate KNM Helge Ingstad sank in a Norwegian fjord after a collision with the large Maltese-registered oil tanker Sola TS. […] The watch on the Ingstad, which had just changed, thought that the deck lights of the tanker were part of the well-lit terminal. […] Repeated warnings to the Ingstad after it had been identified failed to get it to alter course until just seconds before the collision. The heavily laden tanker couldn’t manoeuvre out of the way.

First, for questionable operational security reasons, warships often don’t show AIS data, even though it’s a vital collision-avoidance mechanism that’s used extensively by the commercial shipping sector. Not using AIS may be acceptable on the open ocean, but it’s poor practice in busy shipping lanes.

After the US Navy accidents, the chief of naval operations instructed his ships to show AIS when they’re in heavy shipping traffic. This was apparently a message that had not got through to the Royal Norwegian Navy, although it’s been reported that an American naval exchange officer was onboard the Ingstad at the time of the collision.

Quelle: Norwegian frigate sinking has far-reaching implications

Hier noch eine Animation des Vorfalls mit aufgezeichnetem Funkverkehr.

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Freitag, 14. Dezember 2018

Parkplatz für kommerziell nicht verfügbare Songs

Eine Liste, die ich aktualisiere, wenn ein Track, der mir sehr gefällt, aber trotz längerem Warten und regelmässigen Suchen in iTunes nie kommerziell veröffentlicht wurde (und wohl wird).

  • 2018-11-09: ABGT 306: London Grammar — Rooting For You [ALPHA 9 VIP Mix] (White) (YouTube Rip)

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Freitag, 14. Dezember 2018

Video: The Computer Hack That Saved Apollo 14

Grandiose Geschichte, von welcher ich noch nie gehört hatte (kein Wunder, Apollo 11 und Apollo 13 waren leider deutlich filmreifer und stahlen diesem Vorfall die Schau).

War da viel Glück im Spiel, oder waren sich die Computer-Ingenieure auf der Erde wirklich sicher, dass man a) eine Prozedur manuell denken lassen konnte, dass sie sich bereits im „Abort-Modus“ befand und b) keine andere Computer-Routine sich auf diesen Wert abstütze und darauf basierend wiederum andere Routinen aufrief. Jedenfalls scheint es funktioniert zu haben!

Auch ganz spannend: Die Verwendung von Verben und Nomen (in Zahlencodes geschlüsselt), um den Computer umzuprogrammieren — technisch DSKY genannt. Naheliegende Analogie; die ich höchstens annäherungsweise noch von LucasArts-Adventures her kenne. Aber selbst da bereits mit Computermaus und graphischer Oberfläche.

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Freitag, 14. Dezember 2018

Video: How I See the US After Living in Europe for 2.5 Years

Meine Frau und ich schauen solche persönlichen Erfahrungsgeschichten immer wieder gerne. Oftmals enthalten sie aber viel zu viele Stereotypen, d.h. Verallgemeinerungen (Europa ist genau so wenig eine Einheit wie „die“ USA), manchmal auch etwas Schwachfug, aber immer auch Wahres, d.h. Dinge, die wir ebenfalls festgestellt haben.

Leider hat die Dame (Veganerin — und Minimalistin) in diesem Video die Tendenz, viel zu lange um den Brei herumzureden (engl. „to beat around the bush“). Sehr rasch habe ich in der YouTube-App auf meinem deshalb von der Doppel-Tap-Funktion auf der rechten Seite des Videos Gebrauch gemacht, um jeweils in 10 Sekunden-Inkrementen vorwärts zu springen. Kennt kaum jemand, und habe ich auch nur per Zufall herausgefunden.

Wirklich kurz zusammengefasst bringt sie folgende Punkte auf (paraphrasiert):

  • „US-Amerikaner leben in einer ständigen Angst vor Bedrohungen; einer Angst, die man in Europa so nicht spürt“ — dem kann ich teilweise beistimmen. Schweizer leben auch in einer ständigen Angst, fürchten sich aber vor anderen Dingen (bspw. dass der Zug mit einer Minute Verspätung abfährt — just kidding!). Trotzdem würde ich die Schweizer schlussendlich als „relaxter“ bezeichnen, dem engmaschigen Sicherheitsnetz (Arbeitslosenversicherung, Sozialhilfe) sowie der tiefen Kriminalität geschuldet. Und natürlich auch einer Berichterstattung, die nicht geprägt ist von 24×7 Stunden Mord- und Totschlag.
  • „US-Amerikaner sind nur mit einem Auto richtig mobil, weil der öffentliche Verkehr das Stigma des Fortbewegungsmittel für Arme und Mittellose hat, dreckig, unzuverlässig und nicht nur annähernd flächendeckend ist“ — einverstanden
  • „US-Amerikaner sind nicht gewohnt, zu Fuss zu gehen — sie nehmen das Auto selbst, um kurz zum einen Häuserblock entfernten Shop einkaufen zu gehen“ — einverstanden. Anekdote: Stephanie fuhr kurz nachdem wir hier an der Schlösslistrasse eingezogen waren regelmässig mit dem Auto in unser damaliges Büro. 600 Meter Distanz.
  • „US-Amerikaner ersaufen in einer Flut von Werbung. Überall und jederzeit versucht jemand, ihnen etwas anzudrehen und ihnen weiszumachen, das Leben mit dem Kauf eines Produkts zu vereinfachen“. Die Dame erwähnt eine Flüssigkeit, die man in den Geschirrspüler gibt und dafür sorgen soll, dass das Geschirr nach dem Waschen schneller trocknet — korrekt.
  • „US-Amerikaner kaufen zu viel Müll, benutzen ihn nie, und verscherbeln diesen dann an Thrift Shops respektive Dollar Stores.“ [und damit meine ich nicht den Song] — muss wohl so sein
  • „US-Amerikaner sind immer gestresst und arbeiten sich zu Tode“ — ganz klar einverstanden. Das Volk wird wohl nie lernen, mal einfach abzuschalten
  • „US-Amerikaner erachten es als selbstverständlich, sehr sehr viel Lebensraum zu beanspruchen. Diesen zu teilen ist nicht in ihrem Interesse — deshalb auch die Fixiertheit auf Autos, wo man sich isoliert vom Rest der Welt fortbewegt. Die Autos und Anwesen müssen finanziert werden, was wiederum schnurstracks zum vorangehenden Punkt führt“ — einverstanden. Bei unseren aktuellen Diskussionen ist es Stephanie, der eine Wohnung nicht gross genug sein kann.

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Sonntag, 25. November 2018

Neue MySQL-Spalte einer gefüllten Tabelle mit aufsteigenden Zahlenwerten füllen

Für ein Projekt habe ich mich heute einer vorzüglichen mehrsprachigen Länder-Liste bedient. Einziges Problem: Alle Tabellen in meiner Datenbankstruktur besitzen als Primary Key die Spalte id mit aufsteigenden Werten. Wie fügt man aufsteigende Werte in eine neue Spalte einer bestehenden MySQL-Tabelle ein, bevor man den Primary Key von der Spalte code entfernt und die Spalte id als Primary Key definiert? Ganz einfach:

SET @pos := 50;
UPDATE laender SET id = ( SELECT @pos := @pos + 1 ) ORDER BY code ASC;

Quelle: How to update a MySQL column with ascending numbers

Hinweis: Auf Grund von bereits bestehenden Verknüpfungen mit der ursprünglichen Länder-Tabelle (die aus knapp 20 Ländern bestand) entschied ich mich, die IDs für die bestehenden Länder zu übertragen. Deshalb startete ich für die vollständige Liste mit einem Primary Key von 50, um nicht mit den alten Keys in Konflikt zu geraten.

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Sonntag, 25. November 2018

Je mehr Meetings, desto unproduktiver

Leider wahr. Je höher man in der Hierarchie eines Unternehmens steigt, umso voller sind die Kalender der hohen Tiere.

I’ve found that the number of meetings on your calendar is directly, inversely proportional to your productivity on any given day. That obviously isn’t to say that all meetings are bad or a waste of time, but most work cultures do tend to have a bias towards them that isn’t very conducive to peak team productivity. Teams hold more meetings when they don’t have enough important work to do otherwise.

Quelle: Don’t work “remotely”

Und das kennen wir doch auch alle:

The most popular criticism of this style of working is that it supposedly doesn’t work for “deep” collaboration. Maybe it’s fine for coordinating tasks, critics say, but it can never replace grabbing a few of your colleagues for an in-person whiteboard brainstorming session. (Whenever I hear this criticism, my first sympathies are for the critic’s colleagues, who apparently live in constant fear of being “grabbed” and their work derailed by their coworker’s sudden need to brainstorm.)

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Sonntag, 25. November 2018

Das Problem mit IT-Support aus Billiglohnländern: Heutiges Beispiel: HP

Auf der Arbeit habe ich als Pilot-Benutzer vorletzte Woche einen neuen HP-Laptop erhalten. Schickes Ding!

Doch wie so üblich gibt es natürlich Kinderkrankheiten, vor welchen auch ich nicht verschont werde. Vor einigen Tagen hatte ich beispielsweise ein Problem mit einem Prozess „Conexant Flow“ und begab mich auf eine Google-Suche, um herauszufinden, welchen Zweck diese Software erfüllt.

Beim Forum-Thread „Conexant Flow?“ musste ich schmunzeln, erkennt man doch auf den ersten Blick, dass hier ein HP Support-Agent einem vorher definierten Script folgt und keine Sekunde eigene Hirnleistung in das Anliegen investiert. Sprich: Der Typ hat von Tuten und Blasen keine Ahnung. Meine Vermutung ist, dass er irgendwo in einem Billiglohnland sitzt und daran gemessen wird, wie viele Antworten er pro Tag gibt (ob hilfreich oder nicht wird vermutlich nicht gemessen).

Fragesteller: I noticed that „Flow“ is running in the task manager all of the time, but I can’t find any documentation about how to use it, change settings, etc. […] do I need to have Flow running? Or is there a way to open Flow and look at the settings?

HP-Supporter: „Flow“ could be a third party software, we do not have any information about it. You may uninstall the software.

Fragesteller: „Flow“ is a part of the Conexant audio driver package which came installed on my Envy, and is also installed when installing the Conexant audio drivers. I think you better check your info again…

HP-Supporter: I understand that the issue is with the Conexant audio driver package which was pre-installed in the computer. This issue requires one to interaction over the phone, please contact HP phone support for further assistance at the link: www.hp.com/contacthp

Passant: Why are HP support so unhelpful? The OP [Original Poster] states there’s no documentation and their response is to call them???

Die ganze Konversation zwecks Backup als PDF

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Sonntag, 18. November 2018

Sonos HTAudioIn entschlüsselt (oder: spielt die Playbase gerade DD5.1 ab?)

Die Sonos Playbase unterstützt über den optischen Eingang entweder den Empfang von Stereo- oder Dolby Digital 5.1-Audiosignalen (kurz: DD5.1). DTS gehört leider nicht dazu, und auch keine anderen, neueren Codecs (bspw. Atmos). Diese Einschränkung führt zu einer schwelenden Kontroverse zwischen dem Hersteller der vernuetzten Lautsprecher und einem Teil seiner Kunden. Über diesen Konflikt selbst könnte man einen eigenen Blog-Post machen und auf dutzende Threads im offiziellen Sonos-Forum verweisen.

Der CEO von Sonos nahm im Sommer 2018 in einem Magazin zum Support jüngerer Codecs abschlägig Stellung (Quintessenz: „Fuggedaboutit“):

So what about DTS, a never-present on Sonos‘ speakers to date? It seems it’s just not something that Sonos sees enough demand for: “It’s about consumer demand. DTS and Dolby are very similar, and all streaming is in Dolby.“

Quelle: Sonos talks Dolby Atmos, DTS, sound quality and Beam soundbar

Leider unterstützt mein Panasonic TX-P55VTW60 keine Ausgabe von DD5.1 über seinen optischen Ausgang (es wird aus Lizenzgründen nur Stereo ausgegeben), weshalb ich mir einen Flexson 3 Input HDMI-Switch FLXHDX31021 kaufen und zwischen den Apple TV sowie den Bluray-Player und den TV schalten musste. Der Switch extrahiert das Audiosignal der Quelle (wenn ich Glück habe eben besagtes DD5.1, sonst Stereo) aus dem HDMI-Stream und gibt dieses über einen optischen Ausgang an die Sonos Playbase weiter.

Leider ist es etwas umständlich herauszufinden, wann die Playbase tatsächlich DD5.1-Signale empfängt. Der einfachste Weg ist über die Sonos-App auf dem iPhone und dem iPad (alternativ über den Sonos Controller auf einem Mac im heimischen Netzwerk):

  1. Sonos starten
  2. More
  3. Settings
  4. About My Sonos System

… und dann bis zur Playbase runterscrollen:

...
Playbase: TV Room
Serial Number: 00-00-00-00-00-00:1
Version: 9.2 (build 46357250)
Hardware Version: 1.14.1.11-2
Series ID: A100
IP Address: 10.1.2.3
Audio In: No Signal
WM: 0
...

Die Zeile „Audio In“ verrät einem, in welchem Format das Audio-Signal über den optischen Eingang reinkommt — falls überhaupt (in meinem Beispiel bspw. laufen weder Apple TV noch Blu-Ray Player).

Wer solche Abfragen systematisieren und automatisieren will, behilft sich dem (undokumentierten) Web-Interface der Playbase. Unter der URL http://10.1.2.3:1400/support/review (die Dummy-Adresse 10.1.2.3 ist mit der tatsächlichen IP der Playbase zu ersetzen) können die Statusinformationen abgerufen werden, unter anderem auch der Tag <HTAudioIn>.

Im Gegensatz zu der Applikation wird in diesem XML-Tag aber nur eine Nummer aufgeführt und keine menschenlesbare Aufschlüsselung. Trotz mithören des Netzwerkverkehrs mit Wireshark und Analyse der Binaries der Applikation konnte ich keine Übersetzungstabelle finden.

Zum Glück hat sich ein freundlicher Zeitgenosse die Zeit genommen und die Zahlen auf Beschreibungen aufgeschlüsselt — vermutlich in mühseligem Trial-and-Error:

0
No SPDIF input connected
2
Stereo
7
Dolby 2.0
18
Dolby DD5.1
21
Not listening
22
Silence

Quelle: GetZoneInfo – HTAudioIn codes

Damit kann man nun bspw. mittels eines Cron-Jobs jede Minute aufzeichnen, welches Wiedergabeformat gerade verwendet wird.

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Sonntag, 18. November 2018

Ökonomische Schicksalsgemeinschaft USA und China, est. 1979

[…] beginning in 1979, hundreds of millions of Chinese workers began laboring in unheated factories for $10 a day so that Americans could enjoy Everyday Low Prices at Walmart for the next four decades.

Quelle: America’s Fake-Money Success Was an Accident

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Sonntag, 18. November 2018

Billigflieger auf Langstrecken: Überlebensfähig?

[…] Despite poor financials and declining share prices, AirAsia X remains strongly committed to expansion at all cost.

To give you an idea of what kind of expansion we are dealing with: AirAsia X has ordered an absolutely amazing 100 Airbus A330-900neo models. At a list price of $296 million, this would amount to nearly $30 billion, but large discounts certainly apply.

[…] How AirAsia X is going to be able to pay for all these expensive airliners, keep them in the air, fill them with passengers, and turn a profit remains a very interesting question.

Quelle: Billions for Planes, Billowing Losses

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Labels: Wirtschaft

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