Archiv 22. August 2007

Mittwoch, 22. August 2007

Hypothekenblase für Dummies

Lender: „This is America! Everyone deserves a break, a second chance, a piece of the pie. I don’t even want to know the details. Do you have a dollar in your pocket?

Borrower: „Sure!“

Lender: „That’s your down payment! Simple as that. Now, how big a mortgage do you want?“

Borrower: „Uh, $200,000?“

Lender: „Two hundred K? In this market? Are you kidding? Let’s make it 600 K. You can get a nice little starter house in a marginal neighborhood for that. And here’s the best part: For the first year, your payments are only $49.95 a month. After that, rates and payment schedules change, but that’s a whole 12 months away and in between, you’ll be the envy of your friends. Shake, partner.“

Now, who on God’s earth thought that was a good idea? Couldn’t even the dullest adult (like, say, me) see disaster coming a mile away? It did not take a particular kind of genius to forecast despair and heartbreak.

Quelle: Jon Carroll

Schön, dass Häuslebauer/-käufer in der Schweiz in den weitaus meisten Fällen mindestens 20% des Kaufwertes auf dem eigenen Bankkonto liegen haben müssen. Das nennt man … „Sicherheit“.

Labels: USA, Wirtschaft

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Mittwoch, 22. August 2007

Iran einfach

„Schatz, ich hol‘ schon mal Bier & Popcorn …“ – da will nicht jemand von allen den bankrotten Hauskäufern ablenken?

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Labels: Medien, USA

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Mittwoch, 22. August 2007

biblatex unter Mac OS X installieren

Lange Zeit habe ich mich für meine wissenschaftlichen Arbeiten im Studium mit dem Bibliographie-Paket jurabib abgemüht, das ursprünglich für die geschätzten Kollegen der Juristerei konzipiert wurde. Glücklich war ich mit dem Paket nie ganz, aber es verrichtete seine Arbeit zumindest zufriedenstellend.

Vor einigen Monaten dann stiess ich auf das Paket biblatex, das mit all dem alten Bibtex-Balast aufräumen will und die Logik in das Paket selber übernimmt. Bibtex bleibt für die Datenhaltung der Bibliographie veranwortlich, die Zitiererei wird nun aber von biblatex übernommen.

Die Installation unter Mac OS X ist relativ simpel, wenn man LaTeX bereits am Laufen hat:

  1. Download der ZIP-Datei von CTAN biblatex
  2. Entpacken
  3. Ausfindig machen des TeTex Root-Ordners (bei mir: /usr/local/teTeX/share/texmf.tetex/)
  4. Kopieren des Inhaltes des entpackten latex-Verzeichnisses nach /usr/local/teTeX/share/texmf.tetex/tex/latex/biblatex/
  5. Kopieren des Inhaltes des entpackten bibtex-Verzeichnisses nach /usr/local/teTeX/share/texmf.tetex/bibtex/bst/
  6. Ausführen von
    texhash
  7. Fertig!

Stile für Historiker

Ein Hoffnungsschimmer macht sich am Horizont breit: Jemand hat auf Basis von biblatex Stile für die Geisteswissenschaften erstellt. Zu gebrauchen sind die Stile aber mit der von mir installierten biblatex-Version nicht, da eine geringere Version vorausgesetzt wird:

Wichtig: Die hier bereitgestellten styles arbeiten mit biblatex 0.2 zusammen. Mit anderen Versionen kann es durchaus Probleme geben. Eine Aktualisierung dieser Seite wird es frühestens mit der biblatex-Version 0.7 geben, da erst dann gewährleistet ist, dass die verwendeten Makros etc. stabil bleiben.

Quelle: biblatex-Styles für Geisteswissenschaftler

Die von obiger Seite heruntergeladenen Styles müssen analog in das Verzeichnis /usr/local/teTeX/share/texmf.tetex/tex/latex/biblatex/ kopiert werden. Dabei müssen einzelne Dateien in diesem Verzeichnis liegende Unterordner abgelegt werden:

Die .bbx-Dateien gehören in das dortige Unterverzeichnis bbx, die .cbx-Dateien entsprechend in das cbx-Unterverzeichnis.

Anschliessend noch ein

texhash

und die Styles sollten – zumindest – gefunden werden. Leider produzieren diese beim Kompilieren der .tex-Datei eine Fehlermeldung.

Bye bye, bibtopic

Mit biblatex ist es nun auch nicht mehr nötig, Literaturverzeichnisse mittels bibtopic zu unterteilen (wir Historiker unterscheiden ja bekanntlich zwischen Quellen und Sekundärliteratur und seit einigen Jahren auch noch nach Inhalten aus dem WWW).

Hierzu musste ich aber mein Literaturverzeichnis (.bib) überarbeiten: Anstelle ein Shell-Script vor dem Kompilieren mit Zuhilfenahme von bibtool aus der Master-Datei mittels Filter ein Quellen- und eine Sekundärliteratur-Datei zu generieren …

bibtool -- 'select{doctype "Q"}' "$BIBLIO" -r "$RES" -o "$WORKDIR$BASENAME-quellen.bib"
bibtool -- 'select{doctype "L"}' "$BIBLIO" -r "$RES" -o "$WORKDIR$BASENAME-literatur.bib"
bibtool -- 'select{@url} new.entry.type' "$BIBLIO" -r "$RES" -o "$WORKDIR$BASENAME-internet.bib"

… filtere ich nun mit biblatex und Stichworten:

Im Header …

\usepackage[style=authortitle-cverb]{biblatex}

% FILTERS
\defbibfilter{primary}{\keyword{Q}}
\defbibfilter{secondary}{\keyword{L}}
\defbibfilter{www}{\not \keyword{Q} \and \not \keyword{L}}

% HEADINGS
\defbibheading{primary}{\subsubsection{Zeitgenössische Publikationen}}
\defbibheading{secondary}{\subsection{Literatur}}
\defbibheading{www}{\subsection{World Wide Web}}

% BIBLIOGRAPHY
\bibliography{main.bib}

… sowie im Dokument:

\printbibliography[filter=primary,heading=primary]
\printbibliography[filter=secondary,heading=secondary]
\printbibliography[filter=www,heading=www]

Weiterführendes

Generelle Anleitung, wie man LaTeX-Pakete installiert

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Labels: Allgemein

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Mittwoch, 22. August 2007

Der beste Music-Clip des Jahrzehnts

Royksopp – Remind Me

Dieses Video kann man im Endlosdurchlauf schauen – und entdeckt bei jedem Durchgang neue Details. Faszinierend!

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Mittwoch, 22. August 2007

Neuer Modetrend – nichts für prüde Schweizerinnen

Quelle: The Latest Craze in Female Attire

Japan – das Land der „unbegrenzten Modefreiheit“. (Und nein, es handelt sich nicht um ein durchsichtiges Röckchen. Das „weisse Tischtuech“ und der Po sind nur aufgedruckt)

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Mittwoch, 22. August 2007

Frauen wollen leidenschaftliche Männer

Women want to see your passion. They want to know what you really care about.

I’m in love with music. I love to talk about it. I once mentioned to someone that I probably talk about music too much. But they said that they like to talk about it with me because they can see my face light up when I talk about it.

People can tell when you love what you’re into. Women love it.

Quelle: Give Her Your Passion

Ich befürchte, die gelebte „Leidenschaft“ hat spätestens bei uns Geeks den vollkommen gegenteiligen Effekt: Ich kann mir bei Gottes Willen nicht vorstellen, wie eine Frau von mir fasziniert sein könnte, wenn ich ihr haargenau erzähle, wie ich mitten in einer Nacht meinen Server von LILO nach GRUB migriert oder wie ich mein RAID1 mit rsync auf ein RAID10 kopiert habe …

Ob sie wenigstens diese unter GeekCulture veröffentlichten Bilder nicht als irr, sondern als lustig empfinden würden?

Im Zweifelsfalle ist es aber dennoch wichtiger, ein vereinnahmendes Hobby zu haben als gar keines. Es soll ja Leute geben, denen muss auch noch im zarten Alter von 27 Jahren gesagt werden: „Suech dr mau es aständigs Hobby! Vertörl di amene Sunnti-Namittag mau chli säuber.“

Frauen wollen aber anscheinend keinen Wohlhabenden …

… der seine Wohnungseinrichtung seit 1973 nicht mehr gewechselt hat:

“It’s totally unchanged, like it was when I went to law school in 1973, a time warp,” Mr. Podell says of his small one-bedroom in SoHo, a description that seems plausible, given the hot pink living room with the futon seating and the fraying contact paper on the kitchen cabinets.

All these things have proved detriments to love, but none so effectively as his sheets. Mr. Podell likes the ones from the ’60s and ’70s that tell a story: sheets with intergalactic battles or pink hippopotami or the Beatles. Since these are no longer available in adult-bed sizes, Mr. Podell’s sheets are now 30 to 40 years old.

Quelle: It’s Not You, It’s Your Apartment

Meine Leser möchten lieber nicht wissen, in welchen Bettanzügen ich schlafe … gekauft habe ich in meinem ganzen Leben jedenfalls noch nie welche.

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Labels: Gesellschaft

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Mittwoch, 22. August 2007

Deutschland-Howto für Amis

  • We know beer – you don’t.
    I don’t know who labeled your dishwater “beer”, but it’s misleading. When you order a beer in Germany – don’t expect it to be ice cold. And yes, the foam is intended to be there.
  • The Autobahn
    This much is true: On the autobahn no speed limit sign actually means no speed limit.
  • […]
  • When you want to see people wearing “Lederhosen” – go to Bavaria.
    Bavaria is the German Texas. People speak in a funny way, wear strange things and the rest of the country makes fun of them. The Bavarian “Lederhosen” are like the Texan cowboy hats.
  • […]
  • Should you travel with kids age 16 or older: Watch them.
    They are legally allowed to drink beer and wine. No hard liquor, though.
  • No math needed. Our stated prices include taxes.
    I never understood why you put price tags on products, that don’t state what you have to pay.

Quelle: 20 things to keep in mind when visiting Germany

Lustig – und so wahr! *smile*

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Mittwoch, 22. August 2007

Individuelle Festplatten-Icons unter Mac OS X

image-1482

Customize Harddrive Icons
Originally uploaded by emeidi

Nach mehreren Jahren mit den (rückblickend) hässlichen grauen Standard-Icons von Mac OS X habe ich die Icons meiner Festplatten vor einigen Monaten ausgetauscht. Jetzt trägt mein Desktop einen völlig individuellen Touch und ist … einzigartig! Mir kommen fast die Tränen!

Wie man das macht, erklärt der Artikel Mac 101: Change Your Icons in der Apple Knowledgebase.

Meine Wahl fiel auf Agua System Icons von David Lanham.

Merke: Was bei einen die Kleberlis am Auto, sind für Macintosh Power-User die Icons ihrer Festplatten.

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Labels: Apple

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