Dienstag, 17. August 2010

Mathematica — noch so eine eierlegende Wollmilchsau?!

By far my #1 tool is Mathematica. Which, of course, I built so I could have it to use! These days I use it not just to compute, but also to keep notes, to create presentations, and to do all sorts of other things.

Quelle: An interview with Stephen Wolfram : The Setup

Ich habe Mathematica zwar noch nie benutzt, mit dieser Aussage ist es aber schnurstracks in diejenige Kopf-Schublade gewandert, in welcher auch Microsoft Office und Adobe-Produkte rumlungern. Deren Gemeinsamkeit: Bloatware mit akuter Featurities.

Tags: , , , , , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 17. August 2010

Android wird wohl für immer ein Nischenprodukt bleiben

One problem I see is that Google is making a bet on those same vendors who are now squeezed in the middle of that last pie chart: Samsung, LG, Motorola and Sony Ericsson. Nokia, Apple and RIM will certainly not take the OS over what they already have as it dilutes their differentiation and margins. That means Android is aligned with the biggest losers in the industry.

… In other words, Android’s licensees won’t have the profits or the motivation to spend on R&D so as to make exceptionally competitive products at a time when being competitive is what matters most.

Quelle: asymco | Android’s Pursuit of the Biggest Losers

Tags: , , , , ,
Labels: Apple, Wirtschaft

1 Kommentar | neuen Kommentar verfassen

Montag, 16. August 2010

Peak Everything

Peak water…peak oil…peak food…peak this, peak that. After so many alarms with so few fires, many people think they can put away the fire extinguishers. Higher prices draw forth more supply…and substitutes. The limits seem to recede forever.

But the threat of disaster hasn’t disappeared; it is just retreating in good order like the Tsar’s troops…waiting for the worst possible moment to strike. There is only so much arable land. There is only so much water. There is only so much energy to move food and water.

Quelle: The Rise, Fall, and Rise of Disaster

Ich warte geduldig auf diesen Moment …

Tags: , , ,
Labels: Energie, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 16. August 2010

Kritik an der Stupid-Manager-Theorie

If the managers were always stupid then how did HR get so good at singling out the stupid (or those susceptible to stupidity after periods of intelligence).

Quelle: asymco | The Stupid Manager Theory applied to Nokia

Tags: , , , ,
Labels: Funny, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 15. August 2010

Schneider-Ammanns Forderung

Auch bei der konkreten Departementsverteilung gibt es offenbar schon erste Absprachen: Justizministerin Widmer-Schlumpf soll die Finanzen übernehmen, Wirtschaftsministerin Leuthard das Verkehrs- und Umweltdepartement.

Das Wirtschaftsressort will man so für Johann Schneider-Ammann frei halten, mit dessen Wahl man offensichtlich rechnet. Simonetta Sommaruga, die wahrscheinliche neue SP-Bundesrätin, müsste dann das wenig attraktive Justizdepartement übernehmen.

Quelle: Der Rest-Bundesrat treibt die Departementsrochade voran – Schweiz: Standard – bernerzeitung.ch

Schneider-Ammans Forderung

Vor einigen Tagen habe ich beim Abendessen mit meinem Vater über die Bundesratswahlen der Herbstsession diskutiert und dabei klar den Standpunkt vertreten, dass — wäre ich Johann Schneider-Ammann — mich nur dann in den Bundesrat wählen liesse, wenn ich garantiert erhielte, dass ich das Wirtschaftsdepartement zugeteilt erhalten würde. Finanzminister Schneider-Amman? Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn jemand in seiner Position das florierende Familienunternehmen verlässt, dann für ein Departement, in dem man sein Wissen und sein Netzwerk einbringen kann. Und das ist für den KMUler nun halt einfach das Wirtschaftsdepartement.

Anscheinend scheinen nun die verbleibenden bürgerlichen BundesrätInnen genau die entsprechenden Weichen zu stellen, um Schneider-Ammanns (potentielle?) Forderung erfüllen zu können. Ich würde dies jedenfalls meiner Parteileitung als zwingende Bedingung stellen, bevor ich mich als Kandidaten zur Verfügung stellen würde.

Schneider-Ammann ist kein Blocher

Und das ist vielleicht auch der markante Unterschied zu Alt-Bundesrat Blocher, ebenfalls ein richtig „schweizerischer“ Unternehmer: Dieser wollte — meiner Meinung nach — unbedingt in den Bundesrat, egal welcher Departementsvorsteher er schlussendlich vorstehen würde. Er sah sich primär für den Einsitz in die Landesregierung gerufen, die letzte Rettung des Landes, der Messias.

Obwohl ich das Wesen Ammanns überhaut nicht kenne, denke ich, dass ihm diese „Bundesrats“-Geilheit abgeht. Zu Recht. Ich behaupte, dass das in der Regel die besseren Bundesräte werden.

Schneider-Ammans Aufgabe

Lokalunternehmer aus meinem Bekanntenkreis halten dem Vernehmen nach sehr viel auf Schneider-Ammann. Halt, weil er Unternehmer ist. Und man die Bundesverwaltung als aufgeblähten Moloch wahrnimmt. Doch ehrlich gesagt sollte man gerade diese Erwartungshaltung dämpfen: Die Bundesverwaltung kann und wird Schneider-Ammann meines Erachtens kaum umkrempeln können. Es ist halt ein Unterschied, ob man ein Unternehmen mit einigen hundert Mitarbeitern oder ein Bundesamt mit tausenden von Angestellten leitet. Der reformunfreudige Apparat würde sich ganz sicher gegen Einflussnahme durch diesen bernischstämmigen Unternehmer wehren.

Aber vielleicht würde es Schneider-Ammann immerhin fertigbringen, die Verwaltungsbürokratie zu verringern, das Klima für die hiesigen KMUs zu verbessern und den Werkplatz Schweiz im Ausland besser zu positionieren. Zudem ja bekannt ist, dass er kein ausgesprochener Fan der Grossbanken ist. Und das ist gut so: Die Grossbanken bringen uns zwar satte Steuererträge, stellen aber weiterhin ein Systemrisiko dar. Ein Unternehmer, der noch der Wertschöpfung alter Schule verpflichtet ist (Dinge produzieren statt Geld hin- und herverschieben und Boni absahnen), tut unserem Land und der Regierung gut.

Tags: , , ,
Labels: Politik, Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 15. August 2010

Rückschaffungs-Leerlauf

Wer sich bezüglich der Ausländer- und Migrationspolitik der Schweiz eher zum rechtsbürgerlichen Lager zählt, sollte sich zwingend moussemans Blog abonnieren. Da liest man zum Wochenende dann Dinge wie die hier:

Es wäre vermutlich billiger, eine alte C-130 Hercules zu kaufen und so umzurüsten, dass der Pilot, sobald er über dem Zielland ist, einfach die Ladeklappe aufmachen kann und dann alle auszuschaffenden Ausländer abwerfen kann, samt den alten T10-Fallschirmen, die dank der fürsorglichen Pflege in der Schweizer Armee noch perfekt funktionieren sollten. Da die T10-Fallschirme auch locker 200 Kilo Last sicher nach unten bringen, kann man mit einem solchen Fallschirm auuch zwei Personen runterbringen und so noch weiter Geld sparen.

Quelle: Für solche Passagiere gibts die Heckladerampe und T10-Fallschirme | Snoop InfoSystems

Nun, ob das die Lösung unserer Ausschaffungsprobleme ist, muss jeder Bürger für sich selber beurteilen.

Wobei ich mich sogar als Sozialdemokrat fragen muss, wieso unsere Bundesbeamte a) ein Flugzeug chartern, b) die Auszuschaffenden darin festzurren, c) nach Gambia fliegen — um dann von den dortigen Behörden keine Landeerlaubnis zu kriegen und in der Luft wieder umzukehren. Da tun die verpufften Steuergelder sogar mir weh.

Übrigens: Ein Bekannter, mit der Materie etwas besser vertraut, hat denn auch prompt vorgeschlagen, statt den Asylbewerbern die Abreise mit 5000 CHF zu versüssen das Geld doch besser auf das Konto eines korrupten Beamten vor Ort zu überweisen. Das wirke — wohl auch bezüglich Landeerlaubnissen — Wunder …

Tags: , , ,
Labels: Politik, Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Samstag, 14. August 2010

E-Mails mit imapfilter serverseitig ablegen

Seit vielen Jahren verwende ich das IMAP-Protokoll zum Zugriff auf alle meine Mail-Adressen. Doch leider nimmt die Mailflut immer mehr zu, und das stört.

Bis zum heutigen Tag habe ich mich „Regeln“ in Apple Mail beholfen, um Mails beim Eintreffen in die entsprechenden Unterordner abzulegen. Seit ich aber einen Laptop und ein iPhone besitze und zunehmend auch unterwegs Mails abrufe, wäre es äusserst nützlich, wenn ich eingehende Mails vollständig automatisch serverseitig vorsortieren und in Unterordner ablegen könnte.

Bisher war ich dazu genötigt, die Regeln von Apple Mail auf meiner Workstation zu Hause auf den Laptop zu übertragen. Immer wieder habe ich mir dabei vorgenommen, diese Redundanz aufzuheben. Heute ist es nun soweit!

Was tun? Wer einen dedizierten Mailserver im Keller stehen hat, wird sich auf procmail-Scripts stützen (ich habe auch schon darüber berichtet), die eingehende E-Mails nach bestimmten Kriterien in Unterordner verschieben. Dies ist für mich keine Option, weil mein von Genotec betriebener Mailserver keinen Shellzugriff bietet. Auch bietet der Hoster keine anständige Möglichkeit an, serverbasierte Filter einzurichten.

Heute nun bin ich via einer diesbezüglichen Frage auf der Community Serverfault auf imapfilter gestossen.

Installation

Zuerst installiert man sich das Paket unter Debian auf einem ans Internet angeschlossenen Server, der nonstopp läuft:

apt-get install imapfilter

Filterregeln erstellen

Anschliessend schreibt man sich mit der Sprache Lua (vgl. die Beispiele Rotating email into your inbox using imapfilter sowie sample.config.lua.txt) entsprechende Filter-Rezepte und legt diese nach einem chmod 600 * im Homefolder beispielsweise unter ~/.imapfilter/filter/ ab.

Nachfolgend ein solches „Rezept“ für einen meiner Mailkonti:

mbox = IMAP {
    server = 'mail.server.tld',
    username = 'user@domain.com',
    password = '********',
    ssl = 'ssl3'
}

-- Facebook
messages = mbox.INBOX:contain_from('facebookmail.com')
messages:move_messages(mbox['Facebook'])

...

-- AHC
messages = mbox.INBOX:contain_field('List-ID','gi-ch.googlegroups.com')
messages:move_messages(mbox['AHC'])

...

Wie man anhand dieses Beispiel sieht, kann man jedes beliebige Feld des Mail-Headers auswerten. Als Hilfe für alle verfügbaren contain_X-Befehle sei auf die Dokumentation unter imapfilter_config – imapfilter configuration file verwiesen. Es gibt auch noch andere Befehle, die es ermöglichen, noch deutlich feingranuliertere Regeln zu programmieren.

Hat man wie ich mehrere Mail-Konti, die abgegrast werden sollen, erstellt man entsprechende Filter für jedes Konto und legt diese im selben Ordner unter einem aussagekräftigen Namen ab.

Shell-Script schreiben

Damit man diese nun alle auf’s Mal durchackern lassen kann, empfiehlt sich, ein kleines Shell-Script zu schreiben:

#!/bin/sh

IMAPFILTER=`which imapfilter`
RECIPESROOT="~/.imapfilter/filter"

cd $RECIPESROOT

for RECIPE in *
do
        #echo "Running $IMAPFILTER -c '$RECIPESROOT/$RECIPE'"
        $IMAPFILTER -c "$RECIPESROOT/$RECIPE"
done

exit 0

Cron-Job einrichten

Anschliessend richtet man einen Cron-Job ein, der die Mailserver beispielsweise alle 5 Minuten nach neuen Nachrichten abfragt und je nachdem die Filterregeln anwendet:

*/5 * * * *	/usr/local/bin/imapfilter.sh

Fertig ist der kostenlose, transparente Filterservice für eingehende Mails.

Tags: , , ,
Labels: Linux

3 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Samstag, 14. August 2010

Wenn Juristen glänzende Augen kriegen …

… muss der Knochen riesig sein.

During the integration meetings between Sun and Oracle where we were being grilled about the patent situation between Sun and Google, we could see the Oracle lawyer’s eyes sparkle.

Quelle: The shit finally hits the fan…. : On a New Road

Es gibt Tage, an denen ich am liebsten 80 Prozent der Juristen auf dieser Welt an die Wand stellen und … Ach, lassen wir das. Die können nicht anders.

Tags: , , , , , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 13. August 2010

HP Pavilion statt MacBook Pro?!

Bis hierhin tönt alles noch vernünftig:

The MacBooks never seem to go on sale and so how could I possibly justify paying more than double for something that got less Ram and storage? I couldn’t and that is why I got the PC.

Quelle: Apple MacBook Pro vs HP PC: The Decision Was Easy | WORK FROM HOME JOBS AT DAY JOB NUKER.COM

Apple-Laptops fallen im Tech Spec-Porno-To-Price-Benchmark (auf den ersten Blick) sehr schnell aus dem Rennen.

Doch dann dies:

I don’t like the fact that it no longer comes with the operating system backup discs and it says you need to burn them yourself. I guess this is the new trend. It also has a pretty slim instruction manual as they want you to go online now for everything it seems. I love the fact that it has 2 hard drives so I can put Microsoft XP on one of the hard drives if I end up disliking Vista. Without the two hard drives you would have to partition your one hard drive in order to install the second operating system. That is something I hope I never have to attempt. 

  • Apple liefert seit eh und je eine Betriebssystem-DVD mit seinen Geräten mit.
  • Ein Handbuch braucht man dank benutzerfreundlicher Oberfläche und intuitiv zu bedienendem iLife-Paket nun wirklich auch nicht
  • Zwei Festplatten braucht man auch nicht, weil ein jüngeres Mac OS X bisher immer besser war als die Vorgängerversion

Abgesehen davon würde ich den Pavilion-Schrott sofort in die Klasse der Consumer-Geräte abschieben. Billig auf der ganzen Linie: Schon nur das Plastic-Gehäuse lässt mir die Haare zu Berge stehen. Das MacBook Pro ist hingegen aus einem einzigen Alublock gefertigt.

Weiter sind die 2.5 Stunden Akku-Betrieb das Pavilion ein Lacher. Das MacBook Pro 17″ brachte schon vor zwei Jahren locker die doppelte Dauer hin.

Ah, und wenn man dann noch die „tolle“, liebenswürdigerweise vorinstallierte Software anschaut, ist man froh, wenn man stattdessen das Produkt aus dem Hause Apple erstanden hat:

It’s powered by a 8-cell rechargeable lithium-ion battery, which has a battery life of up to 2.5 hours (depending on usage).

Quelle: Amazon.com: HP Pavilion DV9740US 17.0-inch Entertainment Laptop…

Tags:
Labels: Uncategorized

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 13. August 2010

Gute Programmierer wollen mit guten Programmierern arbeiten

In technology, once you have bad programmers, you’re doomed. I can’t think of an instance where a company has sunk into technical mediocrity and recovered. Good programmers want to work with other good programmers. So once the quality of programmers at your company starts to drop, you enter a death spiral from which there is no recovery.

Quelle: What Happened to Yahoo

Tags: ,
Labels: IT

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen