Montag, 17. Mai 2010

Subventioniert der Gemeinderat Buchholterberg seine SVP-Sektion mit Steuergeldern?

Der Gemeinderat von Buchholterberg hat die aufgelaufenen Gebühren von 237.50 Franken für die Vermietung der Turnhalle Hasenäscht im Zusammenhang mit der SVP-Wahlveranstaltung mit Ueli Maurer auf Gesuch hin erlassen. Dies teilte die Gemeinde mit.

Quelle: BernerZeitung, 14. April 2010, S. 23.

Feststellungen:

  • Ist die SVP-Sektion wirklich nicht fähig, 237.50 Franken aus der eigenen Kasse zu berappen? Wo bleibt die von dieser Partei sonst so vielgelobten „Eigenverantwortung“? Im schlimmsten Falle hätte ja auch Ueli einspringen können — als Bundesrat lebt er ja auch nicht wirklich knapp am Existenzminimum.
  • Dem Gemeindenamen nach ist zu vermuten, dass es sich hier nicht um eine von linken Kräften dominierte Gemeinde handelt … ob eine SP-Wahlkampfveranstaltung auch subventioniert worden wäre?
  • Die Turnhalle trägt einen wahrlich lustigen Namen …

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Montag, 17. Mai 2010

Fortschrittliches Saudiarabien

Auch in Saudiarabien dürfen Feuerwehrmänner künftig Mädchen retten.

Quelle: Saudische Feuerwehrmänner dürfen Mädchen retten (Panorama, NZZ Online)

Herzliche Gratulation!

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Montag, 17. Mai 2010

Wie sich ganze Berufstände legitimieren

Unbestritten ist allerdings, dass das Reformmetier seine Eigendynamik entwickelt. Es funktioniere wie das Gesundheitswesen, sagt Reichenbach: je mehr Ärzte, desto mehr Kranke. Der Berner Erziehungswissenschaftler Fritz Osterwalder erklärt: «Jede Verwaltungsstelle im Bildungswesen erfindet neue Reformen, um ihre eigene Existenz zu legitimieren.» Und der Ökonomieprofessor Mathias Binswanger, der an einem Buch über Reformzwänge und sinnlose Wettbewerbe arbeitet, schrieb kürzlich im Magazin «GDI»: «Jeder neue Präsident, Rektor, Direktor oder Chefbeamte einer öffentlichen Organisation muss seine Fähigkeiten zuerst einmal mit einer Reform unter Beweis stellen.»

Quelle: Das Magazin » In der Falle

Kurz: Wer Reformatoren sät, wird Reformen ernten. Wer Juristen sät, wird Gesetze ernten. Und wer Historiker sät, wird Geschichten ernten.

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Samstag, 15. Mai 2010

HP Laserjet 1300 im Alltagsgebrauch (3)

Aus aktuellem Anlass (Toner leer) habe ich mir die Mühe genommen, die Kenndaten über meinen getreuen Schwarzweiss-Laserdrucker HP Laserjet 1300 zu aktualisieren. Die ersten Findings wurden im Dezember 2006 und die zweiten Findings im Februar 2009 veröffentlicht.

Tipp: Um den Seitenzähler auszudrucken, muss der Status-Knopf des Druckers an der Vorderseite des Geräts während ca. 8 Sekunden gedrückt gehalten werden.

Chronologisches

  • Kaufdatum: 19. April 2004
  • In meinem Besitz: 73 Monate

Druckvolumen

  • Total 18’334 Seiten gedruckt
  • 251 Seiten/Monat
  • 8 Seiten/Tag

Kosten

  • Gerät: 412.00 SFr.
  • Toner 1: 118.00 SFr. (31. März 2005)
  • Toner 2: 119.00 SFr. (27. Dezember 2006 – Druckvolumen: 3072 Seiten in 235 Jobs)
  • Toner 3: 113.90 SFr. (29. Dezember 2008)
  • Toner 4: 74 SFr. (11. Mai 2010)
  • Total: 837.00 SFr.
  • Seitenpreis: 4.56 Rappen (ohne Blattkosten)

Wichtige Artikelnummern

  • Q2613A – Toner für 2’500 Seiten
  • Q2613X – Toner für 4’000 Seiten
  • Q1887A – 64MB SDRAM DIMM
  • Q2485A – Papierschacht für 250 Blatt

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Donnerstag, 13. Mai 2010

Bringen Chinas Dollarreserven doch nichts?

China based economist Michael Pettis says that only twice before in history have nations built up foreign exchange reserves similar in size (as a proportion of global GDP) to China’s current hoard. Those two lucky countries were the US in the late 1920s (despite Britain’s attempts to stop the US accumulating gold) and Japan in the late 1980s.

Quelle: China: Looking for past parallels and bringing forward resource demand

Man muss nicht Wirtschaftsgeschichte studiert haben, um die wirtschaftliche Entwicklung der Länder während den genannten Jahrzehnten zu deuten …

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Mittwoch, 12. Mai 2010

Wenn unsere Regierungsräte Fernsehspots gegen Steuererhöhungen schalten würden …

Hoffentlich sehen wir in der Schweiz unsere Exekutivpolitiker auch in ferner Zukunft nicht in solchen doofen Einspielungen:

Eines muss man dem ehemaligen Hollywood-Star lassen: Dramatisch perfekt inszeniert. Bedrohliche Hintergrundmusik, schöne Bluescreen-Aufnahmen (s)eines Büros — inklusive der Flaggen der USA und von Kalifornien im Hintergrund. Sogar Arnis Kravattenknoten ist perfekt — sprich faltenlos — gebunden.

Doch, was ist die Quintessenz seiner Aussage? Ich jedenfalls werde nicht schlau aus seiner Argumentation:

  • Die Leute haben Angst um ihre Jobs und Häuser — und sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder.
  • Mit ihm wird es keine Steuererhöhungen geben, denn dies vertreibt Unternehmen und Arbeitsplätze aus dem Staat.
  • Das Parlament will die Steuern erhöhen und Geld ausgeben, das wir nicht haben.
  • Er wird kein Budget unterzeichnen, dass „waste, fraud and abuse“ der Regierung nicht bekämpft.

Die Frage ist nun einfach, was die Leute mehr fürchten: Ihren Job zu verlieren oder auf Dienstleistungen des Staates zu verzichten? Kurzfristig sicher ersteres, aber längerfristig wird es Kalifornien und seiner Bevölkerung enorm Schaden, wenn das Schul- und Gesundheitssystem demontiert wird. Ob die Bevölkerung gerade für diese Dienstleistungen nicht bereit wäre, höhere Steuern zu bezahlen, wage ich zu bezweifeln.

Zwar machen das Bildungssystem und das Gesundheitssystem 84 Milliarden US-Dollar des Staatshaushaltes von Kalifornien aus, wie ich in einem früheren Blog-Artikel gezeigt habe — doch gleich darauf folgt das extrem teure Gefängnissystem mit Kosten von 10 Milliarden. Jährlich. Würde man den Konsum weicher Drogen legalisieren, könnte man in diesem Bereich äusserst schnell Milliarden sparen, ohne die Sicherheit auf den Strassen spürbar zu verschlechtern. Davon bin ich überzeugt.

Aber nun gut, dann schiesst sich Arni halt auf die Regierung ein (die er als Gouverneur ja selber präsidiert, weshalb ich die Kritik nicht ganz verstehe). Anstelle rumzuweinen, sollte er jetzt endlich mal beginnen, in dem Sauladen aufzuräumen! Schliesslich ist er bald am Ende seiner Amtszeit angelangt.

Zum Schluss noch ein lustiges Missverständnis auf Grund von Arnis österreichischem Akzent:

„… bushes down the road …“

Perversling!

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Mittwoch, 12. Mai 2010

Bald geschafft: Die SBB erreichen 2013 endlich das 21. Jahrhundert

Die neuen Züge kommen ab Dezember 2013 zum Einsatz, zuerst auf der Strecke St.Gallen-Zürich-Bern-Genf. An allen Sitzplätzen sind sowohl in der 1. wie in der 2. Klasse Steckdosen und kabelloses Internet verfügbar.

Quelle: Bombardier schafft 200 Stellen – Spuhler und Siemens «sehr enttäuscht» – News Wirtschaft: Unternehmen – tagesanzeiger.ch

Endlich! Was in den deutschen ICEs seit Jahren möglich ist, wird es in dreieinhalb Jahren endlich auch auf unserer schweizerischen Paradelinie geben: Laptop-Arbeit ohne permanente Angst, dass der Akku schneller entleert als der Zug in Zürich angekommen ist.

WLAN in den Zügen ist nett, aber bis 2013 wird wohl noch ein viel grösserer Prozentsatz der technikaffinen Pendler über ein iPhone oder sonstiges Smartphone verfügen, das Thethering unterstützt.

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Mittwoch, 12. Mai 2010

Kaum ein Unterschied zwischen Christen und Atheisten

“You and I are almost identical in our beliefs! If history has named, say, 520 gods, you don’t believe in 519 of them, I don’t believe in 520 of them.”

Quelle: Thursday = Thor\’s day | Derek Sivers

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Montag, 10. Mai 2010

Von der Tanke direkt zur Koranschule

We are now draining our economy of several hundred billion dollars a year in order to purchase foreign oil in a global market dominated by the huge reserves owned by sovereign states in the Persian Gulf. This enormous and increasing transfer of wealth contributes heavily to our trade and current-account deficits, and enriches regimes in the most unstable region of the world, helping to finance both terrorism and Iran’s relentless effort to build a nuclear arsenal.

Quelle: The Crisis Comes Ashore | The New Republic

Al Gore hat es erkannt — und spricht es unverblümt aus: Die Xenophoben können hierzulande noch lange Burkas und Koranschulen verbieten und jenste Bauverbote in die Verfassung schreiben. Doch solange ausgerechnet diejenigen, die eigentlich mit dem Islam am wenigsten am Hut haben, SUVs fahren und für jede Tankfüllung einen Hunderter liegen lassen, wird das „Problem“ Islamisierung garantiert nicht kleiner werden …

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Montag, 10. Mai 2010

Gutes Mittelmass oder direkt an die Spitze?

Everybody wants to be Michael Jordan. We look at Google and eBay, and a handful of vastly profitable billion-dollar businesses and people think that the road to that goes through the VCs. If they want their shot at being the Google, they have to go that path and that is really appealing.

They forget that the odds of that happening are vanishingly small. They forget the fact that they could just aim to be a million dollar business and they’ll probably be a lot better off. They’ll probably have a lot higher odds of success, but it’s just not as sexy.

Quelle: Everybody wants to be Michael Jordan – (37signals)

Diese Weisheit kann man wohl auf alle Lebensbereiche übertragen …

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