Sonntag, 29. März 2026

Versuch der Mülltrennung im Wohnturm in Bangkok

Kürzlich wurden im Abfallraum unseres Stocks folgendes Schild aufgemacht, und zusätzliche Abfallcontainer installiert:

Zu Hause in der Schweiz trenne ich Abfälle (Papier, Karton, Büchsen/Dosen, PET-Flaschen, Batterien) und verwende lokale Entsorgungshöfe für eine effiziente Entsorgung.

Hier bin ich aus folgenden Gründen skeptisch:

  • Bewohner aus allen Herren Ländern Die Wohntürme hier sind ein kleiner Mikrokosmos von unterschiedlichsten Nationalitäten: Thais, Chinesen, (vermutlich) Japaner, (vermutlich) Koreaner, Inder, Russen, Ukrainer, Europäer. Bei einigen Ethnien habe ich grosse Bedenken, dass die ihren Abfall wirklich sortieren (ein Blick in den Müllkübel bestätigt mir das immer wieder). Mülltrennung funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn sich alle daran halten (sprich in High Trust Societies wie der Schweiz, Deutschland, oder beispielsweise Japan — und ich wage zu behaupten, dass die Mülltrennung auch in der Schweiz aus bekannten Gründen zunehmend leidet).
  • Nachgelagerte Konsolidierung? Was passiert mit den Container, wenn sie von der Putzfrau (ja, ich habe noch nie einen Putzmann gesehen) abgeholt werden? Geht dann alles in denselben grossen Container? Und selbst wenn die Trennung hier eingehalten wird — was passiert nach der Abholung? Ich befürchte, sobald der Müll aus den Augen ist, ist er auch aus dem Sinn.
  • Manuelle Sortierung im Entsorgungshof? Bei nächtlichen Fussmärschen vom Fitness nach Hause sehe ich manchmal Personen, welche die Müllsäcke an den Strassenrändern nach verwertbarem Material erlesen. Passiert das auf Grund des ersten Punkts dann auch zwingend in den Entsorgungshöfen? Müsste meiner Meinung nach, denn sonst sind die von den Wohnturmbewohnern „sortierten“ Abfälle garantiert unrein.

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Sonntag, 29. März 2026

Erfolgreiche Invasion Irans: Unrealistisch

In den ersten Tagen des Ukraine-Krieges waren ungefähr 200’000 russische Soldaten am Angriff beteiligt. Kommentatoren sagten bereits zu dem Zeitpunkt, dass es unrealistisch sei, ein Land wie die Ukraine (41 Millionen Einwohner, 600’000 Quadratkilometer Fläche) als Angreifer mit so einer kleinen Armee einzunehmen. Die Schätzungen gehen von 400’000 bis zu einer Million Soldaten aus, um mit dem Plan erfolgreich zu sein.

Iran beansprucht eine Fläche von 1’700’000 Quadratkilometer und zählt über 90 Millionen Bewohner. Im Gegensatz zur flachen Ukraine ist Iran eine Festung, umrundet von Gebirgen. Irak besetzte in den 1980ern maximal 20’000 Quadratkilometer im Grenzgebiet.

Nach Informationen ziehen die US-Amerikaner derzeit weniger als 10’000 Soldaten in der Golfregionen zusammen (unter anderem die 82nd Airborne, eine schnelle, leichte (!) Eingreiftruppe, sowie U.S. Marines, welche momentan auf der USS Boxer und Tripoli.

Somit ist aus meiner Sicht völlig unrealistisch, dass die Amerikaner den Iran auf diese Weise unter Kontrolle bringen wollen. Selbst wenn wir also einen massiv reduzierten Einsatz in Betracht ziehen, sehe ich nicht, wie so wenig Personal ein oder mehrere Insel, oder den Küstenstreifen entlang der Strasse von Hormuz effektiv verteidigen können.

Sind wir gespannt, was Pistol Pete und seine Generäle planen.

Nachtrag: Angabegemäss hat der Iran bereits amerikanische Truppen angegriffen, die sich — mangels funktionierender, ausreichend geschützter Basen — temporär in Hotels in Dubai abgesetzt sowie sich auf einer Insel der Vereinigten Arabischen Emirate installiert haben.

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Sonntag, 29. März 2026

armasuisse-Hausjuristen: Bonus verdient!

Die Juristen bei armasuisse sind die Spitze unserer Fachkräftepyramide:

Zuerst überzeugen sie die VBS-Militärführung, den Bundesrat wie auch das Schweizer Volch, dass wir von den Amerikanern 36 F-35 Kampfflugzeuge zum „Fixpreis“ kaufen (Plot Twist: Nein, tun wir nicht). Nun gibt es wohl nur 30 Flieger, weil der Bundesrat es (aus verständlichen Gründen) nicht wagt, einen Nachtragskredit vor das Volk zu bringen. Zu gross die Gefahr, dass der Nachkredit abgelehnt wird.

Nun die nächste Schmach für die Juristen-Truppe: Die Amerikaner haben uns kürzlich mitgeteilt, dass die fünf Patriot-Abwehrbatterien mitsamt Munition (PAC-3) auf Grund eines von Israel beauftragten, kürzlich vom Zaun gebrochenen, völlig unnötigen „Forever Wars“ im Nahen Osten frühestens zwischen 2030 und 2033 geliefert werden können. Die Bestellung von 2022 sah eigentlich vor, dass die Lieferung 2028 abgeschlossen sei.

Die armasuisse-Juristen hatten nach dem Studium der Lage nun eine geniale Idee: Wir stoppen vorerst die Zahlungen für den Patriot-Kauf!

Was offenbar niemand realisiert hat: Schweizer Waffenkäufe in den USA werden aus einem grossen Topf unter Kontrolle der USA bezahlt. Die Amerikaner haben nun einfach das im Fonds liegende F-35 Geld abgezogen, um Verbindlichkeiten im Patriot-Kauf zu decken (US circumvents Swiss payment freeze for Patriot air-defence system). Clown Emoji.

Dies wirft einige Fragen auf:

  • Liest bei armasuisse jemand Verträge, bevor sie unterzeichnet werden?
  • Noch wichtiger: Verstehen die Juristen bei armasuisse die Verträge?
  • Wie gross ist die Juristenhorde bei armasuisse? Was kostet uns die Truppe?
  • Haben diese Fehler in Serie irgendwelche Konsequenzen auf die Truppe?

Mein Senf:

Erstens: Hätte man diese Käufe nicht in die Wagschale werfen können, als Hüftschuss-Donnie uns 39 Prozent Zölle aufbinden wollte? In der jetzigen Situation muss man sich fragen, ob man nicht lieber einen Ende mit Schrecken (wir treten von beiden Waffenkaufs-Verträgen zurück, und schreiben notfalls die bereits geleisteten Zahlungen ab) als ein Schrecken ohne Ende erleben möchte.

Zweitens: Ein Bekannter ist der Meinung, dass wir die Patriot-Batterien zwar voll bezahlen, aber nie zu sehen kriegen werden, weil das US-Imperium bis dann komplett am Arsch ist. Was irgendwie auch zeigt, wie vertrauenswürdig das Imperium mittlerweile ist, und wie viel Vertrauen man noch in das Überleben des Landes setzt.

Drittens: Der Ukraine- und der Iran-Krieg zeigen meiner Meinung nach offensichtlich, dass unsere Militärs im glänzenden Waffenkatalog die falschen Waffen zum Kauf ausgewählt haben (analog zur alten IT-Weisheit: „Nobody ever got fired for buying Microsoft“).

Meine Laien-Sicht: Die Schweiz sollte primär einmal zusammen mit der ETH versuchen, führend in einfacher (!; sprich nicht von militärischen Sonderwünschen kompliziert) Drohnentechnologie zu werden (vermutlich ist da der Zug schon abgefahren), inklusive autarker Massenfertigung mit heimischen KMUs. Gleichzeitig sollten wir eine autarke Raketenindustrie aufbauen (Reichweite: Kurz- und Mittelstrecke), und schlussendlich zeigt die aktuelle Situation, dass wir vermutlich rein mit der Präsenz von ein paar dutzend, einsatzfähigen Atombomben die Existenz das Landes für die nächsten 100 Jahre sicherstellen können. Positiver Nebeneffekt: Dieser Entscheid ebnet hoffentlich den Weg für eine nukleare Renaissance im Land, für den Ausbau und die Erneuerung der zivilen Nutzung der Kernkraft.

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Freitag, 27. März 2026

Iran-Krieg: Ohrenbetäubende Stille bestimmter Exponenten in den USA

Derzeit reden sich Trump und Pistol Pete im Iran-Krieg um Kopf und Kragen — auf gut Berndeutsch: „si si tagtäglech u huere am umeplodere“.

Kein Wunder, Narzisst Trump ist über den (für ihn unerwarteten) Verlauf gekränkt und will die Lage schönreden. Ausserdem ist er in seiner zweiten und letzten Amtszeit, und sein biblisches Alter macht sich bemerkbar. Noch nicht so krass wie seinerzeit bei Sleepy Joe, aber Trump hat noch etwas weniger als drei Jahre vor sich. Bei Biden wurde seine Demenz in den letzten zwei Jahren wirklich schlimm. Zu verlieren hat er im übertragenen Sinne aber nichts mehr, in Realität aber zerstört er gerade sein Vermächtnis. Unnötigerweise.

Pistol Pete, mit seinem liederlichen Lebenswandel und seinem limitierten Intellekt, hat gemäss dem Peter Prinzip die für ihn höchstmögliche Karrierestufe erreicht. Der ehemalige Fox-Moderator macht jetzt das Beste aus seiner Publizität, solange er kann. Und Reden, sorry, „Plodere“, nun, das kann er, auch wenn er oft nicht viel sagt.

Andernorts ist es verdächtig — ohrenbetäubend — still:

  • Vize-Präsident JD Vance: Bei Amtsantritt sah alles so schön aus: Nach Trumps zweiter Amtszeit würde er als junger, republikanischer JFK, „from rag to riches“ als Kandidat in den Präsidentschaftswahlkampf gehen und vom Elektorat als neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Hätte er nicht viel falsch gemacht, hätte er zwei Amtszeiten hingelegt und den Republikanern so zu insgesamt zwölf Jahren Regierungsmacht verholfen.
  • Aussenminister (Secretary of State) Marco Rubio: Dito. Neben seiner Vendetta mit Kuba aspiriert er ebenfalls darauf, 2028 zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten gekürt und danach zum POTUS gewählt zu werden. Er ist älter als Vance, das heisst seine Uhr tickt etwas lauter, und vor allem ist er mit vierzehn Jahren im Senat in Washington komplett in den Apparat integriert und bestens mit den Lobby-Organisationen und dem Deep State verzahnt.
  • Elon Musk: Ansonsten nimmt der Tausendsassassa auf Twitter kaum ein Blatt vor den Mund. Doch bezüglich des Iran-Kriegs hat der Gute meines Wissens bis heute, 28. März 2026, noch keinen einzigen Tweet abgesetzt. Sonst hat er immer eine Meinung, doch hier will er sich offenbar nicht auf die Äste heraus lassen.

Ein aus meiner Sicht eindeutiges Indiz: Da der Krieg nicht wie erhofft verläuft, liest man heute JD Vance in tense call with Benjamin Netanyahu as he rips Israel’s PM for selling ‚easy‘ Iran war to Trump. Natürlich hat das das Team um JD Vance geleakt mit der Hoffnung, dass er als Kritiker des Kriegs dargestellt wird, und so in Meinungsumfragen unbeschadet aus dem Schlamassel rauskommt.

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Freitag, 20. März 2026

Europäisches Brot in On Nut, Bangkok

Nach Wochen in Thailand vermisst meinereiner europäische Kost.

Som Tam Isaan-style, Phat kaphrao, Larb mu, Larb gai, thailändischen Omeletten und was man sich hier sonst für ein Trinkgeld gönnt ist gut und recht.

Regelmässig sehne ich mich aber nach einem saftigen Cheeseburger, Pommes Frites (McDonald’s, nicht CP Brand Mikrowellen-Burger im 7-eleven) — oder einem schönen geschmacksvollem Rib Eye-Steak medium rare gegart.

Oder Brot, unser europäisches Grundnahrungsmittel.

Weilt man in On Nut, kann man seine europäische Brotsehnsucht folgendermassen mit (fast) authentischem Gebäck stillen:

  • Zimt. (Google Maps-Link) Die Zweigstelle in der Habito Mall hat Boarische Bretzen, und noch eine langgezogene Form von Laugengebäck. Nicht perfekt, aber schmeckt ausreichend gut, wenn man Heimweh hat. Das Pain au Chocolat ist meiner Meinung nach mittelmässig, aber immer noch besser als nichts.
  • Epicurian French Bakery. (Google Maps-Link) Die besten Croissants und Pains au Chocolat, die ich hier in Bangkok bisher gegessen habe. Das Baguette ist OK, wird an der feuchten Luft aber schnell pampig (normalerweise bin ich mir gewohnt, dass dieses Brot nach einem Tag hart wird). Bonus: Die Bäckerei ist auf Grab, unter Restaurant Food Delivery, und liefert direkt zum Fusse unseres Wohnturms.

Das ganze hat natürlich seinen Preis: Kauft man sich an einem Tag einige Gebäcke, bezahlt man locker ein Abendessen inklusive Getränke in einem nicht-touristischen thailändischen Restaurant — für zwei Personen.

Der nahegelegene Big C (Google Maps-Link) hat auch Pain au Chocolat, und ein spezialisierter thailändischer Gebäckladen auf demselben Stock bietet auch Gebäcke an — aber die kommen nicht an die europäische Erwartungen heran.

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Samstag, 14. März 2026

Erneut aus aktuellem Anlass: H. J. Mackinder (1904): The Geographical Pivot of History

Am 24. Februar 2022 veröffentlichte ich hier folgenden Blog-Post:

Aus aktuellem Anlass: H. J. Mackinder (1904): The Geographical Pivot of History

Seit dem 28. Februar 2026 hat die Welt leider wieder eine neue Chance, in den nächsten Weltkrieg (und ersten Atomkrieg?) reinzuschlittern.

Nach allem, was in den letzten vier Jahren passiert ist (Nordstream, Strafzölle, um nur zwei zu nennen), ist für mich klar: Mackinder hat mehr Gültigkeit als je. Wollen wir als europäische Nationen und Kulturen langfristig eigenständig weiterbestehen, müssen wir uns jetzt ein für allemal von den USA emanzipieren, und uns gegen Eurasien neuorientieren. Und ja, das bedeutet dass wir einen Weg finden müssen, mit Russland (dem für die europäische Elite aktuelle Verkörperung des „absolut Bösen“), China, und allem, was dazwischen liegt (ja, auch dem Iran), irgendwie zu arrangieren. Wer diese grösste zusammenhängende Landmasse auf diesem Planeten kontrolliert, kontrolliert schlussendlich die Welt.

Tun wir das, tun wir gut daran, ganz zu Anfang den deutschen Moralaposteln einen Maulkorb zu verpassen.

Gelingt uns diese Neuorientierung nicht, werden wir als eunuchisierte Vasallen zusammen mit dem nordamerikanischen Imperium rascher untergehen, als uns lieb sein kann.

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Samstag, 14. März 2026

Poor Man’s Toniebox

Ein Kollege hat mir empfohlen, ein Einschlaflied auszuwählen, und das Baby regelmässig damit in den Schlaf zu wiegen.

Sobald der Nachwuchs auf die Melodie konditioniert sei („wie ein dressierter Hund“, bemerkte ich lapidar, was er nicht verneinte), klappe es erstaunlich gut, den Nachwuchs rasch und effektiv zum Einschlafen zu bringen.

Wir üben aktuell noch, und es funktioniert noch nicht wie gewünscht. Momentan habe ich das Gefühl, dass es wirklich könnte.

Auf Grund meiner amerikanischen Prägung seit 2010 habe ich mich für „Twinkle Twinkle Little Star“ entschieden. Erinnerungen an den kulturellen Einfluss eines untergehenden Imperiums …

Anfänglich spielte ich diesen YouTube-Song auf meinem iPhone ab. Irgendwann war mir das zu mühsam, und ich begann, mich nach einem dedizierten Abspielgerät umzusehen.

Von einem guten Kollegen kenne ich die Toniebox. Vereinfacht gesagt ein Lautsprecher mit einem proprietären MP3-Player mit WiFi-Anbindung, der über einen Server des Herstellers („Tonie Cloud“) sauber lizenziertes Audiomaterial bezieht und abspielt. Der Clou: Sind die Kinder erst einmal mobil, kann man ihnen offizielle Tonie-Figuren kaufen, welche einen NFC-Chip eingebaut haben, die dem Lautsprecher sagen, welches Audiomaterial vom Server heruntergeladen und abgespielt werden soll.

Natürlich haben ITler das Ding reverse engineered, um meines Wissens NFC-Tags zu klonen, aber auch um eigene Aufnahmen auf das Gerät zu laden und lokal abzuspielen.

Einschub: Das gab’s auch schon in den 1980ern, in analoger und ungeschützter Form; das waren damals einfach Kassetten, mit TKKG-, Drei Fragezeichen- und Knight Rider-Episoden. Selbstverständlich konnte man diese nach belieben kopieren, zum Ärger der Rechteinhaber.

Zurück zur Toniebox: Kostenpunkt: Mindestens 80 Hämmer für den „smarten“ Lautsprecher. Die NFC-Figuren gehen ab 15.90 CHF über die Ladentheke.

Wenn man diese Box hier in Thailand überhaupt findet, dann zu überteuerten Preisen. Zu teuer, vor allem, weil unser Baby ja noch gar nicht selber mit der Toniebox spielen kann.

Meine improvisierte Lösung:

  • HOCO HC22 (auf der Herstellerseite nicht mehr geführt, vermutlich Auslaufmodell) Lautsprecher mit Bluetooth, einem USB-A-Port für einen USB-Stick, einem USB-C-Port zum Laden der 1200mAh Batterie des Lautsprechers, einem SD Card-Slot (aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund „TF“ genannt, „Trans-Flash“), FM-Radio sowie einem AUX-Eingang (3.5mm Klinke). Kompaktes Design (passt in knapp in die Hosentasche), mit 272g tragbar, aber definitiv nicht leicht — aber dementsprechend fühlt sich das Gerät wertig an. Das Gehäuse verfügt auch über eine Schlaufe, mit welchem man den Lautsprecher an einem Haken oder Karabiner aufhängen kann. Kostenpunkt: 7.55 CHF
  • SanDisk Classic 10, 32GB P/N SDSQUNR-032G-GN3MN, Kostenpunkt: 8.10 CHF
  • HOCO UA25 SD Card-Adapter (beide Grössen) auf USB-C. Kostenpunkt: 4.05 CHF

Sobald man im Besitz des Materials ist, braucht man nur noch MP3-Dateien (M4A habe ich nicht getestet), lädt diese über den Adapter auf die SD Card, schiebt die SD Card in den Lautsprecher, wechselt in den SD Card-Modus, und beginnt die Songs abzuspielen.

Kritik: Die Reduktion auf 4 Buttons (Power On, – (minus), + (plus), Play) und die Doppelbelegung (short press, long press) und das Fehlen der Bestätigung von Tastendrücken mit einer Stimme machen die Bedienung nicht optimal — aber machbar. Auch gefällt mir nicht, dass die Lautstärke bei jedem Neustart auf die (für ein Baby zu laute) Standardeinstellung zurückfällt.

Und ja, bevor kommentiert wird: Ich bin mir bewusst, dass mein Use Case nicht derselbe ist wie derjenige von Eltern von älteren Kindern, welche man selbständig beschäftigen und die Möglichkeit geben möchte, ihr Lieblingshörspiel zu hören.

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Sonntag, 8. März 2026

Meine Informationsquellen

Angesichts des Irankriegs, aber auch mit Blick auf die morgige Abstimmung („Halbierungsinitiative“), und auf ein aktuelles Gespräch mit einem Bekannten präsentiere ich hier wie ich mich aktuell, im März 2026, einen Überblick und eine Interpretation über das Zeitgeschehen verschaffe.

Podcasts (Audio, und/oder Video)

Viele der unten genannten Podcasts werden auch auf YouTube publiziert, was für mich aber sekundär ist — meistens höre ich die Podcasts in der Audio-Version über die Podcast-App meiner Wahl (siehe unten), in zweifacher Geschwindigkeit, während dem (derzeit nicht) täglichen Rudertraining, oder beispielsweise aktuell beim Abwasch von Baby-Material und dem Abendessen.

  • Weltwoche: Weltwoche Daily (Schweiz) und Weltwoche Daily (Deutschland resp. International). Seit Beginn der „Pandemie“ täglich ein Muss. Der eloquente, ausdauernde Frühaufsteher Köppel sucht seinesgleichen.
  • Nebelspalter: Bern einfach. Das Wichtigste zum Tag, Feusi Fédéral. Direkt aus dem Bundeshaus, Bundeshaus-Briefing. Wissen, was läuft. Sehr gut als Ergänzung zur Weltwoche. Feusi ist das beste Pferd im Nebelspalter-Stall. Somm ist deutlich rabiater unterwegs als Köppel. Kürzlich habe ich das Duo Somm und Feusi im Kontext des Ukraine- und Irak-Kriegs (die beiden sind Atlantiker, absolute USA-Fanboys) den Vergleich gemacht, dass die beiden intellektuell auf Primarschullehrer-Niveau unterwegs sind, während Köppel den Gymnasiallehrer oder gar den Privatdozenten an der Uni macht.
  • Kontrafunk: Die Sonntagsrunde Meiner Meinung nach der beste wöchentliche (hoch)deutschsprachige Podcast. Ging aus indubio (s. unten) hervor, als sich Burkhard Müller-Ulrich von Achgut Media trennte. „Sein“ indubio war der Rettungsanker in der dunklen Pandemiezeit, und von Anfang an enorm kritisch. Heute wissen wir: Recht hatte er, und seine Gäste.
  • indubio Auch gut, verpasse keine Folge, aber irgendwie nicht so viel Pepp wie Kontrafunk.
  • Nacktes Niveau Der dritte hochdeutsche, wöchentliche Podcast den ich höre. Ich glaube, ich wurde irgendwann letztes Jahr Hörer. Verglichen mit Kontrafunk und indubio hege die wenigsten Emotionen für diesen Podcast, höre ihn aber trotzdem wöchentlich. Die Aufarbeitung der Pandemie nimmt immer noch einen grossen Teil des Podcasts ein, hinzu kommt der Untergang Deutschlands.
  • PUNKT.PRERADOVIC Leute meines Alters werden sie von ihren Auftritten bei RTL in den 1990ern kennen. Jede Episode fokussiert auf ein bestimmtes Thema mit einem neuen Gast. Die Themen sind vielfältig, und manchmal hört man Dinge, über die man selber nie gestolpert wäre.
  • Judging Freedom Von Andrew Napolitano. Seine Beiträge haben mein Weltbild bezüglich Amerika stark verändert. Mahnende Stimme. Die meisten Regulars sind super, inhaltlich am Besten sind meiner Meinung nach Col. Macgregor sowie „Pädo“ Scotty. Sachs und Mearsheimer sind auch immer super.
  • Ron Paul Liberty Report Der libertäre Ron Paul ist mir bereits seit den 2000ern bekannt. Rand Paul ist sein Sohn. Mit Beginn des Iran-Krieges habe ich ihn auch abonniert, da er ein lautstarker Kritiker der „Forever Wars“ und des us-amerikanischen militärisch-industriellen Komplexes ist.
  • Glenn Diesen — Greater Eurasia Podcast. Ein Kollege hat mir bereits in den letzten Monaten regelmässig interessante Episoden geschickt — seit dem Beginn des Irankriegs habe ich Glenns Podcast nun abonniert und höre jede Folge.
  • Neutrality Studies Pascal Lottaz, notabene Schweizer, habe ich auch erst seit Kurzem abonniert.
  • Tucker Carlson Ich glaube ich habe noch nie einen ganzen Podcast von ihm von Anfang bis Ende gehört. Wenn ich ihn höre dann normalerweise zwei- und dreiminütige Schnipsel auf X. Ich habe Angst um ihn; ich befürchte, dass ihn der Mossad oder andere Organisationen aus dem Dunstkreis (inklusive der Deep State) ausschalten und „unschädlich“ machen. Aber Achtung. Wie es Somm kürzlich so schön sagte: „Tucker Carlson isch en gruuusige, gruuusige Antisemit!!!“
  • America First Sehr sehr gefährlich, Nicholas „Nick“ Fuentes hier zu erwähnen. Während das „Nazi“- und „Antisemit“-Label heute sofort jedem angeheftet wird, der unbequeme Fragen stellt, oder von der woke-diversen politischen Mehrheitsmeinung abweicht, denke ich, dass Nicholas „Fuck the Jews!“ Fuentes das Label „Antisemit“ verdient. Wieso ich ihn hier trotzdem erwähne: Sein Podcast heisst „America First“, und er gibt einen tiefen Einblick in das Selbstverständnis und die Themen der MAGA-Bewegung. Den Podcast habe ich nicht abonniert, wenn mir Fuentes präsentiert wird dann ähnlich wie Tucker Carlson: zwei- oder dreiminütige Ausschnitte auf Twitter. Für einen deutschsprachigen Europäer absolut schockend, dass er das Judentum nicht mit Samthandschuhen anfasst.

Podcast-App

Ich benutze die kostenpflichtige iOS und macOS-App Overcast um die Podcasts herunterzuladen und zu hören.

Die kostenfreie Apple Podcast App könnte selbstverständlich auch blendend funktionieren. Tatsächlich benutzte ich anfänglich Apples Podcast-Player, aber auf Grund von Problemen und wegen mangelnder Konfigurationsmöglichkeiten verwende ich die App nicht mehr.

Geschriebenes Wort

  • Twitter (resp. heute X). Musks Übernahme hat das Social Media-Produkt wieder viel, viel interessanter gemacht. Aber, aus aktuellem Anlass: Elon Musk nimmt zum Irankrieg absolut nicht Stellung (ungewöhnlich, sonst lehnt er sich schnell und weit aus dem Fenster), und offenbar zensiert säubert der Product Manager Nikita Bier, angehöriger der bestimmten Religion, seit Beginn des Konflikts den Twitter-Feed massiv. Elon hat damit enorm viel Goodwill verloren.
  • Inside Paradeplatz Früher, als ich in der Finanzindustrie arbeitete, gehörte die Lektüre zur Pflicht. Heute schaue ich noch ungefähr einmal pro Woche rein, und verpasse oft die Primeure.

Was ich längst meide: SRF (TV, und natürlich auch Radio), sowie all die „klassischen“ Medienerzeugnisse wie Tagesanzeiger, NZZ, SPIEGEL Online.

Gelegentlich klicke ich mich auf das Web-Angebot von SRF. Ziel: Zu hören, was in der Schweiz so läuft. Aber sicher nicht, um mir eine unabhängige Meinung zu bilden. SRF ist abgekürzt gesagt „linksversifft“.

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Donnerstag, 5. März 2026

Lunatics

Marco Rubio, gestern:

„Let me explain to you guys in simple English: Iran is run by lunatics. Religious, fanatic lunatics. […]“

Meine unpopuläre Meinung (sorry Marco): Ausgehend von diesem Deutungsschema befürchte ich, dass die zwei anderen Kriegsparteien — und zwar die in diesem Fall angreifenden — ebenfalls von „lunatics“ gelenkt werden.

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Dienstag, 3. März 2026

Trump, Vance, Rubio: Bye bye

Ich glaube, dass die drei Clowns (vorerst) fertig haben mit ihrer politischen Karriere.

Aber wer weiss, ich kann mich massiv täuschen: Plötzlich zieht JD or Little Marco am 20. Januar 2029 doch noch ins Weisse Haus ein. You never know!

Auf Grund des jungen Alters von Vance (Jg. 1984, 41) und Rubio (1971, 54) könnte ein Comeback irgendwann in ferner Zukunft möglich sein. Aber vorerst denke ich ist die Sache gelaufen*.

*) Vorausgesetzt, die Demokraten finden im Gerümpel des Estrichs oder des Kellers einen valablen Kandidaten. Kamala ist es definitiv nicht, und Newsom ist mir einfach zu „geschleckt“. Chance für einen Überraschungskandidaten wie seinerzeit ein gewisser Barack Obama?

Nachtrag

„Will trump be impeached before Jan 1, 2028?“ steht heute, am 10. März 2026, bei 72 Prozent (Quelle).

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