Auf dem aktuellen Aufenthalt (dank eines Tweets mitsamt Video) entdeckt: In Thailand, genauer gesagt der Hauptstadt Bangkok, im Einkaufszentrum Emsphere, gibt es einen Gourmet Market, vergleichbar mit Globus Delicatessen, oder LOEB Lebensmittel in Bern. Soweit so normal.
Der Clou: Innerhalb dieses Gourmet Markets gibt es eine bediente Open Kitchen namens „You hunt we cook“ (Google Maps). Sprich man sammelt sich im Gourmet Market ein Steak, Beilagen wie Gemüse und Getränke zusammen, bringt es zur Küche, und erhält dort für einen kleinen Aufpreis die Zutaten frisch gekocht (in meinem Fall: köstlich medium rare gegrillt).
Am Weihnachtsabend gönnte ich mir 180 Gramm australisches Wagyu-Steak für 990 THB (ca. 25 CHF), ein Glas italienischen Merlot im Offenausschank, Babykarrotten sowie Pommes Frites mit Trüffelmayonnaise. Himmlisch! Ich gehe wieder.
Weniger schön: Meine Freundin studierte nach dem Bezahlen die Rechnung, und entdeckte, dass der Kassier uns Dinge verrechnete, welche wir gar nicht konsumiert hatten. Ihre Beschwerde fruchtete: Sie kam mit knapp 400 THB (ca. 10 CHF) zurück. A propos: Für diesen Betrag essen beispielsweise im Jarunee an der Phrom Phong BTS-Station zwei Personen authentisch thailändisch zu Abend, und sind dann satt.
Wie ich am Folgetrag realisiert habe, findet sich das „You hunt we cook“-Konzept noch in anderen Filialen um die BTS-Station herum: The Emporium und Emquartier haben auch solche Küchen. Etwas weiter weg, im Siam Paragon-Einkaufszentrum, gibt es auch eine Küche.
Kürzlich auf Twitter entdeckt: Ähnlich dem Pausenplatz-Tischtennis, „curlen“ sich Männer auf einem Tisch gefüllte Bierhumpen quer über das „Spielfeld“. Ob der Tisch noch speziell präpariert ist (vereist? mit Seife eingecremt?), weiss ich nicht. Der Mitspieler muss den Humpen in der Luft fassen, sobald er die Tischplatte als Unterlage verlässt, und danach leertrinken, während er die Tischseite wechselt. Dann ist er an der Reihe, einen neuen Humpen über den Tisch zu seinem Mitspieler rüberzukegeln. Von wo der Humpen kommt ist unklar:
Nachtrag: Angabegemäss besteht ein Team aus vier Leuten, die alle um den Tisch rotieren. Jedes Spiel dauert zwei Minuten, in welcher Zeit so viele Bierhumpen wie möglich getrunken werden müssen. Wird ein Humpen am Henkel gefasst, gibt es Extrapunkte.
Der Name: Auch nicht ganz klar. Zuerst resultierte eine Google-Suche in „Snowdown“ Quaffing, später las ich auch „Gelande“ Quaffing, und so nennt es auch der Guardian, gemäss welchem das Spiel im Teton Village im Jackson Hole Mountain Resort in Wyoming, USA, erfunden wurde. „Gelande Quaff“ wird im Artikel auch erwähnt, und tatsächlich, als deutschsprachiger ist einem das bereits aufgefallen: „Gelande“ ist die amerikanische, den deutschen Umlauten nicht mächtige Schreibweise für „Gelände“.
Ich befürchte, dass zu viele Leute zu schnelle Autos fahren, und diese Leute der Herausforderung leider nicht gewachsen sind. Es ist eines, wenn sie dadurch nur ihr Leben gefährden, sind aber auch Passagiere oder gar Unbeteiligte in Raserunfälle involviert, ist es nicht mehr lustig.
Angabegemäss verfügt der 2026 Ferrari 296 GTS über knapp 820 PS.
Vor einigen Tagen brachte sich Vince Zampella mit einem solchen Bolliden auf einer Bergstrecke in den Bergen nordöstlich von Los Angeles, Kalifornien, USA, um. Auf dem Angeles Crest Highway. Vermutlich durch einen Fahrerfehler, welcher bei der gefahrenen Geschwindigkeit und Strecke zwangsläufig mit dem Tod bestraft wird.
Zampella sagte mir bis dann nichts, aber offenbar war er Spieledesigner und hat die Computerspielserie Call of Duty (CoD) mitentwickelt.
Der Unfall wurde von Unbeteiligten gefilmt, die den Passagieren nach dem Unfall — trotz Flammen, Helden — zu Hilfe eilten. Leider kam jede Hilfe zu spät. Das Video findet sich vermutlich überall im Netz, hier meines Wissens in ganzer Länge, ohne Schnitte und darübergelegte Kommentare:
Wenn ich richtig recherchiert habe, befindet sich die Ausfahrt des zweiten Tunnels genau hier (34.362625, -117.865130). Die Tunnels werden … wie unerwartet … Angeles Crest Tunnels genannt. Sie befinden sich zwischen dem Jarvi Memorial Picnic Ground im Osten, und der Eagles Roost Picnic Area im Westen.
Viele Karrieristen kaufen sich für eine tiefe, mittlere oder hohe sechsstellige Summe ihre MBAs von „führenden“ Universitäten (von mir liebevoll „Participation Trophy“ genannt; man schaue sich nur die Durchfallraten an).
An den Unis werden vermutlich durchaus brauchbare interessante und nützliche Inhalte vermittelt. Irgendwie aber korreliert der berufliche Erfolg der Partizipanten oftmals dann doch nicht mit der investierten Summe und Zeit.
Item. Zum Glück kommen wir Fussvolk manchmal auch in den Genuss von Quasi-MBA-Vorlesungen.
Aktuelles Beispiel, perfekt für die ruhigen Festtage: „Apple Is Falling Apart (On Purpose)“ von Quinn Nelson:
Beruhigend. Wer sich in den letzten Wochen nur auf die Schlagzeilen achtete, hätte sich fragen können, ob Apple in Schwierigkeiten ist. Nelson erläutert aber nachvolziehbar, das alles seine Ordnung hat und Tim Cook den Laden bereit macht für seinen Rücktritt (resp. für seine (Weg-)Beförderung zum Verwaltungsratspräsidenten).
Gestern passiert: Ich wollte im IKEA Schweiz Online-Shop einen 50 Franken Gutschein einlösen, welchen ich mir vor zwei Wochen beim Sonntagsverkauf im IKEA Spreitenbach „verdient“ hatte, indem ich Ware für über 250 Franken eingekauft hatte.
Ich klickte mich also durch den Bestellvorgang, gab den Gutscheincode und den PIN ein. Doch bevor ich die Bestellung auslöste, fiel mir ein, dass ich ja auf Grund meines kürzlichen Umzugs noch einen 20 Franken Rabattcode erhalten hatte. Rabattcodes muss man ganz zu Beginn des Bestellprozesses eingeben, während Gutscheine erst beim Bezahlungsschritt erfasst werden können.
Somit zurück zum Start, indem ich auf das IKEA-Logo oben links klickte. Ich begann erneut im Warenkorb, gab den Rabattcode ein, 20 Franken wurden mir sofort abgezogen. Ich spielte den Bestellprozess erneut durch, doch oh Schreck: Der Gutscheincode wurde nicht (mehr) akzeptiert. Was zum Teufel?!
Unterhalb der Eingabe des Gutscheincodes las ich plötzlich:
Bitte beachte, dass der Betrag bis zur Bestellung (4 Stunden) auf der Karte reserviert wird.
Ich verliess somit die Web-Site, und öffnete sie am anderen morgen wieder. Ich spielte alles noch einmal durch, und dann wurden sowohl der Rabattcode, als auch der Gutschein akzeptiert.
Kundenunfreundlich. Da muss es doch eine andere Lösung geben, als einen Gutscheincode für vier Stunden zu blockieren …
Nicolas Richter (Jg. 1973, Wikipedia) im September 2025 im Tagesanzeiger:
Drohnen über Ostpolen
Putins Provokation darf nicht unbeantwortet bleiben
Der Vorfall im polnischen Luftraum passt in das Muster eines hybriden Krieges, den Moskau immer dreister gegen Nato-Länder führt. Jetzt ist eine deutliche Reaktion notwendig.
Mein Vorschlag: Jeder kriegslüsterne Politiker, jeder kriegslüsterner Journalist darf solche Kampfesrhetorik nur noch äussern, nachdem sie sich freiwillig bei der Infanterie gemeldet haben und die Garantie haben, in der ersten Welle gegen die russischen Stellungen losgeschickt werden.
A propos 1: Nach „völkerrechtswidrigem Angriffskrieg“ hat die Meinungselite in Europa einen neuen Begriff kreiert: „hybrider Krieg“. Wenn ich die Google-Definition durchlese, vermag ich nichts Neues zu erkennen. Gab es (fast) alles schon im Ersten Weltkrieg, und im Zweiten Weltkrieg sowieso. Propaganda, Heimatfront, Zensur (jeweils alles auf beiden Seiten), Flächenbombardements von Städten.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Bewertung wirklich ernst gemeint ist, oder ob es sich um einen Jux handelt. Immerhin: Ein laserjay widerspricht kaybüsi mittels Replik auf die Bewertung.
Kürzlich auf Amazon.de entdeckt:
Gut, dass es das gibt
Durch Polyneuropathie bedingt war es nicht mehr möglich, normales Besteck anzugreifen. Damit klappt das Essen super und kann problemlos in den Geschirrspüler.
Es ist gewöhnungsbedürftig, wenn Leute öffentlich im Internet über Krankheiten sprechen. Das Internet vergisst nie. Insbesondere wenn sie mit ihrem richtigen Namen kommentieren, und das auf Amazon.de, und das in Europa, welches Datenschutz mit EU-GDPR extrem hochhält (darunter fallen natürlich auch sensitive Gesundheitsinformationen). Vermutlich gibt es bereits heute Software, Datenkraken, die genau solche Informationen abgreifen, sammeln, verarbeiten, und gegebenenfalls interessierten Parteien zum Verkauf anbieten. Man denke beispielsweise an Krankenkassen, welche Vorerkrankungen von der Deckung von Zusatzversicherungen ausschliessen. Aber was will man machen, wenn die Patienten selbst solche Informationen von sich aus preisgeben …
Wöchentlich oder gar täglich kommen neue Schmankerl aus dem Rahmenvertrag ans Licht.
Lustig ist es inbesondere dann, wenn die Verhandler und EU-Befürworter in der Schweiz kritischen Zeitgenossen erklären, dass Dinge, die im 1800-seitigen Vertrag nicht explizit und klipp und klar, sprich ohne Interpretationsspielraum, festgehalten sind, sicherlich nie zu unserem Nachteil führen werden, und von Gerichten auf gar keinen Fall gegen unsere Gunsten ausgelegt werden.
Das hatten wir doch kürzlich bereits einmal: Bundesbern war sich — auch noch gestützt auf ein Gutachten einer renommierten Kanzlei — hundertzwanzig Prozent sicher, den neuen F-35 Kampfjet zu einem Fixpreis gekauft zu haben. Wie das herausgekommen ist, wissen wir ja.
Bundesbern, der Hort der völlig überbezahlten Verhandlungs- und Vertragsprofis.
The phrase „Sabai Sabai“ (สบาย สบาย) literally means comfortable, relaxed, or easy-going. Repeating the word twice intensifies the meaning to „very comfortable“ or „really relaxed.“
For foreigners, the sabai sabai lifestyle is the allure of a life with less pressure, more spontaneity, and a general feeling that everything will just work out. The negative side is when this approach clashes with Western expectations of efficiency, clear communication, or professional motivation.
Fazit: „Ds Füfi u ds Weggli“ gibt es auch in Thailand nicht. Alles hat seinen Preis. Ob es deswegen aber gleich eine Falle ist? Solange man sich dessen bewusst ist, sollte der Schock nicht so tief sitzen.
Monit läuft auf all meinen Linux-Servern. Unter anderem überwache ich damit das Syslog nach /dev/sdX Einträgen, um rechtzeitig von Problemen meiner SSD-Festplatten zu erfahren.
Vor zwei Tagen schlug der Alarm an:
Nov 24 00:31:34 OPENVPNXX fstrim[1879609]: /: 6.3 GiB (6755426304 bytes) trimmed on /dev/sda1
Was ist das denn jetzt? Wieso wird meine SSD „getrimmt“, und was ist das überhaupt?
Nach einigen Recherchen im Netz war klar: Das brauche ich nicht. Nach ein paar weiteren Recherchen war weiter klar, wie man das abstellt:
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.