Second, the massive misallocation of capital in society has also been revealed. Out goes financial engineering, in comes making money the old-fashioned way – earning it.
Quelle: Downsizing America
Mittwoch, 25. März 2009
Second, the massive misallocation of capital in society has also been revealed. Out goes financial engineering, in comes making money the old-fashioned way – earning it.
Quelle: Downsizing America
Tags: Finanzkrise, Wirtschaftskrise
Labels: Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft
Donnerstag, 12. März 2009
[…] Ist die Rollenverteilung, «Aussenminister-Innenminister», die auch bei anderen Zwillingen auffällt, typisch?
«Eigentlich nicht», sagt der Kommunikations- und Medienpsychologe Daniel Süss, «eine solche Aufgabenteilung ist bei Paaren, die in der Öffentlichkeit auftreten, häufig zu beobachten, Zwillinge bilden hier keine Ausnahme.» Üblicherweise übernehme in Zweierkonstellationen intuitiv derjenige die Kommunikation gegen aussen, der sich vor Publikum wohler fühle. «Das heisst nicht, dass der andere weniger beiträgt. Das Wissen um die Präsenz des anderen im Hintergrund stärkt denjenigen, der sich exponiert.»
Solche klare Rollenverteilungen, betont Süss, seien nicht nur bei ein- und zweieiigen Zwillingen, sondern auch unter gewöhnlichen Geschwistern im Allgemeinen üblich. «Diese Verteilung der Aufgaben vereinfacht das Familienleben.» Jüngere Geschwister nähmen in der Regel den Platz ein, den Erst- oder Vorhergeborene nicht besetzten. Ist die ältere Schwester introvertiert, wird der kleine Bruder in der Regel den extrovertierten Part spielen, und umgekehrt.
Quelle: Zwillinge unterhalten sich wie Liebespaare – News Leben: Gesellschaft – tagesanzeiger.ch
Tags: Familie, Psychologie, Soziologie
Labels: Gesellschaft
Dienstag, 27. Januar 2009
Beim Einkaufshabitus indischer Touristen werden bisweilen zwei Merkmale beobachtet. Zum
einen kommt es vor, dass indische Touristen beim Kauf eines Produktes aus Gewohnheit zu
handeln beginnen. Preisablässe spielen eine wichtige Entscheidungsfunktion bei indischen
Konsumenten, was einzelne Verkäufer in der Schweiz auch schon dazu verführt hat, den
ordentlichen Verkaufspreis zu erhöhen, um dann dem potenziellen Käufer das Produkt mit
einem Preisabschlag schmackhaft zu machen.Dann sind Klagen über arrogantes Verhalten
indischer Touristen insbesondere gegenüber dem weiblichen Verkaufspersonal zu vernehmen,
das für gewöhnlich mit dem hierarchischen Kastendenken, der tiefen Stellung der Frau in
Indien im Allgemeinen und der Verkäufer im Besonderen begründet wird.Tourismusverant-
wortliche betonen zudem die Wichtigkeit der Präsenz eines vermeintlichen oder tatsächlichen
(männlichen) Managers, der im Bedarfsfall (meist schnell und einfach) schlichten kann.
Tags: Indien, Kultur, Reisen, Tourismus
Labels: Gesellschaft
Dienstag, 27. Januar 2009
a bewildering array of choices floods our exhausted brains, ultimately restricting instead of freeing us. We normally assume in America that more options (‚easy fit‘ or ‚relaxed fit‘?) will make us happier, but Schwartz shows the opposite is true, arguing that having all these choices actually goes so far as to erode our psychological well-being.
Tags: Konsumgesellschaft, Marktwirtschaft
Labels: Gesellschaft
Dienstag, 6. Januar 2009
Das Desaster zeichnete sich bereits 1947 ab:
We utterly deny the right of Great Britain to give away Arab land for a „national home“ for an entirely foreign people.
The present catastrophe may be laid almost entirely at your door. Your government, almost alone in the world, is insisting on the immediate admission of 100,000 more Jews into Palestine—to be followed by countless additional ones. This will have the most frightful consequences in bloody chaos beyond anything ever hinted at in Palestine before.
Quelle: King Abdullah bin Al-Hussein (1882-1951)
… als Terroristen bezeichnete man damals noch die andere Seite:
It is American dollars which support the terrorists, which buy the bullets and pistols that kill British soldiers—your allies—and Arab citizens—your friends.
We in the Arab world were stunned to hear that you permit open advertisements in newspapers asking for money to finance these terrorists, to arm them openly and deliberately for murder.
Tags: Israel, Krieg, Terror
Labels: Gesellschaft
Sonntag, 4. Januar 2009
Reiche haben das Gefühl, über aussergewöhnliche Fähigkeiten zu verfügen. Sie schreiben die Vermehrung ihres Reichtums überwiegend persönlichen Fähigkeiten zu.
Er [ein reicher ehemaliger Bankdirektor] ist gekränkt. Sein Ego ist angekratzt, weil er nicht damit gerechnet hat, dass er die Entwicklung an der Börse falsch einschätzen könnte.
Quelle: SonntagsZeitung, 4. Januar 2009, „Reiche reagieren teils völlig irrational“, S. 50.
Ganz besonders gefallen hat mir folgende Anekdote:
[Es] fand sich auch [ein Reicher], der Jugendliche aus der autonomen Szene unterstützt. Das Motiv: Hauptsache, sie sind gegen den Staat.
Da muss man sich eigentlich schon fragen, wieso sich die stadtbernischen Bürgerlichen derart gegen die Reithalle aufbäumen? Erstens wird so Geld dem pöhsen, pöhsen Staat entzogen (natürlich belässt man es am Besten beim Steuerzahler selbst, denn der weiss am Besten, für was man dieses ausgibt – Flachbildfernseher und Nespresso-Maschinen, beispielsweise), zweitens auch noch gleich in Personengruppen investiert, die bereits jetzt die Fusstruppe gegen den überbordenden Staat bilden.
Tags: Reichtum
Labels: Gesellschaft, Politik, Schweiz
Samstag, 3. Januar 2009
Erbärmlich für ein reiches, nach Westen orientiertes Land, das garantiert mit genügend klugen Köpfen bevölkert ist:
Israel has plenty of tactics for war, but none for peace
Quelle: Jonathan Freedland: Israel has tactics for war, but none for peace | Comment is free | The Guardian
Aber natürlich darf man auch weiterhin schwarz/weiss malen, und das ganze Debakel den Palästinensern in die Schuhe schieben …
Tags: Armee, Israel, Krieg
Labels: Gesellschaft, Politik
Freitag, 2. Januar 2009
Gleichwohl nimmt niemand die Möglichkeit des kompletten Scheiterns ernst, und in dieser Hinsicht sind Finanz-, Energie- und Klimakrise wahlverwandt. Man hält einen Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems einfach für unmöglich, und ebenso wenig kann man sich vorstellen, dass die fossilen Ressourcen schon in wenigen Jahren so knapp werden, dass selbst in den reichsten Ländern der Welt Bezieher von niedrigen Einkommen ihre Wohnung nicht mehr heizen können.
Gestern hat uns Fabio, der sich (kaum verwunderlich, da entsprechend investiert) auf die Seite der Optimisten, einen Gratis-Tipp gegeben: Im April 2009 solle man wieder in Aktien einsteigen – der Bullenmarkt ist nur noch einige Monate entfernt!
Ich als erklärter Pessimist schlage mich derzeit (noch?) auf Welzers Seite. Irgendwie traue ich angesichts der Entwicklungen seit September 2007 nicht, dass der „kleine Betriebsunfall“ bereits überstanden ist …
Wenn ich mich durch die Weltgeschichte bewege, sage ich mir – wie Welzer – aber doch immer wieder erstaunt:
Selbstverständlichkeiten verändern, liegt auch daran, dass die fühlbaren Veränderungen nur einen Teil, oft einen verschwindend geringen, der gelebten Wirklichkeit betreffen. Es wird chronisch unterschätzt, wie viel die Routinen des Alltags, die gewohnten Abläufe, das Weiterbestehen von Institutionen, Medien, Versorgung dazu beitragen, dass man glaubt, eigentlich würde gar nichts weiter geschehen: Busse fahren, Flugzeuge fliegen, Autos stehen im Feierabendstau, die Geschäfte dekorieren weihnachtlich.
Und doch gibt es einige dunkle Wolken am Horizont. Verschwinden sie bald, oder kommen sie rasch näher? Im April wissen wir mehr …
Tags: Aktien
Labels: Blogosphäre, Gesellschaft
Dienstag, 23. Dezember 2008
Äusserst wichtige Tipps für alle Zeitgenossen – allen voran die Romands (wer hätte das von den Permanent-Apérölern gedacht …) – die (auch) über die Feiertage zu tief ins Glas schauen werden:
Wichtigste Bemerkung des Arztes, dem die hübschen Fragestellerinnen vertrauen: Je durchsichtiger das alkoholische Getränk, desto besser verträgt es der Körper. Vodka und Sambucco, ich kooohomme! (Eigene Interpretation mit Blick auf den Sylvester-Abend in Haute-Nendaz)
Egal was man sich den Rachen runterstürzt, ein sich immerzu auffüllendes Glas Wasser sollte in der Nähe stehen (von mir bereits seit Jahren praktiziert). Hinzu kommt die von meinem Vater überlieferte Warnung „Du söusch nid müschlä!“ – immer derselbe Drink, nicht durcheinander saufen, stay the course!
Und bevor man nach der durchzechten Nacht in die Federn fällt, sollte man den Nachbrand bereits vorsorglich löschen, indem man erneut möglichst viel Wasser zu sich nimmt (Nachteil: Enormer Druck auf die Blase und komische Kommentare von Kollegen bezüglich Morning Wood). Prophylaktiker werfen auch gleich noch ein Aspirin ein (läuft man im Suff in der Küche aber noch in das Messerset, hat man dann aber um so grössere Probleme mit der Blutgerinnung).
Hat man am Morgen dennoch alkoholbedingte Beschwerden, empfiehlt sich die Verspeisung eines Eis.
Tags: Alkohol, Essen, Ferien, Festtage, Neujahr, Sylvester, Weihnachten
Labels: Gesellschaft
Sonntag, 21. Dezember 2008
People, especially Americans, started believing that they can live on other people’s money. And more and more so. First other people’s money in your own country. And then the savings rate comes down, and you start living on other people’s money from outside. At first it was the Japanese. Now the Chinese and the Middle Easterners.
We—the Chinese, the Middle Easterners, the Japanese—we can see this too. Okay, we’d love to support you guys—if it’s sustainable. But if it’s not, why should we be doing this? After we are gone, you cannot just go to the moon to get more money. So, forget it. Let’s change the way of living. [By which he meant: less debt, lower rewards for financial wizardry, more attention to the “real economy,” etc.]
Tags: China, Finanzen, Finanzkrise, Staat
Labels: Gesellschaft, Politik, USA