Am 25. August 1999, vor etwas mehr als 21 Jahren. Chapeau!
Montag, 2. November 2020
Throwback-Monday: Meine erste Amazon-Bestellung
Tags: 1999, Amazon, Bestellung, Throwback, USA
Labels: Funny, Geschichte, Shopping
Montag, 2. November 2020
Tags: 1999, Amazon, Bestellung, Throwback, USA
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Sonntag, 4. Oktober 2020
Typische IKEA-Kunden unterteilen sich grob zwei Lager: Diejenigen, die genau wissen, was sie suchen. „Ein Sofa!“, „Ein Bett!“, „Eine neue Küche!“. Und deren Wunsch an IKEA ist: „Zeigt mir alle Betten, die ihr so im Angebot habt!“. Das bin auch ich. In ca. 80 Prozent der Fälle.
Aber dann gibt es gelegentlich auch noch Kunden wie mich. Die in derselben Situation sind wie ich heute: Ich war auf der Suche nach einer Ablage, welche in das oberste Regal des IKEA NISSAFORS (Review der Ware hier) reinpasst. Wir lagern dort zwei bepflanzte Kübel, und manchmal läuft der Untersatz über, wenn ich die Pflanzen mit zu viel Wasser giesse. Das Wasser tropft dann unweigerlich auf das darunter liegende Regal, respektive die Ware, die wir dort lagern. Denn das oberste Regal des NISSAFORS-Rollwagens besitzt einen durchlässigen Gitterboden.
Die gesuchte Ablage — Material undefiniert — musste primär eine Eigenschaft erfüllen: Sie muss in eine Fläche von ca. 29×47 Zentimeter passen. Was genau das Ding effektiv ist spielte eine Nebenrolle.
Leider bietet IKEA auch 2020 noch keine Dimensionen-Suche an; d.h. eine Suche, in welcher ich die Minimal und Maximal-Dimensionen angeben könnte, und IKEA mir dann alle Artikel anzeigen würde, die diese Dimensionen aufweisen.
Obwohl mich diese Fragestellung seit Jahren plagt, überwand ich mich erst heute, genau diese Frage in Google einzugeben. Und siehe da, ich Depp, es gibt so ein Tool. Von einem Leidensgenossen programmiert. Und es führt nur IKEA UK, Irland, USA, Canada und China-Artikel. Aber: Es hat mir geholfen, die Auswahl auf fünf Artikel einzugrenzen, welche ich in der kommenden Woche im Laden genauer anschauen gehen werde.
Vielen herzlichen Dank, Brodyr!
Tags: Artikelsuche, Dimensionen, Grösse, IKEA, Kunde, Masse, Suche, Tool, Volumen
Labels: Shopping
Donnerstag, 16. Juli 2020
(Da Galaxus auf derselben Shop-Plattform läuft, sollten auch Galaxus-Einkäufe auf demselben weg versteckt werden können)
Digitec bietet seinen Benutzern seit Jahren die Möglichkeit, gekaufte Artikel im persönlichen Profil öffentlich anzeigen zu lassen.
Ich habe zwar noch nie Sex-Toys bestellt und auch kein waffenfähiges Plutonium. Dennoch hat es mich gestört, dass in meinem öffentlichen Digitec-Profil von gefühlten tausenden Bestellungen aus mir unerklärlichen Gründen vier gekaufte Artikel angezeigt wurden. Wie diese um 2016 herum dorthin gelangt waren, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Vielleicht war es wirklich ein Anwenderfehler und ich hatte dummerweise bei einer Bestellung das „publizieren“-Häkchen versehentlich aktiviert. Und dieses blieb dann für drei darauffolgende Bestellungen aktiv.
Auf jeden Fall wollte ich letztes Wochenende diese Bestellungen ein für allemal aus meinem öffentlichen Profil entfernen. Ich dachte schon, dass dies ein Fall für den EDÖB sei, doch der Digitec-Support hat mich auf die richtige Spur geführt.
Im Bestellarchiv gibt es in der Detailansicht jeder Bestellung — wahrhaft gut versteckt — das Häkchen. Deaktiviert man es (notabene: kein explizites speichern möglich), dann verschwindet der Artikel aus dem öffentlichen Profil.
Und so sieht das bei einem der Käufe aus:
Tags: Datenschutz, Digitec, Einkäufe, Galaxus, Profil
Labels: Schweiz, Shopping
Mittwoch, 3. Juni 2020
Vor einigen Monaten verkaufte die Landi einen Medion MD 16703 Weinkühlschrank (Angebot für Landi auf Medion beworben, nicht mehr funktionierende Artikel-Seite auf Landi.ch) mit Stauraum für acht Flaschen für sagenhafte 99 CHF.
Da musste ich selbstverständlich zuschlagen — wir wohnen im 2. Stock, und der Wein lagert im Keller. Es gibt kein Lift. Der Fussmarsch hinunter in die Gewölbe und wieder herauf wäre das eine gewesen, doch der Wein hatte natürlich auch nicht die richtige Trinktemperatur, wenn er direkt aus dem Keller kam.
Der Kühlschrank ist nicht schlecht — er kühlt den Wein wie erwartet und ist auch nicht laut (er steht bei uns im Wohnzimmer, und ich habe bisher keine störenden Geräusche vernommen). Doch das grösste Manko sind die Holzregale, die es unheimlich umständlich machen, Weinflaschen, die nicht exakt der Norm entsprechen, in den Kühlschrank zu legen. Immer wieder kommt es vor, dass ich ein Tablar oberhalb des freien Platzes entfernen, den Wein einlagern, und dann das Tablar wieder einlegen muss.
Am Wochenende machte ich mich deshalb auf die Suche nach Ersatz. Zuerst wollte ich den Kühlschrank komplett ersetzen (den Kimchi meiner Frau möchte ich seit längerem in einem Kühlschrank lagern, in dem sonst keine anderen Esswaren liegen — somit hätte der „alte“ Weinkühlschrank eine neue Berufung erhalten und nahtlos weiterbetrieben werden können). Doch das gewünschte, höhere Modell (PROFI COOK PC-GK 1164) war vergriffen. Und der vergleichbare Coldtec by Kibernetik THD21 war halt etwas zu teuer.
Beim Durchsuchen anderer Angebote fielen mir die alternativen Tablare von Fusts Novamatic VINOCAVE 6 (Aktion: 99 CHF) auf. Es handelt sich um Chromgitter, oder „Chrome racks“. Bei Ali Express wurde ich nicht fündig.
Dann eine weitere Idee: Vielleicht gibt es Ersatzteile bei Medion, und vielleicht verkaufen die nicht nur die Holzregale, sondern auch die Chromgitter. Leider nein — für den Weinkühlschrank werden zwar viele Treffer angezeigt, es scheinen aber nicht wirklich Ersatzteile angeboten zu werden.
Nach weiteren Recherchen dann die Erkenntnis, dass der Tristar WR-7508 dem Medion MD 16703 wie ein Zwilling gleicht. Es wird sich wohl um dasselbe Modell mit einem anderen Branding handeln. Doch dieser Weinkühlschrank verfügt nicht über die blöden Holzregale, sondern eben auch über Chromgitter.
Und siehe da: Im Ersatzteilshop von Tristar kann man diese Gitter unter der Artikelnummer XX-7508123 nachbestellen! Gesagt, getan. Drei Stück kamen gestern an und wurden umgehend eingebaut.
Ob besonders geformte Weinflaschen nun besser reingelegt und herausgeholt werden können, werde ich hier bei Gelegenheit notieren. Der erste Test war auf jeden Fall vielversprechend.
Tags: Chrome Rack, Chromgitter, Ersatzteile, Fust, Holzregal, Landi, MD 16703, Medion, Regal, Tristar
Labels: Shopping
Donnerstag, 9. April 2020
Am 31. August 2020 ist der nächste Spültuch-Halter kaputt gegangen; Photos hinzugefügt.
Zu einem schweizerischen Schüttstein gehört ein Abwaschlumpen („Hudu“, wie wir Berner das nennen). Den hängt man nach der Verwendung im nassen Zustand über den Hals der Brause des Schüttsteins, damit er trocknen kann.
Oder aber man kauft sich den Reenbergs Magnetic Dishcloth Holder (oder „Cloth Rail“), zu deutsch „Reenbergs Spültuch Halter“. Dieses Accessoire ist genial: Es besteht aus einer Halterung, die man auf der Innenseite des Schüttsteins anbringt, sowie aus zwei Magneten, die man auf der Aussenseite der Schüttsteinwanne anbringt und den Halter … nun, in Position halten. Tönt unmöglich, funktioniert aber wie versprochen!
Entdeckt habe ich dieses Produkt im Januar 2016 auf Monoqi (heute: Decovry). Den Schwamm-Halter („Magnetic Dishcloth Holder“) habe ich mir damals ebenfalls gekauft.
Im November 2017 dann das Unglück: Ein Magnet auf der Schüttstein-Seite ist völlig durchgerostet und fällt aus der Halterung heraus.
Eigentlich sollte ein Plastic, das über den Magnet und die Halterung gezogen ist, verhindern, dass Wasser eindringt:
Irgendwie muss dieser Schutz defekt gegangen und Wasser eingedrungen sein.
Ersatz musste her, den ich dieses Mal direkt beim Hersteller in Dänemark bestellte.
Bis März 2020 war die zweite Halterung in Gebrauch. Dann erneut dasselbe „Unglück“: Einer der Magnete ist durchgerostet und aus der Fassung gefallen:
Einmal kann das passieren, aber wenn es innerhalb von vier Jahren zwei Mal passiert gibt es vermutlich ein Problem beim Design des Produkts. Ich wagte es deshalb, mich an den Hersteller zu wenden. Ich bat ihn, uns doch bitte einfach einen Ersatzmagneten zu senden, welchen wir dann selber installieren würden. Oder uns aber zumindest eine Bezugsquelle zu melden.
Die Überraschung und Freude war gross, als uns Line aus Kulanz kurzerhand ein neues Produkt zusendete.
Nichtdestotrotz wollte ich die die defekte Halterung nicht einfach wegwerfen. Ich machte mich deshalb auf die Suche nach einem Magneten. Und wo macht man das in der Schweiz besser als bei supermagnete.ch? Die von mir gemessenen Masse des gewünschten Magneten waren 17mm Durchmesser und 5mm Höhe. Ich entschied mich für folgendes Produkt:
5 St. S-15-03-R Scheibenmagnet gummiert Ø 16.8 mm, Höhe 4.4 mm: brutto CHF 5.90
Heute wurden die Magnete geliefert. Leider ist der Durchmesser zu klein und der Magnet passt nicht bündig in die Halterung. Nichtdestotrotz klebte ich einen davon mit Cementit in die Halterung. Wichtig: Die Polarität des Magneten beachten; das Gegenstück muss zum Magnet anschnappen, und ihn nicht abstossen.
Sobald der Cementit sauber getrocknet ist, werde ich die Oberfläche abschleifen und dann mit einem Farbspray versiegeln.
Am 31. August 2020 ist die nächste Spültuchhalterung kaputt gegangen:
Somit sind wir nun bei drei Vorfällen angelangt.
Tags: Cloth, Defekt, Garantie, Halter, Halterung, Kunde, Magnet, Rail, Reenbergs, Reparatur, Spültuch, Stahl, Steel, supermagnete.ch
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Sonntag, 15. Dezember 2019
Blöd, wenn man das Video erst schaut, nachdem man die Dinger im Transa Bern in der wunderschön umgebauten Markthalle gekauft hat:
Das Beste (und gleichzeitig das Lustigste), das Lars von Survial Russia zu den Dingern zu sagen hatte:
[…] they do one thing really well, they hold onto the cold really well […]
Nach dem Ausflug nach Tromsø kann ich sagen, ob die Dinger für Städter/Hipster wie mich was taugen oder nicht.
Tags: Bern, Caribou, Caribou WL, Kritik, Kunde, Markthalle, Review, Sorel, Sorel Caribou WL, Transa, Winterschuhe, Youtube
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Dienstag, 29. Oktober 2019
Im September weilte ich wieder einmal aus privaten Gründen in der Bay Area.
Obwohl ich seit meiner ersten Kalifornien-Reise 2007 zusammengerechnet vermutlich locker über ein halbes Jahr hier verbracht habe, konnte ich bei diesem Besuch das erste Mal eine Bekannte begleiten, welche sich in den nächsten Monaten ein neues Auto kaufen möchte. Zeit für eine Probefahrt, oder wie es die Amerikaner sagen: Zeit für einen Test Drive!
Die Bekannte möchte ihren in die Jahre gekommenen Honda Accord mit dem neuesten Modell ersetzen. Das war im September 2019 das 2019er Modell, jetzt im Oktober sollte das 2020er Modell bei den Händlern im ganzen Land angekommen sein.
Wir fuhren also zum Platzhirschen, dem Autohändler Honda Stevens Creek. An einem Sonntag. In der Schweiz undenkbar herrschte im Geschäft reges Treiben, was bei genauer Überlegung nicht weiter verwundert, denn am Sonntag arbeiten ja viele Leute nicht und haben Zeit für einen Besuch im Autohaus!
Da die Bekannte und wir — ihre privaten „Verkaufsberater“ — völlig unvorbereitet und spontan zum Autohaus fuhren, nutzte ich die Zeit während der verschiedenen Verkaufsgespräche, um mich über den Neuwagenkauf in Amerika weiterzubilden. Für mich völliges Neuland, weil ich mir in meinem Leben noch nie einen Neuwagen leisten konnte noch wollte.
Bei meiner Recherche lernte ich zum Beispiel, dass die verschiedenen Varianten eines Automodells auf Englisch „Trims“ heissen. Die Trims bauen aufeinander auf, das heisst vom extrem günstigen Basismodell bis hin zur Premiumvariante, die alle Ausstattungsschikanen (und stärkere Motoren) bietet, und dementsprechend natürlich auch viel teurer ist.
Der Verkäufer, erst seit wenigen Monaten beim Autohändler angestellt, machte aus meiner Sicht einen sehr schlechten Beratungsjob. Hätte ich die Interessentin empfangen, hätte ich ihr als allererstes eine Vergleichsmatrix gezeigt, welche alle Trims aufführt und visuell aufzeigt, was die Unterschiede zwischen den Trims ist. Leider wurden die Informationen über die Ausstattung der Trims nur mündlich kommuniziert, was sich keiner der Anwesenden merken konnte. Zugegebenermassen nicht nur das Verschulden des Verkäufers, sondern vermutlich auch bewusste Verkaufstaktik des Herstellers selbst. Meine Hypothese: Je komplexer und unübersichtlicher die Varianten eines Modells, desto eher neigen die Käufer dazu, aus Angst die teurere Varianten zu kaufen.
Eine kurze Google-Suche half mir dann aber, eine solche Matrix aufzurufen:
2019 Accord Sedan Specifications by Trim
Im Verlauf des Besuchs machte die Bekannte zwei Probefahrten: Einmal mit dem Basismodell, dem Trim „LX“, und einmal mit dem Trim „Touring“. Die Fahrt führte vom Autohändler über den Stevens Creek Boulevard auf die I-280 von der Ausfahrt 7 zur Ausfahrt 9 (Ausfahrt 8 existiert notabene gar nicht). Am Touring fiel mir die Lederausstattung auf, das HUD sowie dem Sensor der den Fahrer vor Fussgänger warnt, die beim Rückwärtsfahren hinter dem Auto vorbeilaufen.
Randnotiz: Im Unterschied zur Schweiz nimmt der Verkäufer an der Probefahrt teil und nimmt auf dem Beifahrersitz Platz.
Schlussendlich verzichtete die Bekannte auf den Kauf eines Fahrzeugs, weil der Verkäufer einerseits den von der Bekannten vorgeschlagene Sofort- und Barzahlungsrabatt nicht offerieren konnte und die gewünschte Variante in der gewünschten Farbe nicht vorrätig war.
Tags: Accord, Ausstattung, Honda, I-280, Probefahrt, Stevens Creek, Test Drive
Labels: Reisen, Shopping, USA
Sonntag, 22. September 2019
Ein Vorteil von Revolut ist es, dass man als Kunde bei Zahlvorgängen dank den Instant-Meldungen zu Transaktionen in Form von iOS-Notifications meistens noch vor dem Mitarbeiter an der Kasse weiss, dass eine Zahlung akzeptiert wurde und durchgegangen ist.
Eine andere Eigenschaft der Zahlungsmethode kann je nach Situation von Vorteil, aber auch nachteilig sein:
So erfährt man beispielsweise, wenn Online-Shops bei der Erfassung einer Kreditkarte eine Abbuchung von 1 Rappen oder einem anderen symbolischen Betrag durchführen, um sicherzustellen, dass eine Kreditkarte existiert, die vom Kunden gemachten Angaben stimmen und er somit grundsätzlich kreditwürdig ist. Falls die Abbuchung erfolgreich ist, wird die Buchung gleich anschliessend wieder storniert.
Eine verwandte Art solcher Transaktionen ist die vorsorgliche „Reservation“ eines Betrags. Der Anbieter entscheidet bei solchen Transaktionen zu einem späteren Zeitpunkt, ob er sie stornieren oder aber geltend machen möchte.
Gerade zwei solcher Transaktionen in der Höhe von 10 respektive 20 US Dollar entdeckte ich heute Samstag-Morgen zufälligerweise in der Revolut-Kontoübersicht. Sie wurden von meinem Hotel hier in Seattle ausgelöst, und dies um 4:24 Uhr morgens, d.h. ungefähr 12 Stunden nach meinem Check-In:
Nach einigen Minuten überlegen und einer kurzen Google-Suche fand ich folgenden Forumsbeitrag auf Tripadvisor: I was charged an addition $20?
Der Herr an der Reception bestätigte mir diesen Sachverhalt auf meine Rückfrage und gab als Zweck der Abbuchungen „Incidental“ an. Das heisst, dass wenn ich die Minibar leertrinken, aber den Konsum beim Check-Out nicht anmelden würde, dieser Betrag dem Hotel als hinterlegte Sicherheit dient (ähnlich wie das Mietzinsdepot). Oder aber falls ich das Hotelzimmer in Rockstarallüren komplett vernichten würde.
Sofern nichts dergleichen auftauchen sollte, würde der reservierte Betrag nach dem Aufenthalt vom Hotel wieder freigegeben.
Tags: Courtyard, Incidental, Kreditkarte, Kunde, Marriott, Revolut
Labels: Shopping