Seoul, Korea studio UnPlug Design came up with this near-genius idea for providing makeshift soccer balls (okay, footballs) to third world children who otherwise wouldn’t be able to afford them.
Auf unserer Reise durch Westafrika wurde ich mehrere Male gefragt, ob wir nicht für einen Fussball spenden möchten. Getan habe ich es nie, weil dies meiner Meinung nach eine neue (?) Masche ist, um leichtgläubige Touristen um einige Cedis oder CFAs zu erleichtern.
Mit obiger Lösung wird das Problem der mangelnden Fussbälle zwar nicht gelöst, aber zumindest gelindert. Tatsächlich habe ich in Kumasi Kinder auf der Strasse Fussball spielen sehen — mit einem selbergebastelten Ball aus Papier.
For every 1 day estimates of a task, there’s a simpler version of that you can do in 3 hours, and an even simpler still you can do in 30 minutes. Back yourself into a corner and these versions will vividly appear before your eye. You can always do less.
our goal in most aspects of life is to increasingly and arbitrarily discard the risky—and therefore often unsuccessful—paths in our work and to pay attention only to the provably-successful paths. By my observation, this practice is increasingly common in all facets of Western life. In short, risk is quite systematically and perhaps literally being bred out of our intellectual arsenal.
Wieso diese Risiko-Aversion so schlecht ist? Reist man nach Afrika, China oder Indien, realisiert man äusserst rasch, wie hart dort der Wettbewerb zwischen den einzelnen Menschen spielt. Mit unserer Risiko-Aversion und unserem Sicherheitswahn sind wir Westler kaum mehr auf die Realität im angebrochenen 21. Jahrhundert vorbereitet. Dieses Jahrhundert gehört den Abermillionen, deren Länder sich gerade industrialisieren — und die täglich, von Kindesbeinen an um ihr Überleben und das wirtschaftliche Wohlergehen kämpfen müssen. Sie sind trainiert, Risiken einzugehen und erachten dies als selbstverständlich — denn bei 999’999’999+ Landsleuten um einen herum realisiert man rasch, dass man völlig entbehrlich ist. Packe ich etwas an, gibt es garantiert jemand anderes, der es zumindest versuchen wird. Abgesehen davon ist man in solchen Regionen tatsächlich weniger „wertvoll“ — schliesslich haben die Eltern nicht hunderttausende Franken in die Ausbildung und Gesundheit ihrer Zöglinge investiert. Eine Investition, die es um jeden Preis vor Schaden zu schützen gilt.
There are probably hundreds of factors that add up to explain Facebook’s success, but the question is if using real names instead of usernames isn’t one of the key features that have helped Facebook grow as large as it has.
So komisch es vor einigen Jahren klang: Doch heute scheint sich der Web-Benutzer daran gewöhnt zu haben, mit dem realen Namen im Web aufzutreten. Aus dieser Warte erscheint die Identifikation der Benutzer mit Nicknames und die Unmöglichkeit, Personen mit ihrem richtigen Namen zu suchen, als zunehmend grosses Manko von Tilllate & Co.
Wobei ich noch hinzufügen möchte, dass es bei den (meisten) Plattformen vor Facebook überhaupt nicht möglich war, jemanden auf Grund dessen Vor- und Nachnamen zu suchen. Ich sehe dahinter zwei Gründe: Einerseits war man um 2000 noch viel sensibler bezüglich des Datenschutzes. Nur Extrovertierte stellten sich mit ihrem Namen im Netz bloss. Andererseits — so meine Hypothese — waren die Entwickler der ersten sozialen Netzwerke wie tilllate & Co. Geeks und Nerds, die in ihrem ganzen IT-Leben nie etwas anderes als Avatare und abstrakte Benutzernamen verwendeten.
Facebook markiert deshalb den in der letzten Dekade deutlich ungezwungeneren Umgang mit dem Datenschutz — aber gleichzeitig auch die Ankunft der „normalen“ Internetbenutzer im Web. Solche Benutzer, die sich bisher ihre Mail-Adressen per Telefon vorbuchstabierten. Ist es nicht viel einfacher, die andere Person auf Facebook mit seinem richtigen Namen zu suchen?
Auf dem Rückflug von Ouagadougou via Niamey nach Paris-Charles de Gaulle hatte ich endlich die Gelegenheit, Terminator 4 zu schauen. Mein Kollege Raffi hat an diesem Streifen mitgearbeitet. Leider war ich vom Drehbuch völlig enttäuscht — eine äusserst oberflächliche, voraussehbare Handlung, die Standardelemente aus anderen Hollywood-Filmen übernimmt.
Wieso? Folgender Artikel erläutert die Hintergründe:
It’s here that you can really understand where Terminator Salvation fell to pieces. The film was being rewritten, piecemeal, on the set. Instead of re-engineering the whole picture it seems like McG and company were just tackling each segment, figuring out how to get John Connor more involved without fixing the underlying structure at which they were picking away.
Nothing too exciting happens here, though the oddness of King George comes shining through in a brief moment of courtly bizarreness during Adams’ official introduction, and the use of Handel’s Sarabande (most notably utilized in the opening and closing credits of Stanley Kubrick’s oft overlooked masterpiece Barry Lyndon) was sublime.
Die kalten und dunklen Dezember- und Januartage nutze ich derzeit dazu, um einige DVDs zu schauen, die ich mir in den letzten Wochen geleistet habe. Unter anderem die Kubrick-Collection (mit ebendiesem Barry Lyndon) und die Box der HBO-Miniserie John Adams, welche ich aus dem Vereinigten Königreich importieren musste (wurde kürzlich auf SF2 gezeigt).
Ich darf sagen, dass Kubrick mit Barry Lyndon zum ersten Mal mein Interesse für klassische Musik geweckt hat (der Soundtrack von A Clockwork Orange ist übrigens auch sehr einprägsam, wenn auch nicht klassischer Natur). Umso erstaunter war ich, als ich die Sarabande einige Wochen später in der vierten Folge von John Adams („Reunion“) erneut zu hören bekam:
Einerseits könnte es Tom Hoopers Hommage an Kubrick sein — ich empfand die Verwendung des Stücks primär aber als einfallslose Kopie eines mittelmässigen Regisseurs. Ausserdem bin ich von der Kameraführung Hoopers überhaupt nicht überzeugt. Viele Einstellungen erinnerten an die billige Batman & Robin-Serie aus den 1960ern, wo bei Kämpfen mit den Gegnern die Kameras immer einen gewissen Neigungswinkel aufwiesen …
Auch das gehört zu der Asymmetrie des Konflikts: dass man Menschen, die den Tod mehr als das Leben lieben, nicht abschrecken kann, indem man ihnen die Todesstrafe androht. Die einzige Möglichkeit, potentielle Märtyrer wie den jungen, im Wohlstand aufgewachsenen Nigerianer von ihren Mordplänen abzubringen, wäre wohl, ihnen zu versprechen, dass im Falle eines Misslingens alles getan würde, um sie am Leben zu erhalten: in einem Gefängnis mit Frauen als Aufseherinnen, die nur aus Schweinefleisch zubereitete Gerichte servieren, während im anstaltseigenen Fernsehen Videoclips von Russ Meyer und Reden von Geert Wilders als Dauerschleife laufen.
When people are scared, they need something done that will make them feel safe, even if it doesn’t truly make them safer. Politicians naturally want to do something in response to crisis, even if that something doesn’t make any sense.
[…] Despite fearful rhetoric to the contrary, terrorism is not a transcendent threat. A terrorist attack cannot possibly destroy a country’s way of life; it’s only our reaction to that attack that can do that kind of damage. The more we undermine our own laws, the more we convert our buildings into fortresses, the more we reduce the freedoms and liberties at the foundation of our societies, the more we’re doing the terrorists‘ job for them.
Ich freue mich schon auf meinen Zwischenhalt in Amsterdam Schiphol am kommenden Sonntag. Wahrscheinlich werden wir den Flieger nach Ghana verpassen, weil wir neu ca. 2 Stunden lang gefilzt werden. Oder so.
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.