… hat Linus Neumann am 36C3 in Leipzig an Hand von Phishing Checks/Tests/Trockenübungen aufgezeigt:
Ab 31 Minuten 30 Sekunden erläutert er, dass weder vorgängige E-Mail-Warnungen noch Posterkampagnen Mitarbeiter eines Unternehmens auf die Phishing-Problematik sensibilisiert haben. Der einzige Lerneffekt kann man bei tatsächlichen Phishing-Tests erkennen, bei denen die Opfer einen Text lesen oder ein Video schauen müssen, nachdem sie auf ein solches E-Mail reingefallen sind.
Seit ein paar Monaten steht in unserer Wohnung der erste richtig „smarte“ TV, ein Sony KD-55AF8, auf welchem mittlerweile Android TV 8.0 installiert ist.
Seit gestern analysiere ich die DNS-Queries, die von Netzwerkgeräten im LAN an den lokalen DNS-Forwarder gestellt werden sowohl quantitativ (welche Domains werden am meisten aufgelöst, welches Gerät setzt die meisten Queries ab und in welcher Stunde des Tages gibt es die meisten Queries) sowie qualitativ (werden von SANS als Suspicious eingestufte Domains aufgelöst, was ein Zeichen für Malware-Befall sein könnte). Ich war nicht schlecht überrascht, dass ein TV-Gerät, welches allerhöchsten zwei von 24 Stunden im Tag „läuft“, der Spitzenreiter aller Queries ist. Ich zählte innerhalb von 24 Stunden sage und schreibe 90’498 Queries. Gefolgt wurde der TV vom Server selber, auf welchem der DNS-Server läuft mit 72’411 Queries. Auf Platz drei dann ein Client mit noch 7’162 Queries.
Heute nun nahm mich Wunder, was zum Teufel der TV ständig abzufragen hat. Hier das Resultat der Analyse der named-Logs vom Vortag (10.1.2.3 ist die (fiktive) IPs meines TVs):
Dabei schauen wir — wenn überhaupt — mit der Netflix-App auf dem Apple TV 4K mit einer anderen IP Netflix, und nie mit der Android TV App.
Netflix, shame on you! Die Frage, wieso die Netflix-App das macht, konnte ich bis jetzt noch nicht beantworten, werde es hier aber nachtragen, sollte ich es erfahren.
Wenn es nach aktuellsten Berichten geht, wird das Gefährt in der jetzigen Form aber gar nie die europäischen Strassen befahren:
Because the registration of cars in Europe and the USA is fundamentally different. In Germany, vehicles go through a type approval process involving manufacturers and authorities – and independent technical services such as the TUV [sic!]. According to Teller, 50 to 60 regulations must be complied with. In the USA, on the other hand, it is enough if the car manufacturers themselves certify that their cars are roadworthy.
War da in den USA nicht kürzlich was mit der B737 MAX und der laxen (nicht-existenten) Aufsicht der Flugsicherheitsbehörden? Es scheint sich hier um ein strukturelles Problem zu handeln.
Paul Graham, in einem kürzlich veröffentlichten Blog-Artikel (Ausschnitte, die mir in Erinnerung geblieben sind):
Of course the times I noticed kids were when things were going wrong. I only noticed them when they made noise. […] So it seemed to me that parenthood was essentially law enforcement. […] What I didn’t notice, because they tend to be much quieter, were all the great moments parents had with kids. People don’t talk about these much […]
In particular, you’re going to have to work to a schedule. Kids have schedules. I’m not sure if it’s because that’s how kids are, or because it’s the only way to integrate their lives with adults‘, but once you have kids, you tend to have to work on their schedule.
Well enough to miss some things a lot, like the ability to take off for some other country at a moment’s notice. That was so great. Why did I never do that? See what I did there? The fact is, most of the freedom I had before kids, I never used. I paid for it in loneliness, but I never used it.
Für mich sind solche Offenbarungen immer sehr einsichtsreich, weil wir ja (noch?) nicht mit Kindern gesegnet sind. Das hilft mir, meine Vermutungen über das Eltern-Dasein zu belegen oder widerlegen.
Ich bin derzeit beruflich wunschlos glücklich und nicht auf Stellensuche. Ich war aber zu faul, die im Frühjahr 2019 abonnierten Job-Suchen abzubestellen. Abgesehen davon ist es manchmal noch interessant zu sehen, welcher Arbeitgeber wo wie oft/wiederkehrend Security-Personal sucht.
Kürzlich in meiner INBOX:
Enseignant ou enseignante dans le domaine de l’enseignement
Quelle: Ihr Job-Abo „security“ beim Kanton Bern, E-Mail vom 13. Dezember 2019
Ich muss aber zugeben, dass ich der reisserischen Schlagzeile wegen etwas geflunkert habe. Der ganze Job-Titel lautet:
Enseignant ou enseignante dans le domaine de l’enseignement et la recherche en mécanique et sécurité des véhicules 80 – 1000 %
Wie ich aber jetzt gerade bemerke sucht der Kanton einen Übermenschen, der ein Pensum von satten 1000 Prozent ausfüllen soll.
Ein solch waghalsiges Unterfangen wäre absolut nichts für mich: Ohne Sauerstoffgerät, in eiskaltem Wasser unter einer dicken Eisdecke herumtauchen — das schaudert mir.
Sacha Baron Cohen (hierzulande besser bekannt als Schauspieler, welcher seinerzeit Borat verkörpert hat) stellte an einem Treffen der Anti-Defamation League im November 2019 in New York eine wichtige Frage:
Hat man mit „Freedom of Speech“ auch ein „Recht“ auf „Freedom of Reach“?
Meine Frau nervte sich fürchterlich, doch in der in dieser Woche erschienen Folgeder Apple TV+-Serie For All Mankind musste ich kurz zurückspulen und das Bild anhalten.
Das Standbild wurde von einem Rechenschieber ausgefüllt — meiner Frau völlig unbekannt, mir noch ganz knapp geläufig (obwohl ich selbst auch zu spät geboren wurde, um noch mit einem solchen Ding zu hantieren).
Diese rote Zeichenfolge vermochte im Pixelhaufen zu erkennen. Eine kurze Google-Suche lotste mich auf die Web-Site von Rechenschieber-Enthusiasten, und tatsächlich, es gibt einen Hersteller mit diesem Namen:
Mangels Photos auf der Web-Site konnte ich aber (noch nicht) herausfinden, um welches Model es sich genau handelt — sprich, ob die Ausstattungsspezialisten in Hollywood ihre Geschichts-Hausaufgaben gemacht haben. Ich bin mir zumindest aber fast sicher, dass es sich um ein Modell handelt, welches auf einer Seite Zentimeter-Markierungen besitzt …
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.