Heute an einer internen Präsentation unseres Unternehmens gesehen — und für mitteilenswert gehalten:
Mittwoch, 15. April 2015
Mittwoch, 15. April 2015
Heute an einer internen Präsentation unseres Unternehmens gesehen — und für mitteilenswert gehalten:
Dienstag, 31. März 2015
Gegen Jahresende 2014 war es wieder einmal an der Zeit, meinen Lebenslauf zu aktualisieren. TexShop geöffnet, die Liste der Meriten und Arbeitsstationen angepasst — und dann kompiliert die .tex-Datei doch tatsächlich nicht.
Wie sich rasch herausstellte kommt mit MacTeX 2014 ein aktualisiertes TeX-Paket moderncv
Zuerst einmal war es nötig, eine andere LaTeX-Binary zu verwenden, um den Lebenslauf zu kompilieren:
% !TEX TS-program = lualatex
Bis zu diesem Wechsel verwendete ich xelatex.
Aus irgendeinem Grund war es auch nötig, das Photo von 64pt auf 54pt zu verkleinern, weil der bisherige Text so sonst nicht mehr auf die Seite gepasst hätte. Der zweite Wert, die 0.2pt fügte ich ebenfalls hinzu, um die Rahmenstärke festzulegen:
\photo[54pt][0.2pt]{picture.jpg}
Obwohl ich dies bereits bei der ursprünglichen Version des Lebenslauf anwendete, funktionierten die Striche als Listensymbole mit der neuen moderncv-Version nicht mehr.
Nach etwas herumpröbeln fand ich heraus, dass ich die Listendefinition nach der Definition von moderncv einbinden musste:
\renewcommand{\labelitemi}{---}
Bei der Einstellung des Vorlagenformats gab es auch Anpassungen. Neu werden die Vorlagenart sowie die Farben nach dem Einbinden des Dokumententyps
\documentclass[10pt,letter,sans]{moderncv}
… mit zwei verschiedenen Kommandos definiert:
\moderncvstyle{casual}
% 'casual','classic','oldstyle','banking'
… und die Farben:
\moderncvcolor{blue}
% 'blue', 'orange', 'red', 'green', 'grey'
Weiter passte ich auch die Schriftart an, welche verwendet wird, um die Symbole für Mobiltelefon, Twitter und andere Kommunikationskanäle zu darzustellen:
\moderncvicons{awesome}
Vorher hatte ich marvosym im Einsatz. Da die Schrift mit der Standardinstallation von MacTeX nicht mitkommt, musste ich sie noch folgendermassen herunterladen und installieren:
$ sudo tlmgr install fontawesome $ sudo mktextfm FontAwesome
Der Aufruf erfolgte dann folgendermassen:
\defaultfontfeatures{
Path = /usr/local/texlive/2014/texmf-dist/fonts/opentype/public/fontawesome/ }
\usepackage{fontawesome}
Via: FontAwesome font not found?
Neu können Links auf die Social Media-Präsenz gesetzt werden:
\social[linkedin]{marioaeby}
\social[twitter]{MarioAeby}
\social[github]{emeidi}
Donnerstag, 26. März 2015
Vor einigen Tagen meldete mir die monit-Instanz aus einem anderen Subnet, dass die Web-Oberfläche der monit-Instanz auf meinem Mac mini nicht mehr ansprechbar war. Heute, nach unzähligen Warnmeldungen, habe ich mich um das Problem gekümmert.
Wie sich herausstellte, liess sich das Problem beheben, indem ich monit schlicht neu startete. Auf der Mac OS X-Kommandozeile geht dies so:
$ sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/com.tildeslash.monit.daemon.plist $ sudo launchctl load /Library/LaunchDaemons/com.tildeslash.monit.daemon.plist
Via: Monit
Tags: Debug, launchctl, Mac OS X, MacPorts, monit, OS X, Reload, Restart, Terminal
Labels: Linux
Montag, 16. März 2015
Kürzlich habe ich die WLAN-Infrastruktur zu Hause umgestellt und betreibe nun einerseits ein Legacy-Netz mit 802.11n auf 2.4 GHz sowie ein 802.11ac/n-Netzwerk, welches auf 5 GHz funkt.
Um Geräte zu finden, welche kein 5 GHz funken können, benannte ich das Legacy-Netz um („…-LEGACY“). Und siehe da, der ZyXel-Adapter des Raspberry Pi Dashboards musste umkonfiguriert werden wie auch der Fujitsu ScanSnap-Scanner. Erst einige Tage nach der Umstellung realisierte ich beim Wägen meines Gewichts dann auch, dass die Withings WS-30 offenbar auch keinen 5 GHz-Funkchip verbaut hat.
Doch wie setze ich das WiFi-Passwort der Waage neu? Nach dem vielmaligen Betätigen der Setup-Taste an der Unterseite der Waage, viel pröbeln mit der Smartphone App, einem Besuch des cloud-basierten Web-Dashboards des Herstellers und dem Download eines Mac OS X-Clients fand ich dann endlich die Lösung, vergraben in Withings Knowledgebase:
I want to update the Wi-Fi configuration on my Wireless Scale, WS-30
Kurz: Man tut so, als würde man die Waage über die Smartphone-Applikation neu installieren, beachtet dann aber die Angaben auf dem Smartphonebildschirm und zweigt im Konfigurationsdialog am richtigen Zeitpunkt ab. Damit klappte die Verbindungsaufnahme der Waage mit dem WiFi dann innert wenigen Sekunden.
Tags: Bluetooth, Password, Passwort, WiFi, Withings, WLAN, WS-30
Labels: Uncategorized
Montag, 16. März 2015
Seit einigen Wochen besitze ich eine GoPro Hero
und erarbeite mir entsprechende Einsatzmöglichkeiten dieses kleinen Wunderdings.
Kürzlich wollte ich ein Video, welches ich probehalber in unserer Wohnung mit der GoPro und dem dazu gekauften GoPro Kopfband Plus Quick-Clip, ACHOM-001 aufgenommen hatte, verschiedenen Personen bereitstellen, ohne aber die im Hintergrund telefonierende Stephanie mitsenden.
Wie immer kommt das Wunderding ffmpeg zu Hilfe:
$ ffmpeg -i GP020002.MP4 -an -vcodec copy GP020002.MUTE.mp4
Der Switch -an sagt ffmpeg, dass die Audiospur nicht in die Zieldatei übernommen werden soll.
Quelle: How to remove an audio track from an mp4 video file? sowie Remove audio from video file with FFmpeg
Das nächste Problem war nun nur noch, dass die Videodatei fast annähernd ein GB gross war. Folgendermassen dampfte ich das Video dann auf handliche 50 MB ein:
$ ffmpeg -i GP020002.MUTE.mp4 -vf scale=iw/2:-1 GP020002.MUTE.SCALED.mp4
Tags: ffmpeg, GoPro, mute, still, Stille, stumm
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Freitag, 6. März 2015
Vor einigen Wochen habe ich zusammen mit Stephanie die in Schweden produzierte Fernsehserie Welcome to Sweden entdeckt, in welcher der US-Amerikaner Bruce Evans (gespielt von Greg Poehler, dem Bruder von Amy Poehler) mit seiner — selbstverständlich — blonden und gefühlten zwei Meter grossen Schwedin Emma Wiik (Josephine Bornebusch) von New York nach Schweden übersiedelt.
Die Serie empfinde ich als nette Unterhaltung, da man doch einige Parallelen mit der Übersiedlung von den USA in die Schweiz erkennen kann.
Die beste Konversation in der ersten Staffel war folgendes Gespräch zwischen Bruce und seiner künftigen Schwiegermutter Viveka Börjesson, einer Psychologin:
„Wait, do you think I’m depressed?“
„Well, aren’t you?“
„No. I just was … trying to act more Swedish. Trying to be more like them. Think like them, be like them …“
„Wow. Ok, I see. But sometimes it’s hard to tell the difference between depressed and Swedish …“
Quelle: Welcome to Sweden, S01E07 — „Homesick Lagom“, 08:08 bis 08:54
Das Video habe ich mir übrigens folgendermassen zurechtgeschnitten:
$ ffmpeg -i "Welcome to Sweden (2014) - S01E07 - Homesick Lagom.mp4" -ss 488 -t 47 -acodec copy -vcodec copy "homesick.mp4"
Tags: Fernsehsendung, Fernsehserie, NBC, Schweden, TV, TV-Show, Welcome to Sweden
Labels: Uncategorized
Donnerstag, 5. März 2015
In den letzten Tagen kam es knüppelhart: Zuerst meldeten die PHP-Entwickler eine Sicherheitslücke in der unserialize()-Funktion (CVE-2015-0273), tags darauf mussten die Leute hinter Samba ein schwerwiegendes Problem in ihrer Software anerkennen (CVE-2015-0240).
Wie gehe ich sicher, dass auf meinem Debian-Server zu Hause Pakete installiert sind, in welchen diese Sicherheitsprobleme bereits behoben wurden?Nach einer kurzen Google-Suche fand ich die Antwort:
Im Debian Security Tracker kann ich nachschauen, welche Pakete von welchen „Common Vulnerabilities and Exposure“ betroffen sind. In den beiden erwähnten Fällen lauten die URLs auf die Detailseite folgendermassen:
Die dort angegebenen Versionsnummern kann ich anschliessend auf meinem Server mittels folgendem Befehl überprüfen:
$ dpkg --list | grep php ... ii php5 5.6.5+dfsg-2 all server-side, HTML-embedded scripting language (metapackage) ...
5.6.5+dfsg-2 ist immer noch anfällig auf das Problem, da die Sicherheitslücke offenbar erst mit 5.6.6+dfsg-2 behoben ist. Nebenbei: Mehr zum Kürzel „dfsg“.
Deshalb führe ich folgenden Befehl aus:
# apt-get upgrade php5 ... Calculating upgrade... php5 is already the newest version. ...
Offenbar muss ich mich also noch ein wenig in Geduld üben.
Bei Samba schaut es folgendermassen aus:
$ dpkg --list | grep samba ... ii samba 2:4.1.17+dfsg-1 i386 SMB/CIFS file, print, and login server for Unix ...
4.1.17+dfsg-1 wird auf der Web-Site als „fixed“ geführt. Glück gehabt!
Montag, 2. März 2015
Kürzlich stand ich vor der Aufgabe, einen 1.8 Millionen Zeilen umfassenden SAP-Export (SE16N, sowie Hintergründe) nach genau 16-stelligen Zahlenfolgen zu filtern. Anstelle Excel (kann sowieso nicht mit 1.8 Millionen Zeilen umgehen) oder das komplizierte ACL zu verwenden, entschied ich mich stattdessen, die Plaintext-Datei mit Unix-Tools zu filtern.
Inspiration dazu war der kürzlich auf Hacker News erschienene Artikel Command-line tools can be 235x faster than your Hadoop cluster.
Unter Windows klappt das problemlos, wenn man Github für Windows installiert hat – die Installation bringt nämlich eine Linux-Shell mitsamt den grundlegendsten Unix-Tools mit, so auch cat, grep und wc.
Um den SAP-Export mit „|“ als Feldabgrenzung auf den gesuchten Pattern zu filtern, habe ich folgenden Befehl verwendet:
$ cat export.txt | grep -E "\|[4-5]{1}[0-9]{15}" > export-filtered.txt
Dieser Befehl speichert alle Zeilen aus der Datei export.txt, welche 16-stellige Zahlen enthalten, die mit 4 oder 5 beginnen und am Anfang eines Feldes stehen (deshalb \|), in die Datei export-filtered.txt.
So entfiel der Import über eine graphische Oberfläche (mit der obligatorischen Titelleiste „Keine Rückmeldung“) und die Sache war innert 5 Minuten gegessen.
Tags: Bash, cat, Git, Git for Windows, grep, SAP, SE16N
Labels: IT
Donnerstag, 26. Februar 2015
Deutsche Sprache, schwere Sprache (jedenfalls für Hollywoods Set-Gestalter mit us-amerikanischen Tastaturen):
Hirohito Flughaven? Das hätte wennschon wohl „Flughafen“ heissen müssen. Werden das deutsche F und das deutsche V in Englisch wirklich so oft vertauscht?
Abgesehen fand ich es komisch, dass die Szenen, welche in San Francisco spielen, sehr viele deutsche Schilder enthielten – beispielsweise „Auskunft“ am Zentralbahnhof. Wenn der Westen der USA in der alternativen Zeitlinie wirklich zu den Pacific States of America unter Führung des Japanischen Kaiserreichs gehört, sollte doch alles in Japanisch angeschrieben sein, nicht?
„DAS GROBE NA…“ – wer den scharfen S nicht kennt (respektive nicht weiss, wie man dieses Zeichen im us-amerikanischen Tastaturlayout schreibt), nimmt halt einfach den grossen „B“. Nur dem Aeby in Bern wird dies auffallen:
Gleichzeitig muss man die Macher aber auch loben für die Liebe zu den restlichen Details (Stichwort: Nazi Times Square). Insbesondere hat mir gefallen, dass die Nazi-Akteure mit einem glaubhaften deutschen Akzent sprechen. Für Hollywood keine Selbstverständlichkeit!
Tags: Amazon, Amazon Studios, Dick, Fehler, Fernsehserie, Philip K. Dick, Set-Gestaltung, The Man in the High Castle
Labels: Medien