Posts Tagged ‘Krieg’

Sonntag, 24. Juli 2011

Osama 1, USA 0

Jeder Glücksspieler würde von einem solchen Gewinnverhältnis nur träumen:

Osama bin Laden and his henchmen probably spent the pittance of just $500,000 on organising the September 2001 attacks, which killed 3,000 people and directly cost the US economy an estimated $50bn to $100bn. In 2003, President George W Bush proclaimed that the Iraq war would cost $50bn to $60bn. Governments that go to war invariably underestimate the cost – but rarely on such an epic scale.

Quelle: The IMF: Leading the Way to Financial Ruin

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Mittwoch, 14. April 2010

Häppchen von The Economist (Ausgabe vom 10. April 2010)

Leecher

In its case against the FCC, Comcast argued that peer-to-peer file-sharing was hogging bandwidth. It was. But the most efficient way to allocate bandwidth among customers is to charge heavy users higher prices, which Comcast chose not to do. The real sin, then, was that the file-sharers wanted a service that Comcast did not care to provide. This is not a moral issue, but a market failure.

Quelle: Comcast v the FCC: Raze the mystery house | The Economist

Steuern

… The federal tax code, which was 400 pages long in 1913, has swollen to about 70,000. … even the head of the Internal Revenue Service, Douglas Shulman, gets someone else to do his taxes. …

Every wrinkle in the tax code represents a favour to some group. It could be a small group, such as loggers, or a huge one, such as homeowners. Politicians use the tax code to encourage things they like, such as driving hybrid cars, and to discourage things they don’t like, such as work. A typical loophole has passionate defenders but no opponents. Those who benefit from it, benefit a lot. Those who would gain from its repeal (ie, taxpayers in general), have never heard of it. So the mess gets ever messier. Happy April 15th.

Quelle: April 15th: The joy of tax | The Economist

Männermangel unter den Afroamerikanern in den USA

“I thought I was a catch,” sighs an attractive black female doctor at a hospital in Washington, DC. Black men with good jobs know they are “a hot commodity”, she observes. When there are six women chasing one man, “It’s like, what are you going to do extra, to get his attention?” Some women offer sex on the first date, she says, which makes life harder for those who prefer to combine romance with commitment. She complains about a recent boyfriend, an electrician whom she had been dating for about six months, whose phone started ringing late at night. It turned out to be his other girlfriend. Pressed, he said he didn’t realise the relationship was meant to be exclusive.

Quelle: Economist.com

Im Schnellzug in 48 Stunden von London nach Shanghai

As for high-speed railways, from a standing start China’s are the world’s fastest and longest. The government has plans to roll out a high-speed network across Asia and even Europe. It proposes three main routes to connect two dozen countries, from Singapore in the south to Germany in the west (with a tunnel from mainland China to Taiwan to boot). By 2025, if the railway ministry is to be believed, it will take two days to travel from Shanghai to London.

Quelle: Economist.com

Wie man früher nach Kriegen Besitzfragen klärte

WHEN the tribes of ancient Israel defeated the Midianites, the victors got the losers’ 675,000 sheep, 72,000 oxen, 61,000 asses and 32,000 female virgins (males and non-virgin women were slaughtered), as well as the gold and jewels. The biblical account suggests that, in that era at least, this was a standard post-conflict resolution of property questions.

Quelle: Economist.com

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Dienstag, 6. April 2010

Die US Army praktiziert Collateral Murder

Wikileaks hat gestern endlich ein Video veröffentlicht, die die „Eliminierung“ von „Terroristen“ durch eine us-amerikanische Apache-Crew über Bagdad zeigt:

Der Pilot und sein Schütze haben dabei einen Photojournalisten, „bewaffnet“ mit seiner Kamera und für seinen Beruf dementsprechend anständigen Linse, irrtümlich als RPG-tragenden Terroristen identifiziert, weshalb die ganze Menschenansammlung sterben musste. Unter den Toten waren auch die zwei irakischen Reuters-Journalisten.

So sieht also Krieg im 21. Jahrhundert aus …

Das Video wurde Wikileaks durch einen Whistleblower im Verteidigungsministerium übermittelt, da sich die Behörde bis heute weigert, das Material gemäss dem Freedom of Information Act öffentlich zugänglich zu machen.

Mittlerweile hat das tragische Ereignis auch Reddit erreicht, wo die ersten „lustigen“ Kommentare online kommen. Hier zwei ausgewählte Fotos:

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Montag, 23. November 2009

Mein Senf zum Waffenexport

Wenige Tage vor der Abstimmungen gehen die Emotionen über die Kriegsmaterialausfuhrverbotsinitiative (Mann ist das ein langes Wort!) hoch. Heute in fiel mir im Getümmel des Zibelemärits und herumfliegenden Konfettibomben wieder einmal die Plakatwerbung der Gegner der Initiative auf: Es stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel, so die Kernaussage. Was sowohl stimmt, als wohl auch gleich die einzig einigermassen von Waffen losgelöste Meldung ist, die man dem Stimmenden in dieser Sache überbringen kann. Und ja, vermutungsgemäss hat die Waffenlobby recht: Verbieten wir die Ausfuhr, verlagern die Unternehmen die Produktion halt ins Nahe gelegene Ausland. Auf Gewinne aus diesem Geschäft verzichtet kein BWLer freiwillig.

Zuerst gilt es dem idealistisch gesinnten Zeitgenossen vor Augen zu rufen, was wir Schweizer seit 1848 — und wohl schon zuvor — waren und heute immer noch sind: Opportunistenwölfe in Neutralitätsschafspelzen! Soll heissen: Wenn man es verkaufen kann, produzieren wir es. So weit so gut, hat es uns doch in einigen Bereichen an die Weltmarktspitze gebracht.

Das einzige Problem an Waffen ist aber, dass diese von niemandem gekauft werden, um sie ins Wohnzimmer zu stellen, sondern entweder um abzuschrecken (dann ist’s noch nicht ganz so schlimm) oder aber um sie ihrem klassischen Anwendungszweck zuzuführen: Um damit Menschen umzubringen, was dann wirklich der schlimmschte anzunehmende Fall ist.

Mit diesem Hintergrundwissen bewaffnet [sic!] ist es relativ einfach, den Ausgang dieser einen Abstimmung vorauszusagen.

Und doch möchte ich fragen: Können Manager, die Waffenfirmen managen und nun mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen das wohl schlagendste Argument entdeckt zu haben — können diese Leute wirklich unser Vertrauen erwecken? Wer nicht mit der Wimper zu zucken Waffen ausführt und dabei regungslos in Kauf nimmt, dass damit „Tote“ produziert werden — kann der im Gegenzug wirklich derart viel Mitgefühl für „Arbeitsplätze“ zeigen? Ich glaube eher nein … Diese Jungs kalkulieren auch hier kaltblütig, wie sie es im Geschäftsleben gelernt haben. Aber im seinem Innersten ist halt jeder Schweizer ein kleiner Waffenhändler. Bleiben wir dabei!

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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Gesucht: Schweizer Wehrwillen

Den Schweizern ist irgendwann mal in den letzten Jahren der Wille abhandengekommen, sich gegen andere zur Wehr zu setzen.

Quelle: arlesheimreloaded-manfred-messmer – Vom Schweizer Unwillen, sich zu wehren

Wäre Mani Historiker, wüsste er, dass bereits Gen. Wille sel. den Wehrwillen unseres Volkes verloren gegangen sah. Das war um 1900. Seither ist er nie mehr aufgetaucht, dieser Wille, das Land bis auf den letzten Blutstropfen zu verteidigen. Doch irgendwie war es auch nicht wirklich nötig, denn kann sich jemand erinnern, wann die Schweizer Armee das letzte Mal an eine Front gezogen ist?

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Montag, 7. September 2009

Was tut der Westen eigentlich in Afghanistan?

In Afghanistan sollen zur Präsidentschaftswahl mehr als 800 Wahllokale zum Schein eingerichtet worden sein. Einem Bericht zufolge existierten sie nur auf dem Papier – meldeten allerdings mehrere tausend Stimmen für Staatschef Karzai.

Quelle: Afghanistan: Zeitung berichtet über Hunderte Schein-Wahllokale – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Aus meiner Sicht muss man dieses Volk sich selbst überlassen – die Armeen sind innert Wochen abzuziehen, die Hilfe an die Bevölkerung ist einzustellen. Ich denke nicht, dass dieser Wahlfälscher nur einen Tag ohne Schutz seiner westlichen „Freunde“ in seinem Amt überlebt.

Aber halt, weil eine selten blöde westliche Nation es klug findet, ja genügend Waffen zu exportieren (und ich dachte schon, die hätten dort nur noch Investment-Banker, Casino-Bardamen und Burger-Flipper), können wir sicher sein, dass mit solchen Waffen bald wieder eine grosse Party veranstaltet wird.

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Montag, 24. August 2009

Tausendjähriges Friedensreich

Far from causing us to become more violent, something in modernity and its cultural institutions has made us nobler. In fact, our ancestors were far more violent than we are today. Indeed, violence has been in decline over long stretches of history, and today we are probably living in the most peaceful moment of our species‘ time on earth.

[…] why do so many people imagine that we live in an age of violence and killing? The first reason, I believe, is that we have better reporting. As political scientist James Payne once quipped, the Associated Press is a better chronicler of wars across the globe than were 16th-century monks.

Quelle: Greater Good Magazine | Why is There Peace?

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Freitag, 31. Juli 2009

Der General von Vietnam

Während seiner Zeit als Kommandierender General in Vietnam stieg die Zahl der US-amerikanischen Soldaten (zu Beginn „Militärberater“ genannt) von 15.000 (1964) auf 500.000 (1968). Nicht zuletzt wegen diesem enormen numerischen Anstieg an Soldaten wurde sein Name von politischen Aktivisten in den USA in „General Wastemoremen“ (General Verschwende-mehr-Männer) verunglimpft.

Quelle: William C. Westmoreland – Wikipedia

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Mittwoch, 25. März 2009

Das Hakenkreuz rettete auch Leben

Im Augenblick der Verzweiflung kommt ihm plötzlich die rettende Idee. Rabe, seit Jahren Mitglied der NSDAP, lässt eilends eine riesige Hakenkreuzfahne, die ihm die Partei nach China geschickt hat, entfalten. Zusammen mit zahllosen Einheimischen kauert er sich unter das Tuch. Und tatsächlich: Die mit Deutschland verbündeten Japaner stellen den Angriff ein.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Kino: Gute Deutsche, böses Land – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Kultur

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Montag, 19. Januar 2009

Die Bibel ist auch das Grundbuchamt

Jewish people always go back to 2000 years ago, like if the Bible was a land registry office.

Quelle: east

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