Posts Tagged ‘Video’

Sonntag, 11. August 2013

Akkustik Formel 1

Es ist wieder einmal so weit: Ich gehe durch die in den letzten Wochen gesammelten Video-Downloads und post hier die interessantesten resp. kuriosesten Exemplare

Sound of Honda – Ayrton Senna 1989

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Mittwoch, 24. April 2013

YouTube-Links in einer Textdatei sequentiell herunterladen

Heute hat Kollege Burgdorfer auf Facebook folgenden Artikel gepostet: 15 Fascinating TED Talks for Econ Geeks.

Natürlich möchte ich mir diese jeweils sehr lehrreichen Mini-Vorlesungen nicht entgehen lassen. Doch wie kriege ich nun die Videos auf die lokale Festplatte, damit ich sie bei Gelegenheit mit Air Video via iPhone/iPad über unseren Apple TV auf 42″ Plasma-Fläche abspielen kann?

Zuerst habe ich im Zielverzeichnis eine Text-Datei namens links.txt erstellt, in welcher ich pro Zeile einen der 15 YouTube-Links hineinkopiert habe:

http://www.youtube.com/watch?v=uXl-mKZ7aSc













http://www.youtube.com/watch?v=dIbkqUm_xKk

Um YouTube-Videos auf die lokale Festplatte zu kopieren, bedient man sich des folgenden quelloffenen Scripts:

youtube-dl — Download videos from YouTube.com

Dieses platziert man in einem leicht zugänglichen Ort; bei mir liegt es beispielsweise mit einer Ladung anderer Scripts unter /Users/mario/Scripts.

Anschliessend habe ich auf der Kommandozeile im Zielordner folgenden Befehl ausgeführt:

while read line; do (~/Scripts/youtube-dl.sh "$line" &); done < urls.txt

Nun werden nach und nach alle Videos heruntergeladen, und spätestens heute Abend kann ich mir dann das eine oder andere Video zu Gemüte führen.

youtube-dl.sh

#!/bin/sh

YDL="/Users/mario/Scripts/yt-dl"

$YDL -q -o "%(title)s.%(ext)s" "$1"

exit 0

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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Christoph Blocher erklärt Twitter

Ohne Worte:

Zwar, so schlecht macht er das nicht. Chrigel hat halt schon immer äusserst komplexe Materien so heruntergebrochen, damit sie auch der hinterletzte SVPler versteht *zwinker*

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Sonntag, 16. September 2012

Ferrari-Fahrer fährt Polizisten über den Fuss

Dabei lernt man hierzulande doch schon als Kind, dass mit us-amerikanischen Polizisten nun halt einfach mal nicht zu spassen ist!

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Samstag, 28. Juli 2012

Europapark-DVD mit ffmpeg konvertieren und zuschneiden

Da haben meine Freundin und ich uns die DVD zu unserer Achterbahnfahrt „Blue Fire“ geleistet — doch wie bringt man das Material nun auf Facebook, YouTube & Co.?

Ganz einfach! Zuerst einmal kopieren wir die Datei VTS_01_1.VOB im VIDEO_TS-Ordner (die grösste Datei auf der DVD) auf die Festplatte. Dann dampfen wir die 353MB (60 Sekunden Fahrt) auf 41MB ein:

ffmpeg -i VTS_01_1.VOB -vcodec mpeg4 -acodec libmp3lame converted.mp4

Die Parameter bedeuten folgendes:

  • -i VTS_01_1.VOB: Das Ursprungsvideo
  • -acodec libmp3lame: Verwende Lame MP3 als Audio-Codec
  • -vcodec mpeg4: Verwende MPEG4 als Video-Codec
  • converted.mp4: Die Ausgabedatei

Anschliessend schneiden wir das insgesamt 7 Minuten lange Video auf unsere eigene Achterbahn zurecht:

ffmpeg -i converted.mp4 -ss 112 -t 60 -acodec copy -vcodec copy "cut.mp4"

Die Parameter bedeuten folgendes:

  • -i converted.mp4: Das Ursprungsvideo
  • -ss 112: Starte bei 112 Sekunden
  • -t 60: Ende nach 60 Sekunden
  • -acodec copy: Verwende den derzeitigen Audio-Codec
  • -vcodec copy: Verwende den derzeitigen Video-Codec
  • cut.mp4: Die Ausgabedatei

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Sonntag, 5. Juni 2011

ffmpeg will AVI-Video nicht mehr nach MP4 konvertieren

Nachfolgender Befehl tat während vieler Monate genau das, was er tun sollte: Eine AVI-Videodatei (mit mencoder aus JPEG-Bildern zusammengesetzt; hier $1) in eine MP4-Datei (hier: $2) umzuwandeln, damit diese auch auf einem iPhone betrachtet werden kann.

Doch seit Neuestem nun dies:

$ ffmpeg -flags +loop -y -i "$1" -b 200000 -s 320x240 -vcodec libxvid -an -f mp4 "$2"
...
[libxvid @ 0x97f1ab0] Invalid pixel aspect ratio 1701/1504

Nach einem hilfreichen Hinweis in einem Online-Forum dann die Lösung: Abkehr von libxvid, neu setze ich voll auf MPEG4:

$ ffmpeg -flags +loop -y -i "$1" -b 200000 -s 320x240 -vcodec mpeg4 -an -f mp4 "$2"
...
Input #0, avi, from '$1':
  Metadata:
    encoder         : MEncoder 1.0rc4-4.4.5
  Duration: 00:00:04.60, start: 0.000000, bitrate: 1898 kb/s
    Stream #0.0: Video: mpeg4, yuv420p, 567x376 [PAR 1:1 DAR 567:376], 20 tbr, 20 tbn, 20 tbc
[buffer @ 0x968fef0] w:567 h:376 pixfmt:yuv420p
[scale @ 0x96dd580] w:567 h:376 fmt:yuv420p -> w:320 h:240 fmt:yuv420p flags:0xa0000004
Output #0, mp4, to '$2':
  Metadata:
    encoder         : Lavf52.87.1
    Stream #0.0: Video: mpeg4, yuv420p, 320x240 [PAR 95:84 DAR 95:63], q=2-31, 200 kb/s, 20 tbn, 20 tbc
Stream mapping:
  Stream #0.0 -> #0.0
Press [q] to stop encoding
frame=   92 fps=  0 q=12.4 Lsize=     225kB time=4.60 bitrate= 400.5kbits/s    
video:223kB audio:0kB global headers:0kB muxing overhead 0.666259%

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Freitag, 4. Februar 2011

100 Jahre IBM — Der Film

Besonders gefallen hat mir an diesem Streifen einerseits die (nicht ganz kritikresistente) Bemerkung …

What every business needs is more people who think.
— Thomas J. Watson, Sr.

… und andererseits der Hinweis auf IBM System/360, mit welchem die ersten elektronischen Flugbuchungen gemacht wurden und die kommerzielle Luftfahrt revolutionierte. Es wäre spannend, mal die Hände an ein solches Stück Hardwaregeschichte zu legen … und den Source-Code der Fluchbuchungsapplikation zu durchstöbern.

Hierzu eine kleine Anekdote: Als ich am Dienstag-Abend in Zürich den Flug LX2816 nach Genf besteigen wollte, wurde mein Sitzplatz nicht im System gefunden. Die Mitarbeitern wandte sich deshalb ihrem Computer zu, auf welchem so etwas wie ein AS/400-Terminal unter Windows lief. Mit kryptischen Befehlen suchte sie offenbar nach meinem Namen. Ich kann mich an eine Zeichenfolge wie P/N/Aeb erinnern, worauf zuerst ein Herr Aebischer ausgespuckt wurde (offensichtlich nicht ich). Beim zweiten Versuch klappte es dann, mein Datensatz erschien auf dem Bildschirm und die Dame konnte mein neues Ticket ausdrucken. Es schaut ganz so aus, als würden Buchungen der Swiss weiterhin in einem Nachfolger von System/360 abgelegt … Erstaunlich und erschreckend zugleich, denn offenbar kann diese Hardwareplattform nicht durch ein anderes, jüngeres System ersetzt werden.

Ebenso spannend: Die Geschichte um Apollo 13 und die Berechnung der Rückflugbahn — mit einem IBM-Computer und IBM-Software. Und damit einhergehend die Erkenntnis, dass nicht die NASA selbst sondern unzählige kommerzielle US-Unternehmen die Menschheit auf den Mond schossen (und in jedem Flug wieder zurückholten). Die NASA war nur der Geldbeschaffer und Koordinator der Unternehmen.

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Freitag, 17. Dezember 2010

Reichle & De Massari AG haben soziales Web-Marketing begriffen

Wohl höchstens ein klitzekleiner Bruchteil der Internet-Benutzer kennt die Firma Reichle & De Massari AG, obwohl unsere Datenpakete wohl hie und da über deren Netzwerkkabel flitzen. Umso eindrücklicher zeigt die Firma, wie man sich mittels Youtube und Mund-zu-Mund-Propaganda (ich habe das Video auf Fredy Künzlers Blog entdeckt) im WWW einen Namen macht:

Den Marketing-Fritzen gebührt für einmal ein grosses Lob. Statt eine 20-sekündige Werbung im TV zu schalten, hat man einen mehr als sechs Minuten dauernden spannenden wie auch interessanten Videoclip gedreht, der das Unternehmen auf Anhieb sympathisch macht. Natürlich nicht nur wegen der Appizöller-Volksmusik und der Veräppelung der Schweizer, sondern auch, weil es die Bude schafft, ihre Wettbewerbsvorteile gegenüber den Mitkonkurrenten klar hervorzuheben (u.a. rigide Qualitätskontrolle, Eingravierung der Dämpfungswerte und einfachste Installation der Komponenten für den Elektriker/Netzwerktechniker).

Dieses Video ist zugleich beste Werbung für den Werkplatz Schweiz.

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Dienstag, 19. Oktober 2010

„Many sons and a lot of guns“

Dieses Video habe ich mir heute morgen im Bett angeschaut — auf dem iPad. Während die Kinder und Männer auf dem Khyber-Pass wohl wie jeden Morgen wieder einmal dutzende von Pistolen, Gewehren und tonnenweise Munition hergestellt haben:

Khyber-Pass — das Paradies für Anhänger der NRA. Und Terroristen. Und sogenannten „Selbstverteidiger“.

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Mittwoch, 12. Mai 2010

Wenn unsere Regierungsräte Fernsehspots gegen Steuererhöhungen schalten würden …

Hoffentlich sehen wir in der Schweiz unsere Exekutivpolitiker auch in ferner Zukunft nicht in solchen doofen Einspielungen:

Eines muss man dem ehemaligen Hollywood-Star lassen: Dramatisch perfekt inszeniert. Bedrohliche Hintergrundmusik, schöne Bluescreen-Aufnahmen (s)eines Büros — inklusive der Flaggen der USA und von Kalifornien im Hintergrund. Sogar Arnis Kravattenknoten ist perfekt — sprich faltenlos — gebunden.

Doch, was ist die Quintessenz seiner Aussage? Ich jedenfalls werde nicht schlau aus seiner Argumentation:

  • Die Leute haben Angst um ihre Jobs und Häuser — und sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder.
  • Mit ihm wird es keine Steuererhöhungen geben, denn dies vertreibt Unternehmen und Arbeitsplätze aus dem Staat.
  • Das Parlament will die Steuern erhöhen und Geld ausgeben, das wir nicht haben.
  • Er wird kein Budget unterzeichnen, dass „waste, fraud and abuse“ der Regierung nicht bekämpft.

Die Frage ist nun einfach, was die Leute mehr fürchten: Ihren Job zu verlieren oder auf Dienstleistungen des Staates zu verzichten? Kurzfristig sicher ersteres, aber längerfristig wird es Kalifornien und seiner Bevölkerung enorm Schaden, wenn das Schul- und Gesundheitssystem demontiert wird. Ob die Bevölkerung gerade für diese Dienstleistungen nicht bereit wäre, höhere Steuern zu bezahlen, wage ich zu bezweifeln.

Zwar machen das Bildungssystem und das Gesundheitssystem 84 Milliarden US-Dollar des Staatshaushaltes von Kalifornien aus, wie ich in einem früheren Blog-Artikel gezeigt habe — doch gleich darauf folgt das extrem teure Gefängnissystem mit Kosten von 10 Milliarden. Jährlich. Würde man den Konsum weicher Drogen legalisieren, könnte man in diesem Bereich äusserst schnell Milliarden sparen, ohne die Sicherheit auf den Strassen spürbar zu verschlechtern. Davon bin ich überzeugt.

Aber nun gut, dann schiesst sich Arni halt auf die Regierung ein (die er als Gouverneur ja selber präsidiert, weshalb ich die Kritik nicht ganz verstehe). Anstelle rumzuweinen, sollte er jetzt endlich mal beginnen, in dem Sauladen aufzuräumen! Schliesslich ist er bald am Ende seiner Amtszeit angelangt.

Zum Schluss noch ein lustiges Missverständnis auf Grund von Arnis österreichischem Akzent:

„… bushes down the road …“

Perversling!

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Labels: Politik, USA

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