[Roger Letsch] … Und ich garantiere euch dass es folgendermassen laufen wird: Im Moment sind die Feinde die Ungeimpften. Aus welchen Gründen auch die immer ungeimpft sind. Der Zwang der sich daraus ergibt dass man vielleicht mit einer negativen Indikation und der Arzt sagt „Bei Ihnen besser nicht, mit Ihrem kaputten Immunsystem“. Oder man hat eine Krebstherapie hinter sich, oder ist vielleicht schwanger, auch da gibt es ja Negativindikationen. Das sind im Moment die Feinde, wenn die dann weit genug dann runtergedrückt sind, dann sind das die doppelt Geimpften, die sich dem dritten Shot verweigern. Und die Dritt-Shot-Geschichte, wenn dann der vierte Shot kommt für die nächste und übernächste Variante. Das wird so weitergehen.
24. Oktober 2021: Die Zahl der Anmeldungen liegt gemäss Txmedia nun bei 1364; einem Plus von 708 Personen in fünf Monaten (141 Anmeldungen/Monat). Geht dieser Trend so weiter, haben sich in 166 Jahren alle 300’000 befürchteten Long Covid-Fälle angemeldet.
Nachtrag 2
22. Januar 2022: Die Zahl der Anmeldungen liegt gemäss Blick nun bei 1775; einem Plus von 411 Personen in drei Monaten (137 Anmeldungen/Monat). Geht dieser Trend so weiter, haben sich in 181 Jahren alle 300’000 befürchteten Long Covid-Fälle angemeldet.
Das Gehirn ist ein wundervoller Apparat. Erinnerungen sind wichtig, solange man nicht anfängt, permanent an der Vergangenheit herumzustudieren („was wäre wenn“, „was hätte ich anders tun sollen“). Auch die Vorstellungskraft ist wichtig für das „in-die-Zukunft-blicken“, kann aber auch schädlich sein, wenn man sich konstant alle Möglichkeiten überlegt, wie ein Vorhaben schiefgehen könnten.
Das Wichtigste ist, voll in der Gegenwart zu leben und diese in sich aufzusaugen.
Auf Grund meines Ski-Unfalls standen mir im Match Schweden gegen Ukraine alle Körperhaare zu Berge, als ich das Foul von Marcus Danielson an Artem Besyedin sah:
Ganz wüste Sache. Mutmassungen über die möglichen Verletzung(en):
These pics show the concern for Ukraine’s Artem Besedin. Forced hyperextension/varus (back/out) w/ ice bag outer knee. ▪️Still concerning for LCL/PLC (post-lat corner) w/ poss cruciate (ACL or PCL), +/- fracture ▪️Best case: Bone bruise/capsule injury#UKRSWE#EURO2020#UKRpic.twitter.com/fwDtpuwflR
Diese Woche waren wir mit der Familie meiner Frau in einem Mietwagen — einem Volkswagen Sharan mit allen Schikanen — in der Schweiz unterwegs.
Am Donnerstag-Morgen kurz nach der Abfahrt dann folgendes Problem:
Egal mit welchem USB-zu-Lightning-Kabel und welchem iPhone (das 11 Pro meiner Frau, sowie mein XS): Wir konnten kein Apple CarPlay auf den Bildschirm zaubern.
Connection failed.
Please make sure your mobile device is unlocked.
Nach etwas Recherche im Internet dann die Lösung:
What I do is hold down the power button on the radio console for 10-15 seconds, this is comparable to a hard reset of the system.
Nach etwa 5 Sekunden Druck auf den Power-Knopf (⏻) erfolge der Neustart des Entertainment-Systems, und wenig später konnte Apple CarPlay wieder geladen werden.
Ein Kollege hat mich kürzlich gefragt, wieso er trotz des von mir geliehenen VPN-Zugangs im Ausland mit der upc App keine aufgezeichnete Sendung schauen kann.
Er war im 4G-Netz des Landes eingebucht und hatte VPN aktiviert. Doch die upc App sagte ihm:
Nicht verfügbar
Dieses Video ist ausserhalb deiner Region nicht verfügbar
Komisch. Wie zum Teufel wusste die App, dass der Kollege im Ausland war — auf IP-Ebene kommunizierte der Kollege nämlich mit einer 100-prozentig Schweizerischen IP? Daran konnte es nicht liegen.
Mir schwante Böses, und bat ihm, unter Settings > Privacy > Location Services der upc App die Rechte zu entfernen, den Standort zu eruieren. Gesagt, getan, worauf die App folgendes anzeigte:
Ich war schon mit meinem Latein am Ende, als ich den Text noch einmal genau las: „Um ein Video über die mobile Netzwerkverbindung abzuspielen, …“.
Ich bat den Kollegen, auf einem zweiten Telefon den Hotspot zu aktivieren, sein Telefon damit zu verbinden, und dann VPN zu starten.
Dann klappte es und er konnte die aufgezeichnete Sendung streamen. Aus Sicht seines Telefones war er nämlich nun mit einem WLAN verbunden. Und upc scheint bei dieser Verbindungsart den Standort des Telefons nicht abzufragen.
Wie immer wird unser Team auch dieses Jahr verbissen kämpfen müssen. Wenn wir weiterkommen, dann nicht auf Grund der (nicht existenten) Stärke als Fussballernation, sondern weil ungefähr 300 Faktoren eingewirkt haben, die nichts mit unserer Mannschaft zu tun haben. Also im Stile von „Wenn der Zweite in dem Spiel vier Goals macht, der Viertplatzierte aber mindestens ein Unentschieden herausholt und – ganz wichtig – Beni Turnheer im dritten Spiel in der vierzehnten Minute kurz das Bewusstsein verliert, ja dann kommen wir weiter“.
Für die von mir bisher erlebte Fussballgeschichte der Schweiz war es prägend, dass es nie einfach so „flutschte“, dass unsere Nati nie derart souverän und überlegen auf dem Feld stand, dass der Endsieg in keiner Minute angezweifelt werden konnte.
Die Schweiz gewinnt gegen die Türken und Wales verliert gleichzeitig gegen Italien. Dann stünden beide Teams bei 4 Punkten und das Torverhältnis würde darüber entscheiden, wer als Gruppenzweiter weiterkommt. Derzeit hat Wales (3:1) gegenüber der Schweiz (1:4) deutlich die Nase vorn. Das bedeutet, die Schweiz müsste genügend hoch gewinnen bzw. Wales genügend hoch verlieren.
Die Schweiz gewinnt gegen die Türkei und Wales punktet gegen Italien. In diesem Fall kann die Schweiz nur noch als Gruppendritter die Qualifikation schaffen. Ab da wird es kompliziert. Von den restlichen 5 Gruppen müsste die Schweiz 2 Drittplatzierte hinter sich lassen, um sich als einer der 4 besten Gruppendritten zu qualifizieren.
2017 hat die Schweiz 47.96 Millionen Tonnen CO2 ausgestossen (Quelle). 2016 machte das 4.1 Tonnen pro Kopf aus (Quelle).
Gewisse Leute fokussieren ausschliesslich auf den Pro-Kopf-Ausstoss, was ich in der gesamten Diskussion aber als zu einäugig empfinde. Deren Argument lautet dann weniger „Senken wir den weltweiten CO2 nachhaltig, und vor allem spürbar“, sondern viel eher „Was gibt uns Schweizern das Recht, so viel mehr CO2 auszustossen als ein Einwohner in Land X?“.
Zum Vergleich: Spitzenreiter China stiess 2017 10’400 Millionen Tonnen CO2 aus (29.7 Prozent des weltweiten Gesamtausstosses, und das 216-fache der Schweiz), gefolgt von den USA (5’320 Mio. T.; 13.9%; 110-fache) und Indien (2’300 Mio. T.; 6.9%; 48-fache) (Quelle).
Die am letzten Sonntag zur Abstimmung stehende Gesetzesvorlage hätte eine Reduktion des CO2-Ausstosses auf 27 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 verlangt (Quelle). Dies käme fast einer Halbierung unseres Ausstosses gleich. Die Reduktion von knapp 20 Millionen Tonnen CO2 im Jahr entspräche dem CO2 Ausstoss von China — an weniger als einem einzigen Tag. (Um genau zu sein: China stösst pro Tag 28 Millionen Tonnen CO2 aus …) Dies wäre also sprichwörtlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein gewesen.
PS: Und wenn Hans-Werner Sinn mit seinem „grünen Paradoxon“ Recht hat, hätten einfach ein oder mehrere andere Länder dieser Welt die von uns „eingesparten“ 20 Millionen CO2 in die Luft geblasen …
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.