Connor Reed, ein britischer Staatsangehöriger, der in Wuhan arbeitet, wurde mit Corona infiziert. Er hat sich durch eine Lungenentzündung gekämpft und ist nun geheilt. Er musste auf Grund der Quarantäne-Massnahmen in der Hubei-Provinz 40 Tage in seiner Wohnung verbringen.
„And then he [Trump] tops it off by suggesting the U.S. has the „most advanced“ healthcare in the world — well yeah, if you’re fucking loaded! Whereas the truth is this virus is about to expose the horror of the US health system in all its glory. Get ill and go bankrupt. It’s the American Dream, isn’t it?“
(ab 3 Minuten 50 Sekunden)
(Bevor ich hier in Schadenfreude ausbreche beschleicht mich die Befürchtung, dass das schweizerische Gesundheitssystem — das zweitteuerste der Welt — in den nächsten Wochen ebenfalls implodiert … vermutlich ein oder zwei Wochen vor den USA, da diese bzgl. Infektionen noch zurückliegen.
Donald Trump, angeblich am 25. Februar 2015 um 12:27 AM auf Twitter:
If the Dow Joans ever falls more than 1000 „points“ in a Single Day the sitting president should be „loaded“ into a very big cannon and Shot into the sun at TREMENDOUS SPEED! No excuses!
Merke: Glaube keiner Statistik, die man nicht selber gefälscht hat. Bei untenstehenden Aussagen ist Quellenkritik zwingend nötig. Aber ich vermute, dass die meisten Gesundheitsbehörden den einen oder anderen Statistiker und Epidemologen auf der Gehaltsliste haben und deshalb langsam aber sicher drastische Massnahmen ins Auge fassen.
“We’re looking at about 1M US cases by the end of April, 2M by ~May 5, 4M by ~May 11,”
“By this estimate, by about May 8th, all open hospital beds in the US will be filled.”
GFI has a team of scientists, entrepreneurs, lawyers, and lobbyists, all of whom are laser focused on using markets and food technology to transform our food system away from factory farmed animal products and toward clean meat and plant-based alternatives.
Als Ergänzung empfiehlt sich dieses Video eines Mathematikers über exponentielles Wachstum, hier im Kontext von Corona:
Wenn Liz Specht richtig schätzt, dass im Alltag 66 Prozent der Betten von „normalen Patienten“ belegt sind, hätten wir in der Schweiz also maximal 33 Prozent oder 12’526 Betten für die schlimmen Corona-Fälle zur Verfügung. In China waren 5 Prozent der Fälle kritisch.
Eine der wenigen Variable, die wir beeinflussen können, ist, ob alle auf’s Mal krank werden und wir die Betten innerhalb von wenigen Tagen füllen … oder aber ob wir das über Monate hinweg ausdehnen können.
Gehe man davon aus, dass 20 Prozent dieser Fälle an einer schweren Infektion litten oder zu kritischen Fällen gehörten, würden zwischen einer halben und einer Million Menschen unser Gesundheitssystem benötigen, schreiben Keller und Gerber. Die Schweizer Spitäler könnten aber auch im besten Fall mit 38’000 freien Betten nicht 510’000 Coronavirus-Patienten auf einmal beherbergen. Die beiden Schülerinnen kommen zum Schluss: «Unser Gesundheitssystem wird früher oder später zusammenbrechen.» […]
Laut der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) gibt es zurzeit in der Schweiz 82 von der SGI zertifizierte und anerkannte Intensivstationen. Dort stehen derzeit zwischen 950 und 1000 Betten zur Verfügung. Davon verfügen 800 bis 850 Betten über Beatmungsgeräte. […]
Bei den Beatmungsplätzen könnte es durchaus zu einem Engpass kommen, sagt Infektiologe Cerny. «Der Bedarf ist sehr gross und wir wissen nicht, wie schnell sich die Epidemie hierzulande ausbreitet», erklärt er. In einigen Regionen in Norditalien konnten Patienten nicht mehr beatmet werden, weil es einen Materialengpass gab. «Vor diesem Szenario haben wir alle Angst», sagt Cerny.
Nachtrag — 2020-03-17
Die Lombardei (mit 10 Millionen Einwohnern, als eine Region bevölkerungstechnisch in der Grössenordnung der Schweiz; flächenmässig halb so gross) verfüge über 800 Intensivbetten (Quelle). Gemäss einem Artikel in der Financial Times besitzt Italien 12.5 Intensivbetten pro 100’000 Einwohner, d.h. Total, über das gesamte Land verteilt, 7560 Betten. Die Schweiz soll gemäss dieser Erhebung über etwas mehr als 10 Intensivbetten pro 100’000 Einwohner verfügen; sprich Total 870 solcher Betten (Quelle)
Gestern die (viel zu späte) Idee: Anstelle popelige Logos in den Bitmap-Formaten PNG oder — Gott bewahre — GIF in eine Web-Applikation einzubinden, könnte man ja eigentlich 2020 auch SVGs verwenden. Denn die sehen dann auch auf einem Retina iMac blendend aus.
Glücklicherweise findet man auf Wikipedia sehr viele Unternehmens-Logos im SVG-Format herunterladbar. Ich habe mir also die gewünschten Logos heruntergeladen und in die Web-Applikation eingebunden. Transparenz, Farbverläufe, hochauflösend — alles perfekt.
Ausser bei einem SVG-Logo (dieses ausnahmsweise nicht von Wikipedia), welches partout mit einem weissen Hintergrund daherkommt: Gefunden habe ich das TWINT-Logo auf weissem Hintergrund auf der Web-Site von Zubi Schuhe.
Um den Hintergrund wegzubekommen evaluierte ich verschiedenste Wege:
Online Vektor-Editor (SaaS): Mit Vector Paint – SVG Editor hätte es eigentlich geklappt, doch beim Export (Download) wurden die Farbverläufe zerschossen.
Native macOS-Applikation:macSVG läuft unter macOS High Sierra nicht
OSS Vektor-Applikation (Adobe Illustrator-Ersatz):Inkscape benötigt eine funktionierende Installation von XQuartz
Dann die letzte Hoffnung: SVG ist ja im Grunde ein XML-Format … was, wenn ich versuche, die Datei in Atom zu öffnen, das Hintergrund-Element zu finden und von Hand zu löschen?
Gesagt, getan. Und ich hätte mir fast die Haare ausreissen können: Es waren null Handstände nötig, denn der Hintergrund wird als Rechteck zu Beginn des SVGs definiert:
ACHTUNG: Bitte kopiert den zweiten Befehl auf eigene Verantwortung von hier. Der Befehl LÖSCHT Dateien auf deinem Computer — wenn alles gut geht nur diejenigen Dateien, die hier beschrieben wurden. Ich übernehme aber keine Gewähr..
Dank John Olivers kürzlich erschienene Folge von Last Week Tonight über den indischen Premierminister Narendra Modi kenne ich nun auf das „verschissenste“ Musikvideo aller Zeiten — mit einem ernsten Hintergrund:
According to UNICEF, every day in India, „620 million Indians are defecating in the open. That’s half the population dumping over 65 million kilos of poo out there every day. If this poo continues to be let loose on us, there will be no escaping the stench of life threatening infections, diseases and epidemics.“
In response, UNICEF launched the http://www.poo2loo.com campaign with this insanely over-the-top, potty-mouthed animated music video by Studio Eeksaurus in Mumbai as the centerpiece. The absurdly catchy music was composed by Shrikanth Sriram (Shri) who composed the theme for „Life of Pi“.
Diese Folge von Last Week Tonight wurde in Indien vom HBO-Partner Hotstar (im Besitz von Disney) nicht ausgestrahlt, da mit Modi nicht zimperlich umgegangen wird. Die us-amerikanischen Medienberichte dazu schreiben zwar „blocked“, aber der Text ist äusserst vage formuliert. Ich glaube nicht, dass hier etwas wie die grosse (chinesische) Firewall zum Zuge konnt. Stattdessen gehe ich weiterhin davon aus, dass die Sendung einfach nicht ausgestrahlt wurde …
A propos
Vietnam hat kürzlich ein ähnliches lehrsames Video produziert, um die Bevölkerung im richtigen Umgang mit der Corona-Gefahr zu erziehen (ich habe davon berichtet):
Heute dann die Erkenntnis, dass ein Cron- Launchd-Job folgende Fehlermeldung ins Log ausspuckt:
mail: Cannot find a usable character set to encode message: No such entry, file or directory
mail: ... message not sent
Ich habe mir dann den zu versendenden Mail-Body in eine Datei ausgegeben und überprüft, ob dort Nicht-ASCII-Charakter vorkommen (Unter Linux Nicht-ASCII-Charakter in einer Datei ausgeben). Volltreffer! Im E-Mail-Text finden sich deutsche und französische Umlaute, die als UTF-8 abgelegt sind.
Das Problem habe ich gelöst, indem ich /opt/local/etc/mail.rc um folgende Zeilen ergänzt habe:
...
set ttycharset=utf-8
set charset-8bit=utf-8
...
Seither klappt es mit dem Versand des E-Mails.
Meine Vermutung ist, dass bei launchd-Prozessen gewisse Umgebungsvariablen nicht mitkommen, die s-nail verwendet, um das Terminal-Charset zu eruieren.
Kürzlich poppte folgende Web-Site bei einer meiner Web-Surf-Touren auf. Auf den ersten Blick schaut die Web-Site aus wie 20min.ch. Aber eben nur fast. Sinn und Zweck entzieht sich mir, aber ich denke, dem Opfer soll eine äusserst vertraute Seite vorgegaukelt werden. Wie die Phisher die Web-Site aber mit Informationen gefüllt haben, ist mir immer noch ein Rätsel — die Artikel in der Seitenspalte beispielsweise finden sich nicht auf 20min.ch.
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.